Dresdner SC gewinnt Playoff-Auftakt beim VC Wiesbaden mit 3:0 (25:23, 25:21, 25:22) und geht in der Best-of-3-Viertelfinalserie in Führung.
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Spielzusammenfassung
Dresdner SC W besiegte VC Wiesbaden W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2022 statt. Tabellenplatz: VC Wiesbaden W #4, Dresdner SC W #5.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDresdner SC gewinnt Playoff-Auftakt in Wiesbaden
Der Dresdner SC hat am Ostersonntag, dem 8. April 2023, das erste Playoff-Viertelfinale der 1. Volleyball Bundesliga Frauen beim VC Wiesbaden mit 3:0 (25:23, 25:21, 25:22) gewonnen und damit die Führung in der Best-of-3-Serie übernommen. Vor 1.238 Zuschauern in der Wiesbadener Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit präsentierten sich die Gäste aus Sachsen von Beginn an hellwach und ließen den Hessinnen über die gesamte Spielzeit kaum eine Chance.
Ausgangslage: Ein Duell auf Augenhöhe
Die beiden Teams trafen in der Hauptrunde bereits zweimal aufeinander. Im November 2022 hatte sich Dresden in Wiesbaden mit einem knappen 3:2 durchgesetzt, ehe der VCW im Februar 2023 in der Margon Arena mit einem 3:1-Erfolg revanchierte. In der Abschlusstabelle der regulären Saison landete Wiesbaden auf Rang 4 (9 Siege, 11 Niederlagen), der DSC folgte punktgleich auf Platz 5 (10 Siege, 10 Niederlagen). Bemerkenswert: Der VCW hatte sich erst am letzten Hauptrundenspieltag durch einen 3:1-Sieg in Aachen an Dresden vorbeigeschoben und sich damit das Heimrecht für das Viertelfinale gesichert. Beide Mannschaften qualifizierten sich als Playoff-Teilnehmer – nun ging es im Viertelfinale um den Einzug in die Runde der letzten Vier.
Satz 1: Knappe Kiste – Dresden mit den besseren Nerven
Der erste Durchgang war von Beginn an umkämpft. Wiesbaden startete nervös und lag früh zurück, kämpfte sich aber kontinuierlich heran. Beim 22:23 schien der Satz noch einmal zu kippen, doch die DSC-Volleys behielten die Ruhe und nutzten ihre Erfahrung. Kapitänin Jennifer Janiska und Mittelblockerin Tia Jimerson sorgten mit präzisen Angriffen für die entscheidenden Punkte. DSC-Zuspielerin Sarah Straube beendete den ersten Satz clever zum 25:23 – ein entscheidender Moment, der den weiteren Verlauf der Partie prägen sollte.
Satz 2: Dresden erhöht den Druck
Im zweiten Satz steigerte sich der VCW zunächst. Wiesbaden lag zwischenzeitlich sogar in Führung (9:6), ehe Trainer Alexander Waibl per Auszeit die richtigen Stellschrauben fand. Dresden kämpfte sich Punkt für Punkt zurück und zog dann entschlossen davon. Eine starke Aufschlagserie und ein solider Doppelblock durch Tia Jimerson und Grace Frohling machten den Unterschied – 25:21 für den DSC. Mit 2:0 Satzvorsprung im Rücken war der Druck nun vollends auf Seiten der Gastgeberinnen. Izabella Rapacz (VCW) hielt mit starken Angriffen dagegen, aber die Unterstützung aus dem Team blieb aus.
Satz 3: Wiesbaden wehrt sich, Dresden bleibt cool
Der VCW stemmte sich im dritten Satz mit aller Macht gegen die Niederlage. Coach Benedikt Frank wechselte frisches Personal ein, darunter Celine Jebens und Melissa Langegger, und die Mannschaft spielte befreit auf. Doch Dresden ließ sich nicht beirren. Jimerson brillierte erneut im Mittelblock und kam am Ende auf eine Angriffsquote von 69 Prozent. Janiska überzeugte als verlässliche Angreiferin auf der Außenposition und wurde als MVP ausgezeichnet. Beim 22:24 hatte Wiesbaden noch einmal Satzball, doch DSC-Zuspielin Sarah Straube beendete die Partie mit einem smarten Angriff zum 25:22 – Endstand 3:0.
