Allianz MTV Stuttgart gewinnt Auftakt der Playoff-Viertelfinalserie gegen die Roten Raben Vilsbiburg mit 3:0 (25:17, 25:15, 25:21).
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungAllianz MTV Stuttgart dominiert Vilsbiburg im Playoff-Auftakt – 3:0-Sieg in der SCHARRena
3:0 (25:17, 25:15, 25:21) – Stuttgart fegt Vilsbiburg im Viertelfinale aus der Halle
Klare Sache vor 1.764 Zuschauern
Der Hauptrundensieger und Titelverteidiger Allianz MTV Stuttgart hat am Samstagabend das erste Viertelfinalspiel der "Best-of-Three"-Serie gegen die Roten Raben Vilsbiburg souverän mit 3:0 (25:17, 25:15, 25:21) gewonnen. Vor 1.764 Zuschauern in der Stuttgarter SCHARRena ließen die Frauen von Trainer Tore Aleksandersen von Beginn an keinen Zweifel an der Favoritenrolle aufkommen.
Vilsbiburg, das die Hauptrunde auf Platz acht abgeschlossen hatte, stemmte sich mutig gegen die Stuttgarter Übermacht. Vor allem Satz drei gestalteten die Gäste lange offen. Am Ende setzte sich jedoch die individuelle Klasse des amtierenden Meisters durch.
Die Sätze im Überblick
Satz 1 (25:17): Die Raben starteten forsch, führten 4:2 und 7:6, ehe Stuttgarts Zuspielerin Britt Bongaerts mit einer Aufschlagserie das Spiel komplett drehte. Von 7:7 zog Stuttgart auf 14:7 davon. Vilsbiburg kämpfte sich durch Dayana Segovia noch auf 14:18 heran, doch Simone Lee machte mit dem 25:17 den Sack zu.
Satz 2 (25:15): Der zweite Abschnitt stand ganz im Zeichen der Stuttgarter Dominanz. Früh zog der Tabellenführer auf 5:1 davon. Vilsbiburg nahm bei 1:5 und 7:15 seine Auszeiten, fand aber kein Mittel gegen die Angriffswucht der Hausherrinnen. Stuttgart spielte seine Stärken unbarmherzig aus und ließ den Gästen keine Chance.
Satz 3 (25:21): Der engste Durchgang des Abends. Trainer Florian Völker stellte um: Lindsay Flory kam auf die Zuspielposition, Dayana Segovia auf die Diagonale. Mit neuem Schwung ging Vilsbiburg 8:6 in Führung und hielt bis zum 13:13 mit. Dann schlug Luisa Keller mit einer Aufschlagserie zum 18:13 zu. Die Raben kämpften sich auf 21:23 heran – näher kamen sie nicht.
Spielerinnen des Spiels
Top-Scorerin der Partie war ausgerechnet eine Vilsbiburgerin: Suvi Kokkonen sammelte 17 Punkte und wurde als MVP ausgezeichnet. Auf Stuttgarter Seite überzeugten Krystal Rivers und Simone Lee mit je 15 Punkten.
Raben-Coach Florian Völker zeigte sich trotz der Niederlage nicht unzufrieden: "Die Art und Weise, wie wir heute aufgetreten sind, war okay, viel besser als bei der Hauptrunden-Niederlage hier vor zwei Wochen. Vieles von dem, was wir uns taktisch vorgenommen haben, konnten wir umsetzen. Aber Stuttgart hat eben eine sehr gute Mannschaft."
Tabellenausgangslage
Stuttgart marschierte mit 19 Siegen aus 20 Spielen und 56 Punkten souverän als Tabellenerster in die Playoffs. Die Formkurve zeigte fünf Siege in Serie (WWWWW). Vilsbiburg qualifizierte sich als Achter mit 9 Siegen aus 20 Spielen (25 Punkte) und einer Form von LLWWW.
In der "Best-of-Three"-Serie führte Stuttgart damit 1:0. Das zweite Spiel fand am 14. April 2023 in der Vilsbiburger Ballsporthalle statt – auch dort setzte sich Stuttgart mit 3:0 (25:23, 25:13, 28:26) durch und zog ins Halbfinale ein. Stuttgart sollte später erneut deutscher Meister werden.
Direkter Vergleich
Die Rivalität zwischen Stuttgart und Vilsbiburg reicht bis 2009 zurück. Von 38 Pflichtspielbegegnungen gewann Stuttgart 27, Vilsbiburg 11. Stuttgart ist seit 23 Aufeinandertreffen ungeschlagen – eine Serie, die bis heute anhält.
Rivalität seit 2009
Stuttgart W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 38
Stuttgart W und Vilsbiburg W trafen 38 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 27 Mal, Vilsbiburg W 11 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 27 Siegen aus 38 Begegnungen an. Insgesamt fielen 132 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.47 pro Spiel (88 für die Heimmannschaft, 44 für die Gäste). Beide Teams trafen in 15 Spielen (39%). In 38 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 23 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2020.
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API-Daten: 11. Juni 2026