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1 Bundesliga WomenSaison 2021

Vilsbiburg W vs VC Wiesbaden W

15. Januar 2022 um 19:00
03

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Spielbericht: Rote Raben Vilsbiburg vs. VC Wiesbaden 0:3 (21:25, 19:25, 24:26)

Enttäuschung bei den Roten Raben: Das Team von Cheftrainer Florian Völker kassierte im Heimspiel gegen den VC Wiesbaden eine klare 0:3 (21:25, 19:25, 24:26)-Niederlage und verpasste damit die Chance, als Tabellenneunter den Siebtplatzierten zu überholen.

Vor 1.468 Zuschauern in der Ballsporthalle Vilsbiburg dominierten die Gäste aus Hessen über weite Strecken der Partie. Der Sieg des VC Wiesbaden ging angesichts einer konstant starken Vorstellung über die gesamte Spielzeit absolut in Ordnung – den Roten Raben gelang dies immer nur phasenweise. Als MVP wurden bei Vilsbiburg Jodie Guilliams und bei Wiesbaden Laura Künzler ausgezeichnet.

Ausgangslage: Duell der Playoff-Aspiranten

Das Aufeinandertreffen am 14. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2021/22 versprach Spannung. Die Rote Raben Vilsbiburg rangierten mit 31 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz, während der VC Wiesbaden mit 33 Punkten auf Rang 7 stand – ein direkter Konkurrent im Kampf um die Playoff-Plätze. Die Bilanz der beiden Teams war vor dieser Partie absolut ausgeglichen: In 36 bisherigen Duellen hatte jedes Team 18 Siege eingefahren.

Die Roten Raben nahmen das Duell mit der gleichen Starting Six in Angriff wie zuletzt beim Auswärtsspiel in Stuttgart: Mit Zuspielerin Magda Gryka, Dayana Segovia auf der Diagonalposition, den Außenangreiferinnen Jodie Guilliams und Alexis Hart sowie Beta Dumancic und Klára Vyklická im Mittelblock, dazu Tiffany Clark als Libera.

Satz 1: Früh in Rückstand – 21:25

Die Gäste aus Wiesbaden erwischten den besseren Start und legten schnell mit 2:6 vor. Vilsbiburg fand nur schwer in die Partie und lief dem Rückstand stets hinterher. Über 6:11 und 15:20 zog der VCW konsequent sein Spiel auf. Zwar kämpften sich die Roten Raben heran, doch am Ende brachten die Hessen den Vorsprung souverän mit 21:25 ins Ziel. Die Annahme bei Vilsbiburg wackelte, während Wiesbaden um die starke Laura Künzler effizient im Angriff agierte.

Satz 2: Ohne Durchschlagskraft – 19:25

Auch der zweite Durchgang verlief nach einem ähnlichen Muster. Vilsbiburg geriet erneut früh in Rückstand (3:8). Die Angriffsbemühungen der Gastgeberinnen scheiterten immer wieder am gut organisierten Block der Wiesbadenerinnen. Über 8:15 zog der VCW unaufhaltsam davon. Vilsbiburg zeigte sich zu fehleranfällig in der Offensive und konnte dem Druck der Gäste nicht standhalten. Mit 19:25 ging auch dieser Satz verdient an den VC Wiesbaden.

Satz 3: Aufbäumen und dennoch verloren – 24:26

Im dritten Satz reagierte Cheftrainer Florian Völker und veränderte die Aufstellung. Lindsay Flory kam im Zuspiel zum Einsatz, Josepha Bock im Mittelblock. Die Umstellung zeigte Wirkung: Vilsbiburg startete ausgeglichen und hielt bis zum 7:7 mit. Doch dann setzte sich Wiesbaden wieder ab (9:13).

Coach Völker brachte daraufhin Magda Gryka als Regisseurin zurück aufs Feld und wechselte Luisa Keller auf der Annahme-/Außenposition ein. Die Raben kämpften sich zurück und glückten beim Stand von 22:24 tatsächlich der Ausgleich zum 24:24 – die Halle bebte. Doch Wiesbaden zeigte sich abgeklärt. Mit dem dritten Matchball machte der VCW den Deckel drauf: 24:26 und damit der 0:3-Endstand.

„Wir waren heute nicht gut genug“

„Wir waren heute nicht gut genug“, lautete das ernüchternde Fazit nach der Partie. Während der VC Wiesbaden eine geschlossene Mannschaftsleistung mit konstant starken Phasen zeigte, blieben die Roten Raben unter ihren Möglichkeiten. Die vergebenen Satzbälle im dritten Durchgang standen sinnbildlich für einen Abend, an dem die entscheidenden Momente nicht genutzt werden konnten.

Mit dem Sieg festigte der VC Wiesbaden den siebten Tabellenplatz (33 Punkte, 12 Siege), während die Roten Raben mit 31 Punkten auf Rang acht blieben. In der Rückserie sollte sich zeigen, dass beide Teams am Ende punktgleich die Saison beenden würden – Wiesbaden mit dem besseren Satzverhältnis.

Fazit

Die 0:3-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten war ein Rückschlag für die Roten Raben im Kampf um die Playoff-Plätze. Der VC Wiesbaden präsentierte sich an diesem Abend als die reifere Mannschaft und belohnte sich für eine disziplinierte Leistung über drei Sätze. Die Moral im dritten Satz, als Vilsbiburg nach einem 22:24-Rückstand noch zum 24:24 ausglich, zeigte jedoch auch das Potenzial im Team von Florian Völker – an dem es in den kommenden Wochen zu arbeiten galt.

Rivalität seit 2009

Vilsbiburg W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 36

Vilsbiburg W und VC Wiesbaden W trafen 36 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 18 Mal, VC Wiesbaden W 18 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Insgesamt fielen 142 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.94 pro Spiel (73 für die Heimmannschaft, 69 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (64%). In 36 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. VC Wiesbaden W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
142 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
23/36 · 64%
Über 2,5
36/36 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026