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1 Bundesliga WomenSaison 2021

SC Schweriner W vs Erfurt W

22. Januar 2022 um 19:00
Heim

SC Schweriner W

31
Auswärts

Erfurt W

AI

SSC Palmberg Schwerin besiegt Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:1. Stephanie Samedy überzeugt mit 17 Punkten und feiert ihre erste MVP-Medaille in der Volleyball Bundesliga.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

SSC Palmberg Schwerin besiegt Schwarz-Weiß Erfurt 3:1 – Samedy feiert erste MVP-Medaille

Schwerin – Der SSC Palmberg Schwerin hat am 15. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen einen hart erkämpften 3:1 (25:15, 21:25, 25:14, 25:21)-Heimsieg gegen Schwarz-Weiß Erfurt eingefahren. Vor nur 200 Zuschauern in der PALMBERG ARENA musste der Tabellenvierte gegen die kämpferisch starken Thüringerinnen über die volle Distanz gehen.

Koslowski warnt vor Erfurt – und behält Recht

Bereits vor der Partie hatte SSC-Cheftrainer Felix Koslowski gewarnt: „Erfurt gilt es in dieser Saison nicht zu unterschätzen.“ Der knappe 3:2-Erfolg im Hinspiel hatte gezeigt, dass die Mannschaft von Konstantin Bitter dem Favoriten durchaus Paroli bieten kann. Und die Thüringerinnen bewiesen auch in der PALMBERG ARENA, dass sie nicht als Punktelieferant nach Schwerin gereist waren.

„Erfurt hat uns heute gehörig unter Stress gesetzt und wie erwartet einen harten Fight geliefert. Wir haben am Ende gut dagegengehalten und diese wichtigen drei Punkte einfahren können“, resümierte Koslowski nach knapp zwei Stunden Spielzeit.

Auftakt nach Maß für die Gastgeberinnen

Der SSC startete furios in die Partie. Erstmals durfte US-Neuzugang Stephanie Samedy von Beginn an ran – die Diagonalangreiferin, die im Dezember vom US-College nach Schwerin gewechselt war, fügte sich nahtlos ein. Eine Aufschlagserie von Lindsey Ruddins sowie starke Aufschläge von Zuspielerin Denise Imoudu brachten die Hausherrinnen früh mit 16:10 in Führung.

Erfurt hielt dagegen, allen voran Kapitänin Toni Stautz mit schnellen Angriffen über außen und die clevere Blockarbeit von Rica Maase. Doch der SSC war an diesem Abend von Beginn an präsent: vier Asse und vier direkte Blockpunkte untermauerten die Überlegenheit im ersten Durchgang, den Schwerin souverän mit 25:15 für sich entschied.

Erfurt schlägt zurück – Satzausgleich in Durchgang zwei

Im zweiten Satz änderte sich das Bild schlagartig. Schwerin erwischte einen hektischen Start, Erfurt nutzte die Verunsicherung eiskalt aus und ging mit 6:3 in Führung. Ob verunglückte Annahmen, Abstimmungsprobleme oder Aufschlagfehler – der SSC fand kein Mittel gegen die nun deutlich aggressiveren Gäste.

Trainer Koslowski griff beim Stand von 12:18 zur taktischen Auszeit und brachte kurz vor der Crunchtime Kapitänin Femke Stoltenborg. Der Impuls wirkte: Die Hausherrinnen robbten sich auf 18:20 heran. Doch Erfurt behielt die Nerven. Rica Maase mit zwei Angriffen und Toni Stautz mit einem Ass entschieden einen hitzigen zweiten Durchgang mit 25:21 für die Gäste – Ausgleich zum 1:1.

Schwerin dominiert Satz drei

Was im zweiten Satz nicht geklappt hatte, gelang dem SSC im dritten Durchgang umso eindrucksvoller. Starke Aufschläge von Lina Alsmeier und Angriffe von Lindsey Ruddins brachten eine frühe 8:3-Führung. Erfurt leistete sich zu viele Eigenfehler und fand kein Mittel mehr gegen den Schweriner Block.

