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1 Bundesliga WomenSaison 2021

Potsdam W vs Stuttgart W

29. April 2022 um 18:30
03
Auswärts

Stuttgart W

AI

Allianz MTV Stuttgart gleicht die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft mit einem klaren 3:0-Auswärtssieg beim SC Potsdam aus. Simone Lee und Krystal Rivers führen Stuttgart zum Erfolg.

Spielzusammenfassung

Stuttgart W besiegte Potsdam W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2021 statt. Tabellenplatz: Potsdam W #3, Stuttgart W #1.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Allianz MTV Stuttgart gleicht in Finalserie aus: 3:0-Erfolg beim SC Potsdam

SC Potsdam vs. Allianz MTV Stuttgart – 29. April 2022, 1. Bundesliga Women, Finalspiel 2

Der Allianz MTV Stuttgart hat in der Best-of-Five-Finalserie um die Deutsche Meisterschaft den Ausgleich erzielt. Drei Tage nach der überraschenden 0:3-Heimniederlage zum Auftakt setzten sich die favorisierten Stuttgarterinnen am Freitagabend in der ausverkauften MBS Arena vor 1.978 Zuschauern klar mit 3:0 (25:22, 25:16, 26:24) gegen den SC Potsdam durch.

Ausgangslage: Druck nach der Auftaktniederlage

Nachdem der SC Potsdam im ersten Finalspiel in der Stuttgarter SCHARRena für eine faustdicke Überraschung gesorgt und den haushohen Favoriten mit 3:0 besiegt hatte, stand Stuttgart unter Zugzwang. Der Tabellenerste der Hauptrunde, der im Laufe der Saison lediglich zwei Niederlagen in 22 Spielen kassiert hatte, musste in fremder Halle eine Reaktion zeigen.

Für den SC Potsdam war es das erste Finale der Vereinsgeschichte. Nachdem die Mannschaft von Cheftrainer Guillermo Naranjo Hernández im Halbfinale überraschend Titelverteidiger Dresdner SC ausgeschaltet hatte, traten die Potsdamerinnen mit breiter Brust an. Stuttgart hingegen war als Pokalsieger und CEV-Cup-Finalist der klare Favorit auf die Meisterschaft.

Satz 1: Stuttgarter Start nach Maß

Der erste Durchgang begann ausgeglichen, doch Stuttgart fand schnell in den Rhythmus. Die Gäste aus Baden-Württemberg legten früh mit 7:13 vor. Dies lag vor allem an der Durchschlagskraft im Angriff: Simone Lee (20 Punkte im gesamten Spiel) und Krystal Rivers (17 Punkte) erwiesen sich als kaum zu stoppen.

Auf Seiten des SC Potsdam hatte zunächst Valeria Papa gute Szenen, und Mittelblockerin Anastasia Cekulaev (neun Punkte) kämpfte mit starken Aktionen. Die Gastgeberinnen kamen mehrfach auf zwei Punkte heran, doch letztlich servierte Papa ins Netz – 22:25.

Satz 2: Stuttgarter Machtdemonstration

Durchgang zwei begann mit einem Aufschlagfehler von Cekulaev. Maja Savic sorgte zwar postwendend per Angriff über die Mitte für den Ausgleich, doch danach dominierte Stuttgart die Partie nach Belieben. Mit 17:9 zogen die Gäste davon. Potsdams Trainer Naranjo Hernández brachte Konstantina Vlachaki für Papa, was etwas frischen Wind brachte – die Griechin verletzte sich jedoch bei einer Landung am Knöchel.

Als Mira Todorova zum 25:16 verwandelte, war die Überlegenheit der Stuttgarterinnen in diesem Satz eindrucksvoll dokumentiert.

Satz 3: Spannung bis zur letzten Minute

Im dritten Satz schien Stuttgart zunächst auf dem Weg zu einem weiteren ungefährdeten Satzgewinn. Die Gäste zogen mit 6:1 davon. Doch SCP-Zuspielerin Madison Lilley, die zu Satzbeginn für Sarah van Aalen ins Spiel gekommen war, fand immer besser in die Partie. Beim Stand von 8:8 hatten sich die Gastgeberinnen zurückgekämpft.

