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1 Bundesliga WomenSaison 2021

SC Schweriner W vs NawaRo Straubing W

29. Dezember 2021 um 19:00
Heim

SC Schweriner W

30
Auswärts

NawaRo Straubing W

AI

SSC Palmberg Schwerin besiegt NawaRo Straubing am 11. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2021/22 souverän mit 3:0 (25:18, 25:20, 25:21). Annegret Hölzig Topscorerin mit 18 Punkten.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

SSC Palmberg Schwerin dominiert NawaRo Straubing – Klarer 3:0-Heimsieg am 11. Spieltag

Der SSC Palmberg Schwerin hat seine Tabellenposition in der 1. Bundesliga Frauen gefestigt. Am 11. Spieltag der Saison 2021/22 besiegten die Schwerinerinnen den Tabellenvorletzten NawaRo Straubing am 29. Dezember 2021 vor heimischer Kulisse mit 3:0 (25:18, 25:20, 25:21). Der deutliche Erfolg untermauerte den Anspruch des Teams von Cheftrainer Felix Koslowski auf die vorderen Playoff-Plätze.

Ausgangslage: Klassenunterschied in der Tabelle

Vor der Partie stand der SSC Palmberg Schwerin mit 45 Punkten aus 22 Spielen (16 Siege, 6 Niederlagen) auf dem vierten Tabellenplatz, während NawaRo Straubing mit lediglich 7 Punkten aus ebenso vielen Partien (3 Siege, 19 Niederlagen) auf Rang 11 dümpelte. Die Kräfteverhältnisse waren also klar verteilt, zumal die Schwerinerinnen den direkten Vergleich mit Straubing vor dieser Begegnung mit 6:1 dominierten.

Der Spielverlauf: Kontrollierte Überlegenheit

Satz 1: Schwerin legt souverän vor

Von Beginn an zeigte der SSC keine Nervosität. Schwerin kontrollierte das Geschehen von der ersten Minute an und setzte Straubing mit einem druckvollen Aufschlagspiel unter Druck. Die Gäste aus Niederbayern hielten zunächst tapfer mit, mussten sich aber beim Stand von 25:18 geschlagen geben. Vor allem die Annahme der Straubingerinnen geriet früh ins Wanken, was Schwerin konsequent bestrafte.

Satz 2: Straubing kämpft, Schwerin zieht davon

Im zweiten Durchgang steigerte sich NawaRo Straubing. Die Mannschaft von Trainer Benedikt Frank spielte mutig auf und hielt das Spiel bis zur Mitte des Satzes offen. Beim 14:14 schien eine Überraschung möglich. Doch dann schaltete Schwerin einen Gang höher. Eine Aufschlagserie brachte die Gastgeberinnen auf 20:14, und obwohl Straubing zwei Satzbälle abwehrte, endete der Satz verdient mit 25:20 für den Favoriten.

Satz 3: Schwerin macht den Deckel drauf

Nach dem verlorenen zweiten Satz war bei NawaRo der Glaube an einen Satzgewinn spürbar geschwunden. Schwerin wurde immer sicherer in allen Spielfeldern. Dennoch blieb Straubing bis zum 10:11 in Schlagdistanz. Nach der zweiten technischen Auszeit setzte sich der Favorit dann endgültig ab. Ein Angriff von Valbona Ismaili, der knapp im Aus landete, besiegelte den dritten Satzverlust für Straubing – 25:21 und damit der 3:0-Endstand.

Schlüsselspielerinnen auf Schweriner Seite

Angetrieben wurde der SSC von einer starken Mannschaftsleistung. Annegret Hölzig avancierte mit 18 Punkten zur Topscorerin des Spiels. Die Außenangreiferin überzeugte sowohl im Angriff (15 erfolgreiche Angriffe bei 52 Prozent Effizienz) als auch in der Annahme. Mia Kirchhoff steuerte 13 Punkte bei und zeigte sich ebenfalls in guter Form. Marije ten Brinke und Britte Mayke Stuut trugen mit jeweils neun beziehungsweise acht Punkten ebenfalls zum deutlichen Erfolg bei.

Libera Florien Reesink sorgte mit einer soliden Annahmequote von 68 Prozent für die nötige Stabilität in der Defensive. Der Block von Schwerin war mit fünf Blockpunkten ein entscheidender Faktor – insbesondere in den entscheidenden Phasen der Sätze.

Straubing: Kampfgeist, aber zu viele Schwächen

NawaRo Straubing zeigte über weite Strecken eine akzeptable Leistung, konnte den Klassenunterschied aber nie wirklich kompensieren. Der Mannschaft fehlte es vor allem in der Offensive an Durchschlagskraft, um den gut organisieren Schweriner Block ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die Annahmequote von 42 Prozent war angesichts des starken Aufschlagspiels der Schwerinerinnen zwar passabel, jedoch nicht ausreichend, um dauerhaft gefährliche Angriffe aufzubauen.

Tabelle und Ausblick

Mit dem Sieg untermauerte der SSC Palmberg Schwerin seinen vierten Tabellenplatz und blieb im Rennen um die vorderen Playoff-Positionen. Am Ende der Hauptrunde belegte Schwerin mit 45 Punkten und 16 Siegen aus 22 Spielen den vierten Rang – hinter dem Spitzentrio Allianz MTV Stuttgart (60 Punkte), Dresdner SC (50) und SC Potsdam (49).

NawaRo Straubing hingegen beendete die Saison auf dem vorletzten Platz mit nur drei Saisonsiegen und 7 Punkten, nur vor dem Schlusslicht VC Neuwied 77 (1 Punkt). Die Mannschaft aus Niederbayern zeigte in dieser Partie zwar Kampfgeist, konnte aber letztlich dem Druck des Favoriten nicht standhalten.

Fazit

Der 3:0-Erfolg des SSC Palmberg Schwerin gegen NawaRo Straubing war eine erfahrungsgemäße Pflichtaufgabe, die der Tabellenvierte souverän löste. Straubing hielt in allen drei Sätzen phasenweise gut mit, scheiterte aber letztlich an der eigenen Durchschlagskraft im Angriff und der Überlegenheit Schwerins in den entscheidenden Momenten. Für Schwerin war es der sechste Sieg im sechsten Spiel gegen Straubing in dieser Saison – eine Dominanz, die die unterschiedlichen Tabellenpositionen eindrucksvoll widerspiegelte.

Rivalität seit 2015

SC Schweriner W vs NawaRo Straubing W Direkter Vergleich· 7

SC Schweriner W und NawaRo Straubing W trafen 7 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 6 Mal, NawaRo Straubing W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2015 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 6 Siegen aus 7 Begegnungen an. Insgesamt fielen 25 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.57 pro Spiel (20 für die Heimmannschaft, 5 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (29%). In 7 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2020.

SC Schweriner W
6
Siege
Unentschieden
0
·
NawaRo Straubing W
1
Siege
Tore gesamt
25 · 3.6/Spiel
Beide getroffen
2/7 · 29%
Über 2,5
7/7 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026