Der Dresdner SC besiegt die Roten Raben Vilsbiburg in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen 2021/22 klar mit 3:0 (25:19, 25:22, 25:21) — souveräne Vorstellung vor 1.250 Fans in der Margon Arena.
Match-Videos
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDSC dominiert in der Margon Arena
Der Dresdner SC hat seine Tabellenposition in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen mit einem souveränen 3:0 (25:19, 25:22, 25:21) gegen die Roten Raben Vilsbiburg gefestigt. Vor 1.250 Zuschauern in der Margon Arena zeigte das Team von Cheftrainer Alexander Waibl eine geschlossene Mannschaftsleistung und ließ den Gästen aus Niederbayern über die gesamte Spielzeit wenig Chancen.
Es war der zweite Saisonsieg der Dresdnerinnen gegen Vilsbiburg — bereits im Dezember 2021 hatten sie beim 3:1-Auswärtserfolg in Vilsbiburg die Oberhand behalten.
Satz für Satz: Die Dominanz des DSC
Satz 1 (25:19): Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und setzten sich früh über die Aufschlagserie von Zuspielerin Jenna Gray ab. Die Amerikanerin verteilte ihre Angriffe geschickt auf Mittelblockerin Madeleine Gates und Diagonalangreiferin Maja Storck, die immer wieder Lücken in der Vilsbiburger Abwehr fanden. Vilsbiburg kämpfte sich zwar mehrfach auf zwei Punkte heran, doch ein Aufschwung der Gäste blieb aus — Dresden zog konsequent auf 22:16 davon und ließ den Satz souverän aus.
Satz 2 (25:22): Der zweite Durchgang war deutlich umkämpfter. Die Roten Raben starteten aggressiver, doch die DSC-Defensive um Libera Sophie Dreblow und Außenangreiferin Jennifer Janiska hielt dagegen. Vilsbiburg lag zwischenzeitlich mit 18:17 vorn, ehe Dresden eine entscheidende Serie startete. Maja Storck verwandelte mehrere Druckangriffe in Serie und drehte die Partie. Am Ende war es einmal mehr die offensive Schlagkraft der Sachsen, die den Satz zugunsten des DSC entschied.
Satz 3 (25:21): Dresden legte im dritten Satz einen Blitzstart hin und führte schnell mit 8:3. Vilsbiburg gab sich jedoch nicht auf, kämpfte sich Punkt für Punkt heran und verkürzte auf 19:20. In der Crunch-Phase zeigte der DSC jedoch seine Klasse: Kapitänin Jennifer Janiska und die eingewechselte Linda Bock behielten die Nerven, machten kaum Eigenfehler und verwalteten den Vorsprung sicher bis zum Matchball.
Schlüsselfiguren des Spiels
Maja Storck ragte als herausragende Angreiferin heraus. Die Diagonalangreiferin, stellvertretende Mannschaftskapitänin der Dresdnerinnen, erzielte eine zweistellige Punktzahl und war insbesondere in den entscheidenden Phasen der Sätze zur Stelle. Jenna Gray steuerte eine präzise Spielverteilung bei, die den Angriff des DSC variantenreich hielt. Auf Seiten der Roten Raben kämpfte vor allem Außenangreiferin Danielle Brisebois um jeden Ball, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.
Tabellensituation
Mit dem Sieg untermauerte der Dresdner SC (Platz 2, 17 Siege aus 22 Spielen) seine Ambitionen in der Hauptrunde der 1. Bundesliga Frauen. Die Mannschaft lag zu diesem Zeitpunkt aussichtsreich im Rennen um die Play-off-Plätze — am Ende der Saison 2021/22 sollte der DSC im Play-off-Halbfinale am SC Potsdam scheitern.
Die Roten Raben Vilsbiburg hingegen blieben mit 9 Siegen und 13 Niederlagen auf Rang 8 und hatten weiterhin mit wechselhaften Leistungen zu kämpfen. Nach einer vielversprechenden Phase mit drei Siegen aus vier Spielen setzte die Partie in Dresden einen Dämpfer im Kampf um eine bessere Ausgangsposition für die Meisterrunde.
Historischer Kontext
Die Bilanz zwischen beiden Teams spricht seit Jahren für den DSC: Von 40 Pflichtspielbegegnungen gewannen die Dresdnerinnen 30, Vilsbiburg lediglich zehn. Der 3:0-Erfolg reihte sich nahtlos in diese Serie ein — die Margon Arena blieb für die Roten Raben auch an diesem Februar-Abend eine uneinnehmbare Festung.
Ausblick
Der DSC reiste in der Folgewoche zum Auswärtsspiel gegen die Ladies in Black Aachen (23. Februar 2022), wo ein knapper 3:2-Sieg folgen sollte. Für Vilsbiburg stand das nächste Heimspiel gegen den VfB 91 Suhl auf dem Programm.
Rivalität seit 2010
Dresdner SC W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 40
Dresdner SC W und Vilsbiburg W trafen 40 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 30 Mal, Vilsbiburg W 10 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 30 Siegen aus 40 Begegnungen an. Insgesamt fielen 153 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.83 pro Spiel (102 für die Heimmannschaft, 51 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (57%). In 40 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026