Laura Emonts (neun Punkte) verwandelte zum 9:8 – die ausverkaufte MBS Arena tobte. Stuttgart erkämpfte sich jedoch die Führung zurück (16:12). Naranjo Hernández wechselte in der Schlussphase mehrfach, und Potsdam kämpfte sich auf 22:23 heran. Den ersten Matchball wehrten die Gastgeberinnen ab, und wenig später stand es 24:24. Doch Simone Lee behielt die Nerven und verwandelte zum 26:24 – Stuttgart sicherte sich den Satz und damit den 3:0-Gesamtsieg.

Schlüsselfaktoren: Stuttgarts Offensivpower

Der Sieg von Allianz MTV Stuttgart basierte auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit herausragenden Einzelspielerinnen. Simone Lee (20 Punkte) und Krystal Rivers (17 Punkte) waren die unumstrittenen Unterschiedsspielerinnen auf dem Feld. Die Annahme der Gäste stand sicher, der Block arbeitete konsequent, und die Zuspielerin Ilka van de Vyver (später zur MVP Gold gewählt) verteilte die Bälle geschickt.

Auf Seiten des SC Potsdam waren Laura Emonts und Anastasia Cekulaev mit jeweils neun Punkten die erfolgreichsten Angreiferinnen. Aleksandra Jegdic erhielt die MVP-Auszeichnung in Silber.

Bedeutung: Spannung in der Finalserie

Mit diesem Sieg glich Allianz MTV Stuttgart die Best-of-Five-Finalserie zum 1:1 aus. Damit war der Weg frei für ein dramatisches Restprogramm: Stuttgart gewann Spiel 3 in eigener Halle, Potsdam konterte mit einem Sieg in Spiel 4, ehe Stuttgart sich im entscheidenden fünften Spiel mit 3:0 durchsetzte und zum zweiten Mal nach 2019 die Deutsche Meisterschaft gewann.

Für den SC Potsdam war es das erste Finale der Vereinsgeschichte – eine Premiere, die den sportlichen Aufschwung des Klubs aus Brandenburg eindrucksvoll untermauerte.


Quellen: SC Potsdam, Sport1, MDR, Volleyball-Verband, Sportschau

Rivalität seit 2009

Potsdam W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 44

Potsdam W und Stuttgart W trafen 44 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 14 Mal, Stuttgart W 30 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 30 Siegen aus 44 Begegnungen an. Insgesamt fielen 166 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.77 pro Spiel (65 für die Heimmannschaft, 101 für die Gäste). Beide Teams trafen in 25 Spielen (57%). In 44 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2022.

14
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
166 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
25/44 · 57%
Über 2,5
44/44 · 100%

Letzte Begegnungen

22.11.24DVV Cup Women
Spieldetails
Spieldetails
3.3.24DVV Cup Women
Spieldetails
Torsreichstes Spiel: 23 v 2022

Tabelle

Potsdam W steht auf Platz #3 und Stuttgart W auf Platz #1 in der 1. Bundesliga Women-Tabelle vor diesem Spiel.

Regular Season

1Stuttgart W60
Sp22Siege21Niederl.1
2Dresdner SC W50
Sp22Siege17Niederl.5
3Potsdam W49
Sp22Siege17Niederl.5
4SC Schweriner W45
Sp22Siege16Niederl.6
5Suhl W40
Sp22Siege12Niederl.10
6Aachen W35
Sp22Siege11Niederl.11
7VC Wiesbaden W33
Sp22Siege12Niederl.10
8Vilsbiburg W31
Sp22Siege9Niederl.13
9Munster W23
Sp22Siege7Niederl.15
10Erfurt W22
Sp22Siege7Niederl.15
11NawaRo Straubing W7
Sp22Siege3Niederl.19
12Neuwied W1
Sp22Siege0Niederl.22

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026