Libera Anna Pogany zeigte eine herausragende Defensivleistung, hielt Bälle im Spiel, die bereits verloren schienen, und bediente Zuspielerin Femke Stoltenborg mustergültig. Beim Stand von 21:13 kamen per Doppelwechsel Denise Imoudu und Frauke Neuhaus zu weiterer Spielzeit und brachten den Satz sicher mit 25:14 nach Hause.

Entscheidung im vierten Satz – Samedy zeigt ihre Klasse

Der vierte Satz entwickelte sich zum spannendsten des Abends. Schwerin startete mit fünf Punkten in Folge, doch Erfurt kämpfte sich zurück und glich zur Satzmitte auf 11:11 aus. Vor allem Diagonalspielerin Hanna Hellvig bereitete der Schweriner Block-Abwehr große Probleme – beim Stand von 11:13 schienen die Gäste auf der Siegerstraße.

Doch dann übernahm Stephanie Samedy die Verantwortung. Die US-Amerikanerin versenkte zwei Angriffe in Folge in spitzem Winkel im Erfurter Feld und drehte die Partie. Der SSC blieb mutig im Aufschlag – das Erfolgsrezept aus dem ersten Durchgang zahlte sich auch in der entscheidenden Phase aus.

Erfurts Trainer Konstantin Bitter sah beim Stand von 17:16 nach einer erneuten Beschwerde die Gelbe Karte, doch auch das brachte seine Mannschaft nicht zurück. Der SSC erhöhte das Tempo merklich und zog auf 25:21 davon.

Samedy: Erste goldene MVP-Medaille

Mit 17 Punkten avancierte Stephanie Samedy zur matchdecidenden Spielerin und sicherte sich ihre erste goldene MVP-Medaille in der Volleyball Bundesliga. Für die 23-jährige Diagonalangreiferin, die vom US-College nach Schwerin kam, war es eine besondere Nacht: „Die Mannschaft hat mir von Anfang an vertraut. Dass ich heute von Beginn an spielen durfte und dann auch noch die MVP-Auszeichnung bekomme – das bedeutet mir sehr viel.“

Tabellensituation

Mit dem 16. Saisonsieg festigte der SSC Palmberg Schwerin (16 Siege, 6 Niederlagen) seinen vierten Tabellenplatz und wahrte den Anschluss an die Spitzengruppe. Schwerin qualifizierte sich damit für die Playoffs der 1. Bundesliga Frauen.

Schwarz-Weiß Erfurt hingegen blieb nach der siebten Saisonniederlage auf dem zehnten Rang. Trotz der Niederlage konnten die Thüringerinnen Moral aus der Leistung ziehen – insbesondere der gewonnene zweite Satz gegen den Favoriten war ein Achtungserfolg.

Statistik der Partie

Team Sätze 1. Satz 2. Satz 3. Satz 4. Satz
SSC Palmberg Schwerin 3 25 21 25 25
Schwarz-Weiß Erfurt 1 15 25 14 21

MVP: Stephanie Samedy (SSC Palmberg Schwerin) – 17 Punkte Zuschauer: 200 (PALMBERG ARENA) Spieldauer: ca. 2 Stunden

Rivalität seit 2018

SC Schweriner W vs Erfurt W Direkter Vergleich· 5

SC Schweriner W und Erfurt W trafen 5 Mal aufeinander — SC Schweriner W gewann 5 Mal, Erfurt W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2018 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 5 Begegnungen an. Insgesamt fielen 21 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.20 pro Spiel (15 für die Heimmannschaft, 6 für die Gäste). Beide Teams trafen in 4 Spielen (80%). In 5 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2021.

SC Schweriner W
5
Siege
Unentschieden
0
·
0
Siege
Tore gesamt
21 · 4.2/Spiel
Beide getroffen
4/5 · 80%
Über 2,5
5/5 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026