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1 Bundesliga WomenSaison 2021

SC Schweriner W vs VC Wiesbaden W

10. Dezember 2021 um 20:00
Heim

SC Schweriner W

31
AI

SSC Palmberg Schwerin schlägt VC Wiesbaden am 9. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen mit 3:1 (25:22, 25:23, 24:26, 25:21) und feiert Revanche für frühere Niederlagen.

Match-Videos

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Schwerin revanchiert sich: 3:1-Heimsieg gegen Wiesbaden

Der SSC Palmberg Schwerin hat seine Hausaufgaben im neunten Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen gemacht. Vor heimischer Kulisse in der Palmberg Arena bezwangen die Schwerinerinnen den VC Wiesbaden am 10. Dezember 2021 mit 3:1 (25:22, 25:23, 24:26, 25:21) und feierten damit den vierten Sieg in den letzten fünf Partien.

Revanche für die Pokal- und Ligapleite

Das Duell hatte eine besondere Vorgeschichte. Erst Anfang November hatte Wiesbaden Schwerin sowohl im DVV-Pokalachtelfinale (3:1) als auch in der Liga (3:2) bezwingen können. In der Palmberg Arena präsentierte sich der SSC diesmal jedoch von einer anderen Seite. Cheftrainer Felix Koslowski hatte sein Team offensichtlich bestens auf die Gäste aus Hessen eingestellt.

Satz 1: Schwerin legt los wie die Feuerwehr

Die Hausherrinnen kamen furios aus den Startlöchern. Mit druckvollen Aufschlägen und einer kompakten Blockarbeit um Klara Antunovic und Marie Hölzig setzte Schwerin Wiesbaden früh unter Druck. Die Annahme der Gäste geriet ins Wanken, die Zuspielerin Lana Grossa hatte alle Hände voll zu tun, um ihre Angreiferinnen in Szene zu setzen. Schwerin nutzte die Unsicherheiten konsequent und holte sich Satz eins mit 25:22. Gracie Januszewski auf der Diagonalposition erwies sich als zuverlässige Punktegarantin.

Satz 2: Enge Kiste, gleicher Ausgang

Auch im zweiten Durchgang entwickelte sich ein intensives Match. Wiesbaden kämpfte sich nun besser ins Spiel, die Außenangreiferinnen Patricia Joan Llabres und Rachel Kidder fanden zunehmend Lücken in der Schweriner Abwehr. Dennoch behielten die Gastgeberinnen die Nerven. Am Ende stand ein knappes 25:23 – und die 2:0-Satzführung für den SSC. Besonders die US-Amerikanerin Kayla Jebens auf der Außenposition bewies einmal mehr ihre Qualitäten.

Satz 3: Wiesbaden schlägt zurück

Mit dem Rücken zur Wand zeigte der VC Wiesbaden Moral. Die Mannschaft von Trainer Christian Sossenheimer agierte nun entschlossener und variierte im Angriffsspiel. Die Diagonalangreiferin Tanja Großer – die „Lebensversicherung“ des VCW aus der Vorwoche – traf wichtige Entscheidungen. Schwerin hatte beim Stand von 24:24 zwei Matchbälle, doch Wiesbaden wehrte sich erfolgreich und gewann den Durchgang mit 26:24. Der Satzgewinn war verdient, die Gäste bewiesen Nehmerqualitäten.

Satz 4: Schwerin macht den Deckel drauf

Im vierten Satz ließ Schwerin nichts mehr anbrennen. Die Mannschaft um Zuspielerin Pia Kramb und Marie Hölzig blieb konzentriert, während Wiesbaden dem Tempo der Hausherrinnen nicht mehr standhalten konnte. Die Block-Feld-Abstimmung stimmte beim SSC, die Annahme stand sicher. Am Ende hieß es 25:21 und 3:1 für den SSC Palmberg Schwerin – ein verdienter Heimsieg vor stimmungsvoller Kulisse.

Die Spielerinnen des Spiels

  • Gracie Januszewski (Schwerin): Die Diagonalangreiferin war über die gesamte Distanz die verlässlichste Punktesammlerin auf dem Feld. Ihre Angriffe aus dem Hinterfeld sorgten immer wieder für Entlastung.
  • Kayla Jebens (Schwerin): Die US-Außenangreiferin präsentierte sich in starker Form, sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung. Ihre Aufschläge brachten Wiesbaden wiederholt in Bedrängnis.
  • Tanja Großer (Wiesbaden): Die Diagonalangreiferin des VCW war die auffälligste Spielerin bei den Gästen und die „Lebensversicherung“ ihres Teams in den entscheidenden Phasen.

Tabellensituation

Mit dem Sieg festigte Schwerin seine Position im oberen Tabellendrittel. Der SSC stand zu diesem Zeitpunkt der Saison auf Kurs Richtung Playoffs, während Wiesbaden im Mittelfeld der Liga verharrte. Die Saison 2021/2022 sollte für beide Teams letztlich mit der Qualifikation für die Playoffs enden – Schwerin als Viertplatzierter, Wiesbaden als Siebter der regulären Saison.

Fazit

Schwerin präsentierte sich an diesemAbend als das reifere Team und nutzte den Heimvorteil in der Palmberg Arena konsequent aus. Wiesbaden zeigte Moral, vor allem im dritten Satz, aber die Fehleranfälligkeit in den entscheidenden Phasen war letztlich zu hoch. Der SSC untermauerte seine Ambitionen auf eine starke Saison – und feierte eine gelungene Revanche für die Niederlagen zuvor.

Rivalität seit 2010

SC Schweriner W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 31

SC Schweriner W und VC Wiesbaden W trafen 31 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 20 Mal, VC Wiesbaden W 11 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 20 Siegen aus 31 Begegnungen an. Insgesamt fielen 124 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (77 für die Heimmannschaft, 47 für die Gäste). Beide Teams trafen in 20 Spielen (65%). In 31 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2022.

SC Schweriner W
20
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
124 · 4.0/Spiel
Beide getroffen
20/31 · 65%
Über 2,5
31/31 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026