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1 Bundesliga WomenSaison 2023

Palmberg Schwerin W vs Potsdam W

20. Oktober 2023 um 20:00
AI

SSC Palmberg Schwerin besiegt SC Potsdam im Gipfeltreffen der Volleyball-Bundesliga verdient mit 3:0. Nova Marring führt die Schweriner Offensive mit 15 Punkten an.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Machtdemonstration im Spitzenspiel: SSC Palmberg Schwerin deklassiert SC Potsdam mit 3:0

Schwerin – Der SSC Palmberg Schwerin hat im Gipfeltreffen der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Vor ausverkaufter Kulisse in der Palmberg Arena fegte der zwölfmalige deutsche Meister den bis dahin ebenfalls ungeschlagenen SC Potsdam am Freitagabend mit 3:0 (25:21, 25:19, 25:22) vom Feld und übernahm die alleinige Tabellenführung.

Spitzenreiterduell ohne Satzverlust

Beide Teams waren mit einer weißen Weste in die Partie gestartet – jeweils zwei Siege ohne Satzverlust. Schwerin hatte sich gegen die Ladies in Black Aachen und den VC Neuwied 77 durchgesetzt, Potsdam gegen den Dresdner SC und ebenfalls Aachen. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen an das Aufeinandertreffen der beiden Titelanwärter.

Doch was sich in der Palmberg Arena abspielte, übertraf selbst die kühnsten Erwartungen der Heimfans. Der SSC dominierte die Partie von Beginn an und ließ dem SC Potsdam über weite Strecken keine Chance.

Satz 1: Schwerin legt den Grundstein

Der erste Satz begann ausgeglichen, doch zur Mitte hin zog Schwerin entscheidend davon. Mit druckvollen Aufschlägen und einer geschlossenen Blockarbeit setzten sich die Gastgeberinnen auf 18:14 ab. Potsdam kämpfte sich zwar noch einmal auf 20:19 heran, doch Schwerin behielt die Nerven und verwandelte den Satzball zum 25:21. Schon früh zeigte sich, dass die Offensive der Schwerinerinnen an diesem Abend schwer zu stoppen sein würde.

Satz 2: Die Machtdemonstration

Im zweiten Durchgang steigerte sich Schwerin noch einmal. Die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski agierte im Angriff nahezu fehlerfrei und stellte die Potsdamer Abwehr vor immer größere Rätsel. Mit 25:19 ging Satz zwei deutlich an die Gastgeberinnen, die zu diesem Zeitpunkt bereits uneinholbar auf Kurs Sieg schienen. Die Blockarbeit um Anne Hölzig und Indy Baijens funktionierte hervorragend. Die Niederländerin Baijens sammelte am Ende zwölf Punkte, darunter mehrere wichtige Blockpunkte.

Satz 3: Zittern in der Crunchtime

Lediglich im dritten Satz wackelte der Thron der Gastgeberinnen kurzzeitig. Nach einer Potsdamer Auszeit beim Stand von 6:10 kamen die Gäste stark zurück und glichen zum 14:14 aus. Schwerin zog zwar wieder auf 19:16 davon, musste jedoch erneut den Ausgleich zum 19:19 hinnehmen. Es wurde noch einmal eng.

Doch in der entscheidenden Phase zeigte der SSC seine Klasse. Beim 20:20 gewann Schwerin eine lange Rallye, die Trainer Koslowski nach dem Match als „super wichtig“ beschrieb. „Im dritten Satz haben wir einige Breakpunkte liegenlassen und bringen Potsdam damit nochmal ins Spiel. Das ist unnötig und gefährlich. Potsdam ist eine sehr gute Mannschaft“, analysierte Koslowski. „Ich bin froh, dass wir am Ende in der Crunchtime die lange Rallye gewonnen haben. Das war super wichtig für uns, dass wir es am Ende auch etwas erzwingen.“

Den Schlusspunkt setzte Aufschlägerin Lea Ambrosius mit einem Ass zum 25:22-Endstand.

Topscorerin Marring führt Schweriner Offensive an

Angeführt wurde die Schweriner Offensive von Nova Marring, die mit 15 Punkten die erfolgreichste Angreiferin auf dem Feld war. Die Niederländerin war von Potsdams Block kaum zu kontrollieren und traf aus nahezu jeder Position. Unterstützung erhielt sie von Tutku Burcu Yüzgenc (13 Punkte), der niederländischen Diagonalangreiferin Indy Baijens (12) sowie Linda Bock (10), die ebenfalls zweistellig punkteten.

Auf Potsdamer Seite waren Suvi Katrina Kokkonen aus Finnland und Rodica Buterez mit jeweils elf Punkten die erfolgreichsten Punktesammlerinnen. Die Mannschaft von Trainer Riccardo Boieri konnte jedoch nicht an die starken Leistungen der ersten beiden Spieltage anknüpfen.

Tabellenführung gefestigt

Mit dem klaren Erfolg verdrängte Schwerin den SC Potsdam von der Tabellenspitze und thront nun mit der maximalen Ausbeute von neun Punkten und einer Satzbilanz von 9:0 an der Spitze der 1. Bundesliga. Der SSC bleibt damit das einzige Team der Liga ohne Satzverlust.

Potsdam rutscht nach der ersten Saisonniederlage vorerst auf Rang drei, da auch der deutsche Meister Allianz MTV Stuttgart am Samstag gegen die Roten Raben Vilsbiburg nachziehen kann.

Ausblick

Für den SSC Palmberg Schwerin geht es am vierten Spieltag zum VC Wiesbaden. Der SC Potsdam hat in eigener Halle gegen den VC Neuwied 77 die Gelegenheit zur Rückkehr in die Erfolgsspur.

Die Spielstatistik

SSC Palmberg Schwerin – SC Potsdam 3:0 (25:21, 25:19, 25:22)

Schwerin: Nova Marring (15 Punkte), Tutku Burcu Yüzgenc (13), Indy Baijens (12), Linda Bock (10), Anne Hölzig, Lea Ambrosius

Potsdam: Suvi Katrina Kokkonen (11), Rodica Buterez (11), Sabrina Starks, Lindsey Ruddins, Patricia Llabrés

Zuschauer: 2.000 (ausverkauft), Palmberg Arena Schwerin

Rivalität seit 2022

Palmberg Schwerin W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 12

Palmberg Schwerin W und Potsdam W trafen 12 Mal aufeinander — Palmberg Schwerin W gewann 8 Mal, Potsdam W 4 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Palmberg Schwerin W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 12 Begegnungen an. Insgesamt fielen 47 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.92 pro Spiel (29 für die Heimmannschaft, 18 für die Gäste). Beide Teams trafen in 8 Spielen (67%). In 12 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Palmberg Schwerin W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2024.

Unentschieden
0
·
4
Siege
Tore gesamt
47 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
8/12 · 67%
Über 2,5
12/12 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026