Dresdner SC schlägt Suhl 3:1 im Ost-Derby der 1. Bundesliga Frauen. Neunter Sieg in Serie katapultiert DSC an die Tabellenspitze – Lena Stigrot als MVP ausgezeichnet.
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Spielzusammenfassung
Dresdner SC W besiegte Suhl W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2020 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDresdner SC feiert neunten Sieg in Serie: Ost-Derby gegen Suhl mit 3:1 entschieden
Am 14. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2020/2021 lieferten sich der Dresdner SC und der VfB Suhl ein packendes Ost-Derby in der Margon Arena. Am Ende setzten sich die Gastgeberinnen mit 3:1 (23:25, 25:14, 25:22, 25:23) durch und fuhren den neunten Sieg in Serie ein – eine beeindruckende Serie, die den DSC punktgleich mit Allianz MTV Stuttgart, aber mit dem besseren Satzverhältnis, an die Tabellenspitze katapultierte.
Derby-Charakter von der ersten Minute an
Beide Mannschaften lieferten sich von Beginn an einen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Der Aufschlagdruck war hoch, die Angriffe aggressiv und die Abwehrreihen kämpften um jeden Ball. Es war ein Duell, das seinem Ruf als brisantes Aufeinandertreffen zweier ostdeutscher Traditionsvereine alle Ehre machte.
Im ersten Satz hatten die Suhlerinnen in der Schlussphase das bessere Ende für sich. Mit 25:23 sicherte sich der VfB den Durchgang und deutete an, dass man in Dresden nicht gewillt war, sich kampflos zu ergeben. Danielle Harbin, die bei Suhl als wertvollste Spielerin ausgezeichnet wurde, war in dieser Phase eine der auffälligsten Akteurinnen.
Die Wende: Stigrots Aufschlagserie entscheidet Satz zwei
DSC-Trainer Alexander Waibl fand in der Satzpause die richtigen Worte. Im zweiten Durchgang war es DSC-Kapitänin Lena Stigrot, die mit einer beeindruckenden Aufschlagserie für die frühe Vorentscheidung sorgte. Bei den Thüringerinnen riss völlig der Spielfaden – 25:14 lautete das deutliche Ergebnis, der klarste Satz des gesamten Spiels.
Stigrot, die später als wertvollste Spielerin der Partie ausgezeichnet wurde, hatte ihren Mannschaftskameradinnen damit die Sicherheit zurückgegeben, die nach dem verlorenen Startsatz kurzzeitig abhandengekommen war.
Zwei enge Sätze – DSC behält die Nerven
Im dritten Abschnitt stabilisierten sich die Suhlerinnen wieder und machten dem Tabellenführer das Leben schwer. Es entwickelte sich erneut ein Duell auf Augenhöhe mit vielen langen Ballwechseln, die das hohe Niveau beider Teams unterstrichen. Am Ende waren es erneut die entscheidenden Punkte von Lena Stigrot, die den Satzgewinn mit 25:22 für Dresden sicherstellten.
Auch der vierte Satz blieb bis zum Schluss spannend. Die VfB-Damen wehrten sich aufopferungsvoll, kämpften um jeden Ball und ließen den DSC bis zum 23:23 nicht enteilen. Doch in der entscheidenden Phase hatte der DSC mehr Durchschlagskraft im Angriff – 25:23 bedeutete den Endstand und den insgesamt verdienten 3:1-Erfolg.
Tabellenführung und Titelambitionen
Der Sieg war nicht nur der neunte in Folge, sondern katapultierte Dresdner SC auch an die Spitze der 1. Bundesliga Frauen. Punktgleich mit Allianz MTV Stuttgart, aber mit dem besseren Satzverhältnis von 51:13, übernahmen die Schützlinge von Alexander Waibl die Tabellenführung – ein klares Signal an die Konkurrenz im Titelrennen.
Der Dresdner SC sollte diese Dominanz in der Saison 2020/2021 bis zum Ende durchziehen. Mit einem starken Kader um Kapitänin Lena Stigrot, Nationalspielerin Jennifer Janiska, die US-Amerikanerinnen Morgan Hentz und Jenna Gray sowie die deutsche Mittelblockerin Camilla Weitzel legte das Team den Grundstein für die spätere sechste deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte.
Suhl trotz Niederlage mit starkem Auftritt
Für den VfB Suhl war die Leistung trotz der Niederlage ein Achtungserfolg. Der Gewinn des ersten Satzes und die engen dritten und vierten Durchgänge zeigten, dass die Thüringerinnen dem späteren Meister auf Augenhöhe begegnen konnten. Danielle Harbin ragte als wertvollste Spielerin aufseiten der Gäste heraus. Suhl, das in jener Saison den siebten Platz belegte, präsentierte sich als unangenehmer Gegner, der vor allem in den engen Phasen des Spiels seine Qualität unter Beweis stellte.
Fazit
Der Dresdner SC untermauerte mit diesem 3:1-Erfolg gegen Suhl seine Titelambitionen in der Saison 2020/2021. Die Serie von neun Siegen in Serie, die Übernahme der Tabellenspitze und die beeindruckende Breite des Kaders machten den DSC zum ernsthaftesten Anwärter auf die Meisterschaft. Suhl hingegen konnte dem späteren Meister phasenweise Paroli bieten und zeigte, dass das Ost-Derby auch in dieser Saison eines der emotionalsten und intensivsten Duelle der Liga war.
Rivalität seit 2009
Dresdner SC W vs Suhl W Direkter Vergleich· 45
Dresdner SC W und Suhl W trafen 45 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 34 Mal, Suhl W 11 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 34 Siegen aus 45 Begegnungen an. Insgesamt fielen 174 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.87 pro Spiel (116 für die Heimmannschaft, 58 für die Gäste). Beide Teams trafen in 25 Spielen (56%). In 45 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2026.
Letzte Begegnungen
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API-Daten: 11. Juni 2026
