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1 Bundesliga WomenSaison 2021

VC Wiesbaden W vs Stuttgart W

6. März 2022 um 14:00
13
Auswärts

Stuttgart W

AI

VC Wiesbaden unterliegt Allianz MTV Stuttgart in der SAP Arena vor 3.000 Zuschauern mit 1:3. Satzstände: 25:18, 13:25, 16:25, 20:25.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Stuttgart W besiegte VC Wiesbaden W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2021 statt. Tabellenplatz: VC Wiesbaden W #7, Stuttgart W #1.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VC Wiesbaden – Allianz MTV Stuttgart 1:3 (25:18, 13:25, 16:25, 20:25)

Der VC Wiesbaden hat sein Nachholspiel in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen gegen den Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart mit 1:3 verloren. Vor rund 3.000 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena gelang den Hessinnen ein starker erster Satz, ehe die Übermacht aus Stuttgart das Spiel drehte und letztlich verdient mit 3:1 die Oberhand behielt.

Ein Spiel unter besonderen Vorzeichen

Die Partie fand unter ungewöhnlichen Umständen statt. Ursprünglich hätte am 6. März 2022 in der SAP Arena das DVV-Pokalfinale zwischen Allianz MTV Stuttgart und dem Dresdner SC steigen sollen. Aufgrund coronabedingter Ausfälle beim DSC musste dieses Finale jedoch verschoben werden. Der VC Wiesbaden sprang kurzfristig in die entstandene Lücke und trug sein noch ausstehendes Ligaspiel gegen Stuttgart an diesem Ort aus – eine bemerkenswerte Kooperationsbereitschaft, die VBL-Geschäftsführerin Julia Retzlaff ausdrücklich lobte.

„Wir beweisen damit größtmögliche Flexibilität und stellen die sportlichen Belange leider auch ein Stück nach hinten, kommen aber hiermit der Bitte der Liga-Verantwortlichen nach“, erklärte VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting vor der Partie. Die Begegnung wurde live im Free-TV auf Sport1 übertragen. Der VCW organisierte zudem Fan-Busse nach Mannheim, um seinen Anhängern das Spiel vor Ort zu ermöglichen.

Traumstart für Wiesbaden

Der VCW erwischte einen furiosen Start. Vor der stimmungsvollen Kulisse in der SAP Arena spielten die Wiesbadenerinnen wie befreit auf und ließen dem haushohen Favoriten aus Stuttgart im ersten Satz keine Chance. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Blockarbeit setzte sich die Mannschaft von Trainer Christian Sossenheimer schnell ab. Laura Künzler, die Kapitänin des VCW, führte ihr Team mit konstanten Angriffen durch den ersten Durchgang. Am Ende hieß es 25:18 für Wiesbaden – eine kleine Überraschung, die die 3.000 Zuschauer begeisterte.

Stuttgart dreht auf

Doch der Tabellenführer aus der Landeshauptstadt ließ sich vom frühen Rückstand nicht beeindrucken. Allianz MTV Stuttgart, das mit einer beeindruckenden Bilanz von 21 Siegen aus 22 Saisonspielen antrat, steigerte sich im zweiten Durchgang gewaltig. Das Team von Chefcoach Tore Aleksandersen zeigte seine ganze Klasse: Die Annahme stand sicher, der Block wurde zur undurchdringlichen Wand, und im Angriff ließen die Stuttgarterinnen kaum noch Gegenwehr zu.

Besonders Libera Jelena „Jika“ Bamba ragte mit ihrer phänomenalen Abwehrarbeit heraus. Die Japanerin, die als eine der besten Liberas der Liga gilt, entschärfte fast jeden Angriffsversuch der Wiesbadenerinnen. Im Sturm sorgten vor allem Lucia Varela und Antonia Stautz für die entscheidenden Akzente. Mit 25:13 deklassierte Stuttgart den VCW im zweiten Satz und glich zum 1:1 aus.

„Das ist die Qualität von Stuttgart – sie bleiben geduldig, und wenn sie die Chance bekommen, schlagen sie zu“, kommentierte der Sprecher im Livestream der Partie.

Die Entscheidung fällt im dritten Durchgang

Auch im dritten Satz blieb Stuttgart das dominierende Team. Der Aufschlagdruck der Gäste war enorm, der Block um die großgewachsenen Mittelblockerinnen – darunter die 1,98 m große Ema Strunjak – ließ die Wiesbadener Angreiferinnen immer wieder verzweifeln. Kitana Lopes Ray und Co. fanden kaum ein Mittel gegen die Stuttgarter Mauer. Mit 25:16 zog der Tabellenführer auf 2:1 davon.

Der VCW kämpfte im vierten Satz noch einmal verbissen. Trainer Sossenheimer wechselte fleißig durch, brachte unter anderem Primena Fernandes für mehr Stabilität in der Annahme. Die Wiesbadenerinnen hielten diesmal länger mit, gestalteten den Durchgang über weite Strecken ausgeglichen. Doch Stuttgart behielt stets die Nase vorn. Beim Stand von 20:25 verwandelte der Favorit den ersten Matchball zum 3:1-Endstand.

Fazit und Tabellensituation

Für den VC Wiesbaden war der Satzgewinn gegen den übermächtigen Tabellenführer ein achtbares Ergebnis. Die Mannschaft von Christian Sossenheimer belegte nach diesem Spieltag mit zwölf Siegen und zehn Niederlagen den siebten Tabellenplatz und qualifizierte sich damit für die Play-offs – ein solides Ergebnis für den Hauptstadtclub.

Allianz MTV Stuttgart hingegen untermauerte mit dem 22. Saisonsieg seine Vormachtstellung in der 1. Bundesliga Frauen. Lediglich eine Niederlage stand zu diesem Zeitpunkt zu Buche – eine beeindruckende Bilanz, die den Anspruch des Serienmeisters unterstrich. Stuttgart sollte die Saison später als deutscher Meister beenden.

Die Satzergebnisse im Überblick

Satz VC Wiesbaden Allianz MTV Stuttgart
1 25 18
2 13 25
3 16 25
4 20 25

Endstand: 1:3 (25:18, 13:25, 16:25, 20:25)

Rivalität seit 2009

VC Wiesbaden W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 41

VC Wiesbaden W und Stuttgart W trafen 41 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 12 Mal, Stuttgart W 29 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 29 Siegen aus 41 Begegnungen an. Insgesamt fielen 157 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.83 pro Spiel (59 für die Heimmannschaft, 98 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (56%). In 41 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 18 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2025.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
157 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
23/41 · 56%
Über 2,5
41/41 · 100%

Letzte Begegnungen

Tabelle

VC Wiesbaden W steht auf Platz #7 und Stuttgart W auf Platz #1 in der 1. Bundesliga Women-Tabelle vor diesem Spiel.

Regular Season

1Stuttgart W60
Sp22Siege21Niederl.1
2Dresdner SC W50
Sp22Siege17Niederl.5
3Potsdam W49
Sp22Siege17Niederl.5
4SC Schweriner W45
Sp22Siege16Niederl.6
5Suhl W40
Sp22Siege12Niederl.10
6Aachen W35
Sp22Siege11Niederl.11
7VC Wiesbaden W33
Sp22Siege12Niederl.10
8Vilsbiburg W31
Sp22Siege9Niederl.13
9Munster W23
Sp22Siege7Niederl.15
10Erfurt W22
Sp22Siege7Niederl.15
11NawaRo Straubing W7
Sp22Siege3Niederl.19
12Neuwied W1
Sp22Siege0Niederl.22

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API-Daten: 11. Juni 2026