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5. April 2022 um 19:30
30
Auswärts

Aachen W

Spielzusammenfassung

Potsdam W besiegte Aachen W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2021 statt. Tabellenplatz: Potsdam W #3, Aachen W #6.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Potsdam W legt los wie die Feuerwehr

Der SC Potsdam ist mit einem eindrucksvollen 3:0-Heimsieg in die Viertelfinal-Playoffs der 1. Bundesliga Women 2021/2022 gestartet. Vor 736 Zuschauern in der heimischen Halle setzten sich die Potsdamerinnen gegen die Ladies in Black Aachen souverän mit 25:22, 25:12 und 29:27 durch. Damit führen die Gastgeberinnen die Best-of-Three-Serie mit 1:0 an und können bereits am Samstag, den 9. April, in Aachen den Einzug ins Halbfinale perfekt machen.

Satz 1: Enge Kiste bis zur Crunchtime

Aachen erwischte den besseren Start und neutralisierte lange Zeit die Angriffsbemühungen von Potsdams Diagonalangreiferin Anett Németh effektiv. Die Partie blieb bis zum 11:11 völlig offen. Dann griff Potsdams Trainer Guillermo Naranjo Hernández zur Auszeit – und sie wirkte Wunder. Die Gastgeberinnen erkämpften sich Punkt für Punkt einen knappen Vorsprung. Vor allem Zuspielerin Sarah van Aalen glänzte mit präzisen Zuspielen und eigenen Punkten. Beim 19:19 gelang Aachen zwar kurzzeitig der Ausgleich, doch Potsdam schlug zurück. Drei Satzbälle wehrte Aachen ab, den dritten verwandelte Németh schließlich zum 25:22.

Satz 2: Potsdam läuft heiß

Der zweite Durchgang war eine einzige Machtdemonstration des SC Potsdam. Mittelblockerin Maja Savic eröffnete den Satz mit einem Block und setzte sich auch in der Folge immer wieder in Szene – unter anderem mit einem Ass und zwei spektakulären Fußabwehren. Tatjana Bokan steuerte ebenfalls wichtige Punkte bei. Nach einem ausgeglichenen Beginn (10:8) legte Potsdam einen 5:0-Lauf hin und zog auf 15:8 davon. Diesen Vorsprung gaben die Gastgeberinnen nicht mehr aus der Hand. Savic machte den Deckel mit dem 25:12 drauf – ein Satz, der an eine Lehrstunde grenzte.

Satz 3: Aufholjagd der Extraklasse

Im dritten Satz zeigten die Aachenerinnen noch einmal Moral. Nach einem ausgeglichenen Start setzten sie sich auf 8:5 ab und bauten die Führung sogar auf 17:12 aus. Potsdam wackelte – doch Naranjo Hernández reagierte mit einem Dreifachwechsel: Valeria Papa kam für Bokan, Madison Lilley für van Aalen und Adela Helić für Németh. Die eingewechselten Spielerinnen zahlten das Vertrauen sofort zurück. Potsdam kämpfte Punkt für Punkt zurück und glich zum 23:23 aus. Anastasia Cekulaev blockte zum ersten Matchball, doch Aachen wehrte ab. Es folgte eine nervenaufreibende Verlängerung, in der beide Teams ihre Chancen hatten. Am Ende war es Helić, die mit einem kraftvollen Angriff den 29:27-Sieg perfekt machte.

Schlüsselspielerinnen

Maja Savic (Mittelblock, Potsdam) wurde als wertvollste Spielerin mit Gold ausgezeichnet. Die Serbin überzeugte mit starken Blocks, einem Aufschlag-Ass und zwei spektakulären Fußabwehren im zweiten Satz. Sie war der emotionale und spielerische Mittelpunkt des Potsdamer Spiels.

Eva Hodanová (Außenangriff, Aachen) erhielt die Silber-Auszeichnung als MVP. Die Tschechin war die konstanteste Punktesammlerin auf Aachener Seite und hielt ihr Team vor allem im dritten Satz mit wichtigen Angriffen im Spiel.

Tabellenkontext

Potsdam W beendete die reguläre Saison auf dem 3. Platz (17 Siege, 5 Niederlagen, Formkurve: WWWWL) und qualifizierte sich souverän für die Meisterschafts-Playoffs. Aachen W landete auf dem 6. Platz (11 Siege, 11 Niederlagen, Form: WLLWL) und war als letzter Playoff-Teilnehmer gesetzt. Der deutliche 3:0-Erfolg unterstrich den Klassenunterschied zwischen den Teams zu diesem Zeitpunkt.

Ausblick

Bereits am 9. April 2022 steht das Rückspiel in Aachen an. Sollte Potsdam auch dort gewinnen, wäre der Halbfinaleinzug perfekt. Sollte Aachen zurückschlagen, würde ein drittes Entscheidungsspiel in Potsdam über den Weiterentscheid entscheiden. Angesichts der gezeigten Leistung – insbesondere der Dominanz in Satz 2 und der Comeback-Fähigkeiten in Satz 3 – gehen die Potsdamerinnen als klarer Favorit in die zweite Partie.

Rivalität seit 2009

Potsdam W vs Aachen W Direkter Vergleich· 37

Potsdam W und Aachen W trafen 37 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 24 Mal, Aachen W 13 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 24 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 145 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.92 pro Spiel (88 für die Heimmannschaft, 57 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (62%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Potsdam W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.

24
Siege
Unentschieden
0
·
13
Siege
Tore gesamt
145 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
23/37 · 62%
Über 2,5
37/37 · 100%

Letzte Begegnungen

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10.12.22DVV Cup Women
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Torsreichstes Spiel: 23 v 2024

Tabelle

Potsdam W steht auf Platz #3 und Aachen W auf Platz #6 in der 1. Bundesliga Women-Tabelle vor diesem Spiel.

Regular Season

1Stuttgart W60
Sp22Siege21Niederl.1
2Dresdner SC W50
Sp22Siege17Niederl.5
3Potsdam W49
Sp22Siege17Niederl.5
4SC Schweriner W45
Sp22Siege16Niederl.6
5Suhl W40
Sp22Siege12Niederl.10
6Aachen W35
Sp22Siege11Niederl.11
7VC Wiesbaden W33
Sp22Siege12Niederl.10
8Vilsbiburg W31
Sp22Siege9Niederl.13
9Munster W23
Sp22Siege7Niederl.15
10Erfurt W22
Sp22Siege7Niederl.15
11NawaRo Straubing W7
Sp22Siege3Niederl.19
12Neuwied W1
Sp22Siege0Niederl.22

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026