Ladies in Black Aachen schlagen VC Wiesbaden mit 3:2 in einem packenden Tiebreak-Duell der 1. Volleyball-Bundesliga. Die Entscheidung fiel im fünften Satz mit 15:9.
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Spielzusammenfassung
Aachen W besiegte VC Wiesbaden W 3:2. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2020 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungLadies in Black Aachen bezwingen VC Wiesbaden im Tiebreak-Krimi
Die Ladies in Black Aachen haben am 15. Spieltag der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen einen packenden Fünfsatzsieg gegen den VC Wiesbaden gefeiert. Vor heimischer Kulisse setzte sich das Team von Trainerin Maike Krämer am Mittwochabend mit 3:2 (25:22, 24:26, 16:25, 25:23, 15:9) durch und schnappte sich zwei wichtige Punkte im Kampf um die Play-off-Plätze.
Satz für Satz: Ein Wechselbad der Gefühle
Auftakt nach Maß für die Gastgeberinnen
Den besseren Start erwischten die Ladies in Black, die sich früh eine deutliche Führung erspielten. Besonders clevere, gelegte Bälle statt kraftvoller Angriffe erwiesen sich zunächst als das Erfolgsrezept. Beim Stand von 19:14 schien alles auf einen ungefährdeten Satzgewinn hinauszulaufen. Doch Wiesbaden kämpfte sich zurück. Frauke Neuhaus und Marijeta Runjic drehten mit einer Serie von sieben Punkten das Spiel auf 20:19 für den VCW. Erst nach einem missglückten Zuspiel riss die Serie der Gäste. In der Crunch-Time setzte Aachen wieder auf harte Angriffsschläge – mit Erfolg. Kristina Kicka nutzte ihre Chancen eiskalt und brachte die Aachener Abwehr wieder in die Spur. Mit 25:22 ging der erste Durchgang an die Hausherrinnen.
Wiesbaden schlägt zurück
Der zweite Satz war von Beginn an eine nervenaufreibende Angelegenheit. Der VCW legte stets vor, doch Aachen ließ sich nicht abschütteln und glich regelmäßig aus. Mit einer knappen 20:19-Führung aus Wiesbadener Sicht ging es in die Schlussphase. Ashley Evans und Selma Hetmann erspielten sich zwei Satzbälle, die Aachen jedoch zum 24:24 abwehrte. „In dieser Situation haben wir uns nicht verrückt machen lassen und daran geglaubt, dass wir den Satz für uns entscheiden“, sagte Frauke Neuhaus nach der Partie. Die Außenangreiferin bewies Mut und traf zum 25:24, ehe Anna Wruck mit einem starken Blockpunkt den Satzball zum 26:24 verwandelte – der Ausgleich war perfekt.
VCW dominiert nach Belieben
Ihre beste Leistung zeigte der VC Wiesbaden im dritten Satz. Die Grundlage für den klaren 25:16-Erfolg waren herausragende Aufschläge, die Aachens Annahme und Angriffsspiel immer wieder aus dem Konzept brachten. Mit 63 Prozent Angriffseffizienz und vier Blockpunkten spielten die Gäste wie aus einem Guss und ließen den Ladies in Black keine Chance.
Aachen kämpft sich zurück
Mit einer 4:0-Führung startete Wiesbaden optimistisch in den vierten Abschnitt, doch die Gastgeberinnen dachten nicht daran, das Spiel vorzeitig abzuschenken. Die Angriffseffizienz der Ladies in Black stieg deutlich an, der Kampfgeist kehrte zurück. In der Satzmitte wechselte die Führung mehrfach hin und her. Beim Stand von 20:18 für Wiesbaden hatte der VCW das Momentum auf seiner Seite – doch dann schlug das Pendel um. Aachen zog auf 22:21 davon und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. Mit 25:23 erzwangen die Ladies in Black den Tiebreak.
Entscheidung im Tiebreak
Im fünften Satz zeigte sich, wer die größeren Reserven hatte. Während dem VCW zusehends die Kräfte schwanden, legten die Aachenerinnen noch einmal eine Schippe drauf. Von Beginn an erspielten sie sich einen leichten Vorteil, den sie kontinuierlich ausbauten. Am Ende stand ein deutliches 15:9 – Aachen sicherte sich den verdienten Sieg im Tiebreak.
Stimmen zum Spiel
VCW-Cheftrainer Christian Sossenheimer analysierte nach der Partie: „Alles in allem hat das Team eine gute Leistung abgeliefert und hätte das Spiel im vierten Satz gewinnen können. Leider waren wir hier in der Schlussphase nicht fokussiert genug, weshalb die geringe Punkteausbeute im Endspurt um die Play-offs schmerzt.“
Frauke Neuhaus ergänzte: „Das Spiel war von Anfang bis Ende sehr umkämpft und wir haben alles gegeben, um nach dem Hinspiel auch das Rückspiel für uns zu entscheiden. Im vierten und im fünften Satz war Aachen aber einfach einen Tick wacher und hat das Spiel am Ende nicht unverdient knapp für sich entscheiden können.“
Fazit
Die Ladies in Black Aachen feierten einen hart erkämpften Heimsieg, der ihnen im Rennen um die Play-off-Plätze enorm hilft. Der VC Wiesbaden hingegen muss sich mit nur einem Zähler begnügen und die verpasste Chance im vierten Satz aufarbeiten. Das nächste Auswärtsspiel führt die Wiesbadenerinnen bereits am Samstag zu Allianz MTV Stuttgart.
MVP auf Seiten des VC Wiesbaden wurde Libera Justine Wong-Orantes, die mit ihren glänzenden Abwehraktionen mehrfach die Bälle am Leben hielt und ihrem Team die Chance für schnelle Gegenangriffe ermöglichte.
Rivalität seit 2010
Aachen W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 38
Aachen W und VC Wiesbaden W trafen 38 Mal aufeinander — Aachen W gewann 15 Mal, VC Wiesbaden W 23 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 23 Siegen aus 38 Begegnungen an. Insgesamt fielen 149 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.92 pro Spiel (66 für die Heimmannschaft, 83 für die Gäste). Beide Teams trafen in 24 Spielen (63%). In 38 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Aachen W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2025.
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API-Daten: 11. Juni 2026
