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1 Bundesliga WomenSaison 2020

Stuttgart W vs SC Schweriner W

1. April 2021 um 17:00
30
Auswärts

SC Schweriner W

AI

Allianz MTV Stuttgart besiegt SSC Palmberg Schwerin mit 3:0 (25:16, 25:22, 25:21) im Playoff-Halbfinal-Entscheidungsspiel und zieht ins Finale der 1. Bundesliga Frauen 2020/21 ein.

Match-Videos

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Allianz MTV Stuttgart dreht die Halbfinalserie und zieht ins Playoff-Finale ein

Allianz MTV Stuttgart hat sich mit einer beeindruckenden Leistung im dritten und entscheidenden Halbfinalspiel gegen den SSC Palmberg Schwerin durchgesetzt und sich das Ticket für das Finale um die Deutsche Meisterschaft 2021 gesichert. Vor heimischer Kulisse in der ausverkauften SCHARRena besiegte das Team von Trainer Tore Aleksandersen den amtierenden Meister aus Mecklenburg-Vorpommern klar mit 3:0 (25:16, 25:22, 25:21) und drehte die Best-of-3-Serie nach einem 0:1-Rückstand noch zu einem 2:1-Seriensieg.

Nachdem Schwerin das erste Halbfinale in eigener Halle mit 3:0 gewonnen hatte, stand Stuttgart bereits am Mittwoch unter Druck. Die Mannschaft um Kapitänin Krystal Rivers löste diese Aufgabe bravourös und erzwang mit einem souveränen 3:0-Erfolg das alles entscheidende dritte Spiel. Nur 24 Stunden später legte Stuttgart nach.

Satz für Satz: Stuttgarts Weg ins Finale

Erster Satz: Stuttgarter Dominanz von Beginn an

Die Gastgeberinnen erwischten einen Traumstart. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Annahme setzte Stuttgart Schwerin früh unter Druck. Besonders die Defensive um Libera Roosa Koskelo und der starke Block von Jenna Rosenthal und Maria Segura Palleres machten dem Rekordmeister aus Schwerin das Leben schwer. Beim 25:16 war der erste Durchgang nach nur 21 Minuten entschieden – eine klare Ansage an den Gegner.

Zweiter Satz: Schwerin kämpft, Stuttgart behält die Nerven

Der zweite Satz war deutlich enger. Der SSC Palmberg Schwerin um die erfahrene Zuspielerin Femke Stoltenborg und Lauren Barfield fand besser ins Spiel und hielt lange Zeit mit. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. In der Crunchtime zeigte sich jedoch die Abgeklärtheit der Stuttgarterinnen: Nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung und einer kurzen Unterbrechung fand Stuttgart besser in den Rhythmus zurück und verwandelte den Satzball zum 25:22.

Dritter Satz: Nervenstärke in der Schlussphase

Auch im dritten Satz blieb es spannend. Schwerin kämpfte verbissen um den Satzgewinn, um die Partie zu verlängern. Die Mannschaft von Felix Koslowski zeigte Moral und kam immer wieder heran. Doch Stuttgart ließ sich nicht beirren – eine starke Aufschlagserie und ein effektiver Block brachten die Entscheidung. Beim 25:21 verwandelte Stuttgart den ersten Matchball und leitete den Einzug in die Finalserie ein.

Schlüssel zum Erfolg: Stabile Annahme und druckvoller Aufschlag

Der entscheidende Faktor für den Erfolg der Stuttgarterinnen lag in der überragenden Annahme und dem druckvollen Aufschlagspiel. Während Schwerin die gesamte Partie über sichtlich mit einer verunsicherten Annahme kämpfte, präsentierte sich Stuttgart in dieser Disziplin stabil und zuverlässig. Der Block von Allianz MTV Stuttgart um Jenna Rosenthal und Pia Kästner war in den entscheidenden Phasen ein entscheidender Faktor.

Ohne zu glänzen, aber mit großer Defensivleistung und konstantem Spiel hatte Stuttgart den Gegner über weite Strecken gut im Griff. Die Auswechslungen auf Seiten der Gäste brachten nicht den erhofften Effekt, Schwerin kam aus dem Rhythmus nie wirklich zurück.

Serie gedreht: Stuttgarts Weg ins Finale

Die Ausgangslage vor dem Entscheidungsspiel war für Stuttgart alles andere als einfach. Nach dem klaren 0:3 im ersten Halbfinale in Schwerin stand das Team von Tore Aleksandersen mit dem Rücken zur Wand. Doch im zweiten Spiel am Mittwochabend bewies Stuttgart seine Klasse und erzwang mit einem weiteren 3:0 die Verlängerung der Serie. Nun machte Stuttgart auch im Entscheidungsspiel kurzen Prozess.

„Die Mannschaft hat unglaublichen Charakter gezeigt“, resümierte ein zufriedener Tore Aleksandersen nach der Partie. „Nach der Niederlage im ersten Spiel zurückzukommen und zwei Mal so dominant aufzutreten – das spricht für die mentale Stärke dieses Teams.“

Für Allianz MTV Stuttgart geht es nun in der Finalserie (Best-of-Five) gegen den Dresdner SC. Die Ausgangslage für den Finalkampf um die Deutsche Meisterschaft ist optimal: Mit dem Rückenwind von zwei souveränen Heimsiegen und der Erfahrung aus einer hart umkämpften Halbfinalserie reist Stuttgart mit breiter Brust in die Finalspiele.

Ausblick: Das Playoff-Finale wartet

Nach diesem dominanten Auftritt im alles entscheidenden Halbfinale gehört Allianz MTV Stuttgart zu den heißen Anwärtern auf den Meistertitel. Die Mannschaft bewies gegen den amtierenden Meister aus Schwerin, dass sie auch unter Druck ihr bestes Volleyball abrufen kann. Der Gegner im Finale, der Dresdner SC, setzte sich im Parallelhalbfinale gegen Potsdam durch.

Die Weichen für ein spannendes Finale sind gestellt: Stuttgart, das sich nach dem 0:1-Rückstand in der Serie eindrucksvoll zurückkämpfte, geht mit breiter Brust in die Finalspiele.

Statistik

Allianz MTV Stuttgart SSC Palmberg Schwerin
Sätze 3 0
Punkte gesamt 75 59
1. Satz 25 16
2. Satz 25 22
3. Satz 25 21
Spieldauer 81 Minuten

Rivalität seit 2010

Stuttgart W vs SC Schweriner W Direkter Vergleich· 50

Stuttgart W und SC Schweriner W trafen 50 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 21 Mal, SC Schweriner W 29 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 29 Siegen aus 50 Begegnungen an. Insgesamt fielen 194 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.88 pro Spiel (84 für die Heimmannschaft, 110 für die Gäste). Beide Teams trafen in 32 Spielen (64%). In 50 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2019.

Unentschieden
0
·
SC Schweriner W
29
Siege
Tore gesamt
194 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
32/50 · 64%
Über 2,5
50/50 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026