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1 Bundesliga WomenSaison 2022

VC Wiesbaden W vs Stuttgart W

5. November 2022 um 17:00
13
Auswärts

Stuttgart W

AI

VC Wiesbaden verliert gegen Meister Stuttgart mit 1:3. Lena Große Scharmann überzeugt mit 23 Punkten nach starkem erstem Satz (25:23). Stuttgart siegt 16:25, 17:25, 11:25.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Stuttgart W besiegte VC Wiesbaden W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2022 statt. Tabellenplatz: VC Wiesbaden W #4, Stuttgart W #1.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VC Wiesbaden unterliegt Meister Stuttgart trotz couragiertem Start

Der VC Wiesbaden hat sein erstes Heimspiel der Hauptrunde in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen gegen den deutschen Meister Allianz MTV Stuttgart mit 1:3 (25:23, 16:25, 17:25, 11:25) verloren. Vor 1.374 Zuschauern in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit zeigten die Wiesbadenerinnen zunächst eine starke Leistung, konnten das hohe Niveau gegen den Tabellenführer jedoch nicht über die gesamte Spielzeit halten.

Satz 1: Traumstart für den VCW

Trainer Benedikt Frank schickte folgende Starting Six aufs Feld: Natalia Gajewska (Zuspiel), Rachel Anderson (Mittelblock), Tanja Großer (Außenangriff), Jodie Guilliams (Außenangriff), Nina Herelová (Mittelblock) und Lena Große Scharmann (Diagonal). Der VCW erwischte einen Bilderbuchstart – Gajewska eröffnete mit drei starken Aufschlägen, und die Hausherrinnen legten mit 3:0 vor. Stuttgart haderte sichtlich mit der Annahme und fand nur schwer ins Spiel. Die agile Lena Große Scharmann war mit neun Punkten allein in diesem Durchgang die unumstrittene Anführerin der Wiesbadener Offensive. Der VCW überzeugte mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Annahme. Nach einer Auszeit von Frank beim Stand von 22:21 machte Tanja Großer den Satz mit einem satten Angriffsschlag zum 25:23 zu – Jubel in der ausverkauften Halle.

Satz 2: Stuttgart findet zurück

Der zweite Durchgang blieb lange ausgeglichen. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen – bis zum 15:15 war alles offen. Dann aber schaltete der Meister einen Gang höher. Die Annahme der Wiesbadenerinnen wurde zunehmend fehleranfälliger, und Stuttgart nutzte dies eiskalt aus. Krystal Rivers, Simone Lee und Eline Timmermann übernahmen auf Stuttgarter Seite die Verantwortung. Die Truppe von Cheftrainer Tore Aleksandersen zog auf 25:16 davon und glich zum 1:1 aus. Große Scharmann hielt mit insgesamt 16 Punkten dagegen, doch die Abstimmungsprobleme beim VCW mehrten sich.

Satz 3: VCW hält zunächst dagegen

Der VCW fand nach der Pause zurück in die Spur. Die Frank-Schützlinge starteten mit 6:3 und 9:6, ehe Stuttgart zum 9:9 aufschloss. Bis zum 13:12 blieb die Partie offen – dann zog der Meister unaufhaltsam davon. Den Wiesbadenerinnen fehlten in der entscheidenden Phase die passenden Lösungen. Franks Wechsel – Annick Meijers für Jodie Guilliams und Joyce Agbolossou für Tanja Großer – brachten keine entscheidenden Impulse mehr. Stuttgart sicherte sich den Satz mit 25:17.

Satz 4: Klasse des Meisters entscheidet

Im vierten Satz setzten sich Klasse und Physis des deutschen Meisters endgültig durch. Der Stuttgarter Block – angeführt von Barbara Wezorke (15 Punkte, goldene MVP-Medaille) – wurde zum entscheidenden Faktor, und der Angriff erwies sich als deutlich variabler. Simone Lee punktete nahezu nach Belieben. Der VCW kämpfte zwar weiter, musste sich aber mit 11:25 geschlagen geben.

Stimmen zum Spiel

Benedikt Frank zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden: „Das Spiel heute war ein guter Aufgalopp, ich bin super zufrieden mit unserer Leistung. In den ersten zwei Sätzen haben wir eine klasse Abwehrleistung gezeigt. Es war klar, dass wir das Niveau des ersten Satzes gegen den deutschen Meister nicht über das ganze Spiel hinweg aufrechterhalten können. Meine Spielerinnen hatten heute richtig Bock auf das Match und die volle Halle, das hat man auch gesehen.“

Lena Große Scharmann, die sich mit 23 Punkten die silberne MVP-Medaille sicherte, ergänzte: „Wir haben sehr gut begonnen, bekamen aber ab Mitte des zweiten Satzes Probleme bei der Annahme, dann wurde es insgesamt schwieriger. Ich habe heute vom guten Zuspiel profitieren können. Das hat mir Vertrauen gegeben.“

Tanja Großer, die bereits im elften Jahr für den VCW spielt, sagte: „Wir haben uns sehr auf das erste Heimspiel gefreut. Viele von uns haben ja noch nicht so oft vor so einer Kulisse gespielt. Trotz der Niederlage hatten wir eine Menge Spaß. Wir müssen akzeptieren, dass wir nicht jeden Ball verteidigen können. Aber wir spielen dieses Jahr schneller, variabler und werden uns weiter steigern.“

Tabellenkontext

Zum Zeitpunkt der Partie führte Allianz MTV Stuttgart als amtierender Meister souverän die Tabelle der 1. Bundesliga Frauen an. Der VC Wiesbaden belegte Rang vier und hatte mit dem Meister und dem folgenden Auswärtsspiel beim VfB Suhl (3:1-Niederlage am 9. November) ein anspruchsvolles Auftaktprogramm zu bewältigen. Dass der VCW dem Meister zumindest einen Satz abtrotzen konnte, wertete das Trainerteam als positives Signal für die weitere Saison.

Rivalität seit 2009

VC Wiesbaden W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 41

VC Wiesbaden W und Stuttgart W trafen 41 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 12 Mal, Stuttgart W 29 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 29 Siegen aus 41 Begegnungen an. Insgesamt fielen 157 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.83 pro Spiel (59 für die Heimmannschaft, 98 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (56%). In 41 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 18 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2025.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
157 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
23/41 · 56%
Über 2,5
41/41 · 100%

Letzte Begegnungen

Tabelle

VC Wiesbaden W steht auf Platz #4 und Stuttgart W auf Platz #1 in der 1. Bundesliga Women-Tabelle vor diesem Spiel.

Regular Season

1Stuttgart W56
Sp20Siege19Niederl.1
2Palmberg Schwerin W50
Sp20Siege17Niederl.3
3Potsdam W47
Sp20Siege16Niederl.4
4VC Wiesbaden W30
Sp20Siege9Niederl.11
5Dresdner SC W29
Sp20Siege10Niederl.10
6Suhl W26
Sp20Siege9Niederl.11
7Munster W26
Sp20Siege9Niederl.11
8Vilsbiburg W25
Sp20Siege9Niederl.11
9Aachen W23
Sp20Siege8Niederl.12
10Erfurt W15
Sp20Siege3Niederl.17
11Neuwied W3
Sp20Siege1Niederl.19
12NawaRo Straubing W0
Sp0Siege0Niederl.0

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API-Daten: 11. Juni 2026