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1 Bundesliga WomenSaison 2022

Stuttgart W vs Dresdner SC W

22. April 2023 um 19:00
30
Auswärts

Dresdner SC W

AI

Allianz MTV Stuttgart gewinnt das erste Halbfinalspiel der Playoffs gegen den Dresdner SC mit 3:0 und setzt ein erstes Ausrufezeichen in der Best-of-Three-Serie.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Stuttgart W besiegte Dresdner SC W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2022 statt. Tabellenplatz: Stuttgart W #1, Dresdner SC W #5.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Allianz MTV Stuttgart deklassiert Dresdner SC im Halbfinal-Auftakt: 3:0-Auftaktsieg in der SCHARRena

Stuttgart – Allianz MTV Stuttgart hat das erste Spiel des Playoff-Halbfinals der 1. Volleyball Bundesliga Frauen gegen den Dresdner SC souverän mit 3:0 (25:23, 25:18, 25:20) gewonnen. Der Hauptrundenerste untermauerte damit seine Titelambitionen und setzte ein erstes Ausrufezeichen in der Best-of-Three-Serie.

Vor 2.251 Zuschauern in der heimischen SCHARRena machten die Stuttgarterinnen von Beginn an klar, wer in dieser Partie das Zepter in der Hand hält. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, starken Aufschlagserien und einem stabilen Blocksystem ließen sie dem DSC über weite Strecken keine Chance.

Erster Satz: Enges Kopf-an-Kopf-Rennen

Der Auftaktdurchgang verlief zunächst ausgeglichen. Beide Teams tasteten sich ab, ehe sich Stuttgart durch eine starke Aufschlagserie von Lucia Varela einen kleinen Vorsprung erspielte. Dresden kämpfte sich jedoch zurück und blieb bis zum Ende des Satzes auf Tuchfühlung. Am Ende behielt Stuttgart jedoch die Nerven und sicherte sich den Satz mit 25:23 – eine wichtige Momentaufnahme gegen einen Gegner, der in den direkten Duellen der Vorsaison mehrfach für Überraschungen gesorgt hatte.

Zweiter Satz: Stuttgart zieht davon

Im zweiten Durchgang steigerte sich der Gastgeber merklich. Crystal Rivers, die US-Amerikanische Diagonalangreiferin, überzeugte mit kraftvollen Angriffen und einem herausragenden Blockspiel. Zusammen mit Maria Segura und Pia Kästner, die das Zuspiel variabel und temporeich gestaltete, setzte sich Stuttgart erstmals deutlich ab. Die Annahme des DSC geriet zunehmend unter Druck, die Angriffsoptionen wurden enger. Mit 25:18 zog Stuttgart ungefährdet auf 2:0 nach Sätzen davon.

Dritter Satz: Die Entscheidung

Auch im dritten Satz ließ Stuttgart nicht nach. Die Hausherrinnen agierten weiterhin druckvoll aus der Annahme heraus, variierten im Angriff und präsentierten sich in der Abwehr hellwach. Dresden kämpfte zwar verbissen, fand aber gegen die gut organisierte Stuttgarter Defensive kein Mittel. Am Ende setzte sich Stuttgart verdient mit 25:20 durch und machte den 3:0-Gesamtsieg perfekt.

Schlüssel zum Erfolg

Der Sieger des Spiels war die geschlossene Mannschaftsleistung. Stuttgart überzeugte mit einer stabilen Annahme, einem schnellen und variablen Zuspiel und einer starken Block-Feld-Abwehr-Kombination. Crystal Rivers avancierte mit ihren effektiven Angriffen und Blockpunkten zur herausragenden Spielerin auf dem Feld. Auch die Defensivarbeit von Libera Roosa Koskelo trug maßgeblich zum Erfolg bei. Dresden hingegen fand offensiv kaum zu seiner gewohnten Durchschlagskraft und leistete sich in den entscheidenden Phasen zu viele Eigenfehler.

Playoff-Context

Als Hauptrundenerster ging Stuttgart als Favorit in die Halbfinalserie. Die Mannschaft von Cheftrainer Konstantin Bitter hatte die Ligaphase dominiert und wollte nach dem verpassten Titel im Vorjahr nun wieder um die Meisterschaft spielen. Dresden hingegen hatte sich im Viertelfinale gegen den USC Münster in einem dramatischen Tiebreak-Duell durchgesetzt und mit viel Mühe den Halbfinaleinzug gesichert. Gegen die formschwachen Sachsen gelang Stuttgart ein nahezu perfekter Start in die Playoff-Endrunde.

Das Team aus Stuttgart zeigte von Beginn an, dass es den Heimvorteil nutzen wollte. Die aggressive Aufschlagvariante setzte die Dresdner Annahme immer wieder unter Druck, was dem gegnerischen Spielaufbau die Struktur nahm. Gleichzeitig harmonierte die Stuttgarter Offensive mit schnellen Kombinationen über die Mitte und die Außenpositionen.

Ausblick

Mit dem 1:0 in der Best-of-Three-Serie reiste Stuttgart mit breiter Brust zum zweiten Spiel nach Dresden. Die Mannschaft von Trainer Felix Klowski stand in der Margon Arena vor der Aufgabe, den Serienausgleich zu erzwingen, um ein entscheidendes drittes Spiel in Stuttgart zu erzwingen. Für den Allianz MTV Stuttgart war der Traum vom fünften Meistertitel in der Vereinsgeschichte nach diesem Auftakt zum Greifen nah.

Das Rückspiel in Dresden fand am 26. April 2023 statt – Stuttgart gewann auch dort mit 3:1 und zog ins Finale der 1. Volleyball Bundesliga Frauen ein.


Spielerinnen des Spiels

Kategorie Spielerin
Top-Scorerin Crystal Rivers (Stuttgart)
Beste Annahme Roosa Koskelo (Stuttgart)
Beste Zuspielerin Pia Kästner (Stuttgart)

Rivalität seit 2015

Stuttgart W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 50

Stuttgart W und Dresdner SC W trafen 50 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 33 Mal, Dresdner SC W 17 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2015 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 33 Siegen aus 50 Begegnungen an. Insgesamt fielen 196 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.92 pro Spiel (121 für die Heimmannschaft, 75 für die Gäste). Beide Teams trafen in 30 Spielen (60%). In 50 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2026.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
196 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
30/50 · 60%
Über 2,5
50/50 · 100%

Letzte Begegnungen

Tabelle

Stuttgart W steht auf Platz #1 und Dresdner SC W auf Platz #5 in der 1. Bundesliga Women-Tabelle vor diesem Spiel.

Regular Season

1Stuttgart W56
Sp20Siege19Niederl.1
2Palmberg Schwerin W50
Sp20Siege17Niederl.3
3Potsdam W47
Sp20Siege16Niederl.4
4VC Wiesbaden W30
Sp20Siege9Niederl.11
5Dresdner SC W29
Sp20Siege10Niederl.10
6Suhl W26
Sp20Siege9Niederl.11
7Munster W26
Sp20Siege9Niederl.11
8Vilsbiburg W25
Sp20Siege9Niederl.11
9Aachen W23
Sp20Siege8Niederl.12
10Erfurt W15
Sp20Siege3Niederl.17
11Neuwied W3
Sp20Siege1Niederl.19
12NawaRo Straubing W0
Sp0Siege0Niederl.0

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API-Daten: 11. Juni 2026