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11. Oktober 2023 um 19:00
30
Auswärts

Aachen W

AI

SC Potsdam feiert eine Galavorstellung beim ersten Heimspiel der Saison 2023/24 und deklassiert die Ladies in Black Aachen mit 3:0 (25:12, 25:14, 25:8).

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Potsdam W besiegte Aachen W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2023 statt. Tabellenplatz: Potsdam W #4.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Deutlicher Heimerfolg für den SC Potsdam

Der SC Potsdam hat sein erstes Heimspiel der Saison 2023/2024 in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen eindrucksvoll gewonnen. Vor 1.176 Zuschauern in der MBS Arena fegte das Team von Cheftrainer Riccardo Boieri die Ladies in Black Aachen mit 3:0 (25:12, 25:14, 25:8) vom Feld – eine wahre Galavorstellung von der ersten bis zur letzten Minute.

Nach dem souveränen 3:0-Auswärtserfolg zum Saisonauftakt beim Dresdner SC knüpften die Potsdamerinnen nahtlos an ihre starke Form an und zeigten gegen Aachen eine nahezu fehlerfreie Leistung in allen Mannschaftsteilen.

Satz 1: 25:12 – Traumstart mit Machtdemonstration

Die Gastgeberinnen erwischten einen Auftakt wie aus dem Lehrbuch. Mit einer sicheren Annahme von Libera Justine Wong-Orantes, präzisem Zuspiel von Kapitänin Kristina Guncheva und einem sicheren Abschluss durch Breland Morrissette im Mittelblock setzte sich Potsdam schnell mit 5:0 ab. Aachens Coach Stefan Falter sah sich früh zu einer Auszeit gezwungen. Zwar kamen die Ladies in Black danach zu ihrem ersten Punkt, doch der SCP ließ nicht locker. Mit kraftvollen Aufschlägen von Tara Taubner baute Potsdam die Führung auf 8:1 aus. Der Satz wurde zur einseitigen Angelegenheit: Anastasia Cekulaev sorgte per Block für den 25:12-Satzgewinn – ein 13-Punkte-Vorsprung, der die Überlegenheit der Gastgeberinnen eindrucksvoll untermauerte.

Satz 2: 25:14 – Kontinuität auf höchstem Niveau

Cheftrainer Boieri hatte gegen Ende des ersten Durchgangs mit Einwechslungen von Raquel Lazaro, Greta Kiss und Danielle Harbin bereits rotiert, setzte zu Beginn des zweiten Satzes aber wieder auf seine Startformation. Und die knüpfte nahtlos an die starke Vorstellung an. Beim Aufschlag von Rodica Buterez erarbeiteten sich die Gastgeberinnen ein 4:0. Der Vorsprung wuchs kontinuierlich – nach einem Punkt von Tara Taubner lag Potsdam bereits mit 16:8 vorn. Nun kamen auch Toni Stautz und Greta Kiss im Außenangriff zum Zug, ohne dass der Spielfluss darunter litt. Ein Aufschlagfehler der Aachenerinnen besiegelte den 25:14-Satzgewinn und die 2:0-Satzführung.

Satz 3: 25:8 – Ernüchterung für die Gäste

Suvi Kokkonen, die beste Punktesammlerin der Potsdamerinnen an diesem Abend, sorgte zu Beginn des dritten Durchgangs für die erste Führung (1:0). Nach zwei imponierenden Sätzen schien es zunächst, als könne Potsdam das hohe Niveau nicht ganz halten – die Anfangsphase verlief etwas knapper. Doch die Aachenerinnen waren nicht in der Lage, sich gegen die drohende klare Niederlage zu stemmen. Obwohl Boieri erneut rotierte, wurde der dritte Satz zur deutlichsten Angelegenheit des gesamten Spiels. Danielle Harbin traf zum 25:8-Endstand – ein 17-Punkte-Vorsprung, der die Klasse des SC Potsdam an diesem Abend perfekt widerspiegelte.

Schlüsselspielerinnen und Statistiken

Als Most Valuable Player des Spiels wurde Mittelblockerin Anastasia Cekulaev mit Gold ausgezeichnet – sie war insbesondere mit ihren Blocks eine der Säulen des Potsdamer Erfolgs. Auf Seiten der Gäste erhielt Gabrielle Goddard die Silber-Auszeichnung.

Die Starting Six des SC Potsdam: Suvi Kokkonen (Außenangriff), Tara Taubner (Diagonal), Breland Morrissette (Mittelblock), Anastasia Cekulaev (Mittelblock), Kristina Guncheva (Zuspiel, Kapitänin), Rodica Buterez (Außenangriff) und Justine Wong-Orantes (Libera).

Tabellensituation

Mit dem zweiten deutlichen 3:0-Erfolg in Folge unterstrich der SC Potsdam seine Ambitionen in der noch jungen Saison. Das Team von Riccardo Boieri stand nach diesem Spieltag mit sechs Punkten an der Tabellenspitze – gemeinsam mit dem SSC Palmberg Schwerin, der ebenfalls mit zwei klaren Siegen gestartet war. Für die Ladies in Black Aachen hingegen setzte sich der schwierige Saisonstart fort. Nach der Auftaktniederlage gegen Schwerin (0:3) blieb das Team von Stefan Falter auch im zweiten Spiel ohne Satzgewinn.

Ausblick

Für den SC Potsdam geht es bereits am 20. Oktober auswärts zum Spitzenspiel nach Schwerin. Die Ladies in Black Aachen empfangen einen Tag später den VC Wiesbaden in eigener Halle und hoffen auf die ersten Punkte der Saison.

Rivalität seit 2009

Potsdam W vs Aachen W Direkter Vergleich· 37

Potsdam W und Aachen W trafen 37 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 24 Mal, Aachen W 13 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 24 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 145 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.92 pro Spiel (88 für die Heimmannschaft, 57 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (62%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Potsdam W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.

24
Siege
Unentschieden
0
·
13
Siege
Tore gesamt
145 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
23/37 · 62%
Über 2,5
37/37 · 100%

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Torsreichstes Spiel: 23 v 2024

Tabelle

Potsdam W steht auf Platz #4 und Aachen W auf Platz — in der 1. Bundesliga Women-Tabelle vor diesem Spiel.

Regular Season

1Palmberg Schwerin W18
Sp4Siege2Niederl.2
2Stuttgart W17
Sp4Siege2Niederl.2
3Dresdner SC W14
Sp4Siege3Niederl.1
4Potsdam W8
Sp4Siege2Niederl.2
5Suhl W3
Sp4Siege1Niederl.3

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026