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1 Bundesliga WomenSaison 2022

Palmberg Schwerin W vs Aachen W

5. November 2022 um 19:00
30
Auswärts

Aachen W

AI

SSC Palmberg Schwerin gewinnt souverän mit 3:0 (25:14, 25:19, 25:17) gegen Ladies in Black Aachen am 2. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen 2022/23.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Überzeugender Auftritt in der Palmberg-Arena

Der SSC Palmberg Schwerin hat am 5. November 2022 seine Heimpremiere in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen souverän gemeistert. Vor heimischer Kulisse in der Palmberg-Arena besiegte die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski die Ladies in Black Aachen mit einem deutlichen 3:0 (25:14, 25:19, 25:17).

Für Anna Pogany, die bei diesem Spiel erstmals als Kapitänin vor heimischem Publikum auflief, war es ein gelungener Abend. „Das wurde jetzt auch Zeit“, dürfte die Stimmung in der Schweriner Mannschaft nach dem zweiten Saisonsieg im zweiten Spiel gewesen sein – eine frühe Duftmarke in der Spielzeit 2022/23.

Startschwierigkeiten und eine Machtdemonstration im ersten Satz

Die Schwerinerinnen brauchten einige Ballwechsel, um in die Partie zu finden. Nach einer nervösen Anfangsphase legte der SSC dann jedoch einen eindrucksvollen 7:0-Lauf hin und zog von 14:12 auf 21:12 davon. Mit diesem Zwischenspurt war die Vorentscheidung im ersten Durchgang gefallen. Die Defensive um Libera Anna Pogany stand sicher, und im Angriff zeigte vor allem die türkische Diagonalangreiferin Tutku Yüzgenc ihre Klasse – sie beendete die Partie mit neun Punkten.

Die Aufholjagd des zweiten Satzes

Der zweite Satz bot den Zuschauern zunächst ein komplett anderes Bild. Die Gäste aus Aachen starteten furios und dominierten das Geschehen. Unter der Regie von Zuspielerin Ashley Evans und mit starken Angriffen über Außenangreiferin Jana Franziska Poll sowie die Kanadierin Hilary Johnson setzten sich die Ladies in Black früh mit 12:5 ab. Der SSC wirkte zunächst von der eigenen Halle gebraucht.

Doch was dann folgte, war eine beeindruckende Aufholjagd. Angeführt von Außenangreiferin Annegret Hölzig, die sich als eine der stärksten Angreiferinnen auf dem Feld präsentierte, kämpfte sich Schwerin Punkt für Punkt zurück. Die Blockarbeit um die Niederländerin Indy Baijens und Kanadas Jazmine White wurde immer effektiver, und am Ende drehte der SSC den Satz noch zu seinen Gunsten. Mit 25:19 ging auch dieser Durchgang an die Hausherrinnen – ein psychologisch wichtiger Moment.

Satz drei – die Vorentscheidung

Mit der 2:0-Satzführung im Rücken startete Schwerin wie entfesselt in den dritten Durchgang. Ein 7:1-Lauf zum 18:13 brachte die endgültige Vorentscheidung. Aachen kämpfte zwar weiterhin verbissen, doch die Schlagkraft der Schwerinerinnen war an diesem Abend eine Nummer zu groß. Lina Alsmeier und Lindsey Ruddins sorgten mit kraftvollen Angriffen von außen für die nötige Durchschlagskraft.

Die US-Amerikanerin Ruddins, die an diesem Tag ihren 25. Geburtstag feierte, beschenkte sich mit einer starken Leistung. Am Ende nutzte der SSC den zweiten Matchball zum 25:17 und damit zum verdienten 3:0-Gesamtsieg.

Starke Defensive als Schlüssel zum Erfolg

Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg war die stabile Annahme des SSC. Libera Patricia Nestler und Kapitänin Anna Pogany bildeten ein eingespieltes Duo in der Defensive, das den Aachener Aufschlagdruck immer wieder entschärfte. „Wir müssen die gut agierende Mitte beim SSC unter Druck setzen“, hatte Aachens Trainerteam vor der Partie gefordert – doch dies gelang nur phasenweise.

Auf Seiten der Gäste zeigte vor allem die junge Helena Dornheim eine ansprechende Leistung. Die damals 18-jährige Außenangreiferin, die ihre Ausbildung beim Nachwuchs von Allianz MTV Stuttgart genossen hatte, sammelte wertvolle Spielpraxis in der 1. Bundesliga. Auch Mittelblockerin Lena Vedder und die erfahrene Jana Franziska Poll versuchten, ihr Team im Spiel zu halten.

Blick auf die Tabelle

Mit dem zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel untermauerte der SSC Palmberg Schwerin seine Ambitionen in der Spielzeit 2022/23. Die Mannschaft von Felix Koslowski, die in der Vorsaison noch im Halbfinale gescheitert war, präsentierte sich früh in der Saison in bestechender Form. Am Ende der Hauptrunde sollte der SSC mit 17 Siegen aus 20 Spielen den zweiten Tabellenplatz belegen und sich für die Playoffs qualifizieren.

Für die Ladies in Black Aachen hingegen war es ein Rückschlag. Der Start in die Saison gestaltete sich schwierig, und am Ende der Hauptrunde sollte der neunte Platz (8 Siege, 12 Niederlagen) zu Buche stehen – zu wenig für die Playoffs.

Fazit

Der SSC Palmberg Schwerin zeigte gegen ein zeitweise starkes Aachen vor allem in den entscheidenden Phasen die nötige Abgeklärtheit und Siegermentalität. Besonders die Aufholjagd im zweiten Satz unterstrich die Qualität des Kaders, der in dieser Saison zu den Topteams der Liga gehören sollte. Die Palmberg-Arena erwies sich einmal mehr als wahre Festung – ein gutes Omen für den weiteren Saisonverlauf.

Rivalität seit 2023

Palmberg Schwerin W vs Aachen W Direkter Vergleich· 13

Palmberg Schwerin W und Aachen W trafen 13 Mal aufeinander — Palmberg Schwerin W gewann 12 Mal, Aachen W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2023 zurück. Palmberg Schwerin W führt den Direktvergleich mit 12 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 41 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.15 pro Spiel (37 für die Heimmannschaft, 4 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (15%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2026.

Unentschieden
0
·
1
Siege
Tore gesamt
41 · 3.2/Spiel
Beide getroffen
2/13 · 15%
Über 2,5
13/13 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026