Schlüsselspielerinnen
- Jennifer Janiska (Dresdner SC): Die Kapitänin und Außenangreiferin führte ihr Team mit konstant starken Angriffen und einer stabilen Annahme zum Auftaktsieg. Sie wurde als wertvollste Spielerin der Partie ausgezeichnet.
- Tia Jimerson (Dresdner SC): Die US-amerikanische Mittelblockerin war mit 13 Punkten und einer beeindruckenden Angriffsquote von 69 Prozent eine der entscheidenden Figuren auf dem Feld.
- Izabella Rapacz (VC Wiesbaden): Die polnische Diagonalspielerin war mit 16 Punkten die beste Scorerin des VCW, bekam aber von ihren Teamkolleginnen zu wenig Unterstützung.
Statement zum Spiel
VCW-Headcoach Benedikt Frank zeigte sich nach der Niederlage kämpferisch: „Wir sind schwer in die Transition gekommen. Dann fehlt der Flow. Im Aufschlag haben wir gutes Risiko gewählt, aber am Ende waren Effizienz und Wirkung nicht ausreichend. Dresden hatte sich ein paar Dinge überlegt und vieles auch gut gemacht. Aber nun haben wir am Samstag eine neue Chance.“
DSC-Kapitänin Jennifer Janiska ergänzte nach dem Spiel: „Unsere Annahme war sehr stabil. Unsere Zuspielerin hat das gut gemacht, die Bälle super verteilt, und dementsprechend war es für die Angreifer leichter zu scorren. Es war eine super Teamleistung.“
Ausblick auf die Serie
Das 0:3 war der Auftakt einer hochdramatischen Viertelfinalserie. Nach der Wiesbadener Niederlage im ersten Spiel drehte der VCW den Spieß im Rückspiel in Dresden um und gewann ebenfalls mit 3:0 – womit die Serie ausgeglichen war. Im entscheidenden dritten Spiel in Wiesbaden setzte sich schließlich Dresden mit 3:1 durch und zog ins Halbfinale ein, wo der DSC dann am späteren Meister MTV Stuttgart scheiterte.
Tabellenkontext
In der regulären Saison 2022/23 belegte Dresden mit einer Bilanz von 10:10-Siegen den 5. Platz, Wiesbaden lag mit 9:11-Siegen auf Platz 4. Beide Teams qualifizierten sich jedoch souverän für die Playoffs. Für Wiesbaden war es die erste Playoff-Teilnahme seit mehreren Jahren, während der DSC als erfahrenes Playoff-Team galt – eine Erfahrung, die sich in diesem ersten Duell bezahlt machte.
Rivalität seit 2009
VC Wiesbaden W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 48
VC Wiesbaden W und Dresdner SC W trafen 48 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 14 Mal, Dresdner SC W 34 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 34 Siegen aus 48 Begegnungen an. Insgesamt fielen 172 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.58 pro Spiel (58 für die Heimmannschaft, 114 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (46%). In 48 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 9 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
Letzte Begegnungen
Tabelle
VC Wiesbaden W steht auf Platz #4 und Dresdner SC W auf Platz #5 in der 1. Bundesliga Women-Tabelle vor diesem Spiel.
Regular Season
| # | Sp | Siege | Niederl. | Pkt | |
|---|---|---|---|---|---|
| #1 | Stuttgart W | Sp20 | Siege19 | Niederl.1 | Pkt56 |
| #2 | Palmberg Schwerin W | Sp20 | Siege17 | Niederl.3 | Pkt50 |
| #3 | Potsdam W | Sp20 | Siege16 | Niederl.4 | Pkt47 |
| #4 | VC Wiesbaden W | Sp20 | Siege9 | Niederl.11 | Pkt30 |
| #5 | Dresdner SC W | Sp20 | Siege10 | Niederl.10 | Pkt29 |
| #6 | Suhl W | Sp20 | Siege9 | Niederl.11 | Pkt26 |
| #7 | Munster W | Sp20 | Siege9 | Niederl.11 | Pkt26 |
| #8 | Vilsbiburg W | Sp20 | Siege9 | Niederl.11 | Pkt25 |
| #9 | Aachen W | Sp20 | Siege8 | Niederl.12 | Pkt23 |
| #10 | Erfurt W | Sp20 | Siege3 | Niederl.17 | Pkt15 |
| #11 | Neuwied W | Sp20 | Siege1 | Niederl.19 | Pkt3 |
| #12 | NawaRo Straubing W | Sp0 | Siege0 | Niederl.0 | Pkt0 |
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API-Daten: 11. Juni 2026
