VfB Suhl LOTTO Thüringen besiegt die Ladies in Black Aachen auswärts mit 3:1 (27:29, 25:22, 27:25, 25:23) in einem packenden Rückrunden-Duell der 1. Bundesliga Frauen.
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Spielzusammenfassung
Suhl W besiegte Aachen W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2021 statt. Tabellenplatz: Aachen W #6, Suhl W #5.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSpitzenspiel ohne Zuschauer – Suhl besiegt Aachen in vier engen Sätzen
Der VfB Suhl LOTTO Thüringen hat zum Rückrundenauftakt der 1. Volleyball Bundesliga Frauen ein dramatisches Spitzenspiel bei den Ladies in Black Aachen mit 3:1 (27:29, 25:22, 27:25, 25:23) für sich entschieden. Vor leeren Rängen in der Sporthalle an der Neuköllner Straße – kurzfristig mussten die Gastgeberinnen aufgrund behördlicher Corona-Auflagen auf Zuschauer verzichten – lieferten sich der Tabellenzweite (Suhl) und der -dritte (Aachen) einen packenden Schlagabtausch über knapp zwei Stunden.
Erster Satz: Aachen ringt Suhl im Tiebreak nieder
Der Auftaktdurchgang war ein Spiegelbild des engen Tabellenverhältnisses. Der VfB Suhl führte früh, doch Aachen kämpfte sich zurück. Gleich vier Satzbälle wehrte Suhl beim Stand von 23:24, 24:25, 25:26 und 26:27 ab – doch die Gastgeberinnen zeigten Nervenstärke und entschieden den Satz mit 29:27 für sich. Insbesondere Luisa Keller und Jana-Franziska Poll trumpften in der Offensive auf und hielten Aachen im Spiel.
Zweiter Satz: Suhls Machtdemonstration
Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild komplett. Suhl startete wie aus der Pistole geschossen, setzte sich über 14:5 und 16:8 auf 19:9 ab. Die Diagonalangreiferinnen Danielle Harbin und Roxanne Wiblin fanden kaum ein Mittel, um den Aachener Block zu durchbrechen. Aachens Trainer Guillermo Gallardo reagierte und brachte zwei frische Mittelblockerinnen, die die Ladies in Black auf sieben Punkte herankommen ließen – doch Suhls Vorsprung war zu groß. Mit 25:22 stellten die Gäste den Satzausgleich her.
„Jedes Prozent ist wichtig gegen Aachen, sie machen wenig Fehler, sind geduldig“, hatte Suhls Cheftrainer Laszlo Hollosy vor der Partie gewarnt.
Dritter Satz: Erneute Nervenschlacht
Satz drei entwickelte sich zur Kopie des ersten Durchgangs. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Aachens Anna Kalinovskaya, die in der Saison 2017/18 selbst das Suhler Trikot getragen hatte, knallte ihren ehemaligen Teamkolleginnen mehrfach den Ball vor die Füße und hielt ihr Team im Rennen. Doch Suhl bewies einmal mehr seine Stärke in engen Phasen und holte sich den Satz mit 27:25.
Vierter Satz: Suhl macht den Deckel drauf
Im vierten Satz blieb es eng – bis zum 23:23 wehrte sich Aachen verbissen gegen die Niederlage. Am Ende aber machte Suhl den entscheidenden Punkt mehr und gewann 25:23. Die Thüringerinnen feierten eine geglückte Revanche für die Hinspiel-Niederlage Anfang Oktober, als Aachen das Saisonauftaktspiel mit 3:2 (19:17 im Tiebreak) für sich entschieden hatte.
Schlüssel zum Sieg: Suhls Blockarbeit und Aufschlagdruck
Der VfB Suhl zeigte sich vor allem im Block und beim Aufschlag stark verbessert gegenüber dem Hinspiel. Emma Sambale stabilisierte nach ihrer Einwechslung die Defensive der Gäste und gab dem Spiel die nötige Sicherheit. Jelena Sunjic, die einen Tag vor der Partie ihren 28. Geburtstag gefeiert hatte und zuvor beim Aachener Verein unter Vertrag stand, feierte nach einer Verletzungspause ein gelungenes Comeback.
Tabellenkonstellation
Mit dem Sieg verteidigte Suhl den zweiten Tabellenplatz und baute den Vorsprung auf die drittplatzierten Ladies in Black auf drei Punkte aus. Es war der achte ungeschlagene Erfolg in Folge für Suhl im direkten Duell mit Aachen – eine Serie, die bis heute anhält.
Fazit
Aachen zeigte eine starke Leistung, vor allem im ersten Satz, und war nah dran an der Überraschung. Doch Suhl präsentierte sich über die gesamte Spieldauer als das reifere Team, das auch in den entscheidenden Phasen die Nerven behielt. Die 99:104-Punktbilanz (29:27, 22:25, 25:27, 23:25) spricht Bände über die Enge dieser Begegnung.
Aachen W und Suhl W trafen 33 Mal aufeinander — Aachen W gewann 11 Mal, Suhl W 22 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 22 Siegen aus 33 Begegnungen an. Insgesamt fielen 122 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.70 pro Spiel (47 für die Heimmannschaft, 75 für die Gäste). Beide Teams trafen in 15 Spielen (45%). In 33 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 8 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2025.
Letzte Begegnungen
Tabelle
Aachen W steht auf Platz #6 und Suhl W auf Platz #5 in der 1. Bundesliga Women-Tabelle vor diesem Spiel.
Regular Season
| # | Sp | Siege | Niederl. | Pkt | |
|---|---|---|---|---|---|
| #1 | Stuttgart W | Sp22 | Siege21 | Niederl.1 | Pkt60 |
| #2 | Dresdner SC W | Sp22 | Siege17 | Niederl.5 | Pkt50 |
| #3 | Potsdam W | Sp22 | Siege17 | Niederl.5 | Pkt49 |
| #4 | SC Schweriner W | Sp22 | Siege16 | Niederl.6 | Pkt45 |
| #5 | Suhl W | Sp22 | Siege12 | Niederl.10 | Pkt40 |
| #6 | Aachen W | Sp22 | Siege11 | Niederl.11 | Pkt35 |
| #7 | VC Wiesbaden W | Sp22 | Siege12 | Niederl.10 | Pkt33 |
| #8 | Vilsbiburg W | Sp22 | Siege9 | Niederl.13 | Pkt31 |
| #9 | Munster W | Sp22 | Siege7 | Niederl.15 | Pkt23 |
| #10 | Erfurt W | Sp22 | Siege7 | Niederl.15 | Pkt22 |
| #11 | NawaRo Straubing W | Sp22 | Siege3 | Niederl.19 | Pkt7 |
| #12 | Neuwied W | Sp22 | Siege0 | Niederl.22 | Pkt1 |
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API-Daten: 11. Juni 2026
