VC Wiesbaden unterliegt Suhl 1:3 (18:25, 24:26, 25:18, 23:25) vor 1.021 Zuschauern. Vier Suhlerinnen punkten zweistellig, Rapacz (22) und Anderson (15) auf VCW-Seite.
Match-Videos
Spielzusammenfassung
Suhl W besiegte VC Wiesbaden W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2023 statt. Tabellenplatz: Suhl W #5.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVC Wiesbaden W unterliegt Suhl W 1:3
Der VC Wiesbaden hat am 8. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen vor heimischer Kulisse den Kürzeren gezogen. Gegen den Tabellennachbarn VfB Suhl Lotto Thüringen unterlagen die Hessinnen nach 112 Minuten mit 1:3 (18:25, 24:26, 25:18, 23:25) und blieben ohne Punkte.
Vor 1.021 Zuschauern in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit war den Wiesbadenerinnen die Strapaze der vergangenen Wochen deutlich anzumerken. Seit dem Pokalspiel in Erfurt am 4. November hatte der VCW neun Pflichtspiele in Liga, Pokal und im CEV Challenge Cup absolviert – oft mit nervenaufreibenden Satzverläufen. Gegen Suhl fehlten am Ende die letzten Körner, um sich zumindest noch in den Tiebreak zu retten.
Satz für Satz: So lief das Spiel
Erster Satz (18:25): Suhl erwischte den besseren Start. Bis zum 10:10 blieb es zunächst ausgeglichen, ehe sich die Gäste aus Thüringen sukzessive absetzten (13:11, 16:11, 20:16). Der VCW platzierte viele Bälle ins Aus und fand kaum ein Mittel gegen den Suhler Block. Die Gäste verwandelten ihren sechsten Satzball zum 25:18.
Zweiter Satz (24:26): Wiesbaden fand besser ins Spiel, der Satz blieb eng. Izabella Rapacz sorgte zwischenzeitlich für den Ausgleich (17:17) und brachte ihr Team auf 22:23 heran. Mehr als das 24:24 war jedoch nicht drin – Suhl sicherte sich auch diesen Durchgang mit 26:24. Die Block-Feldabwehr der Hessinnen war noch nicht auf Normalniveau.
Dritter Satz (25:18): Ein ganz anderes Bild bot sich im dritten Satz. Der VCW legte einen Zwischenspurt ein (10:4) und ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. Milana Božić machte das 25:18 klar. In diesem Abschnitt hatte Wiesbaden in allen Elementen die besseren Lösungen parat.
Vierter Satz (23:25): Es entwickelte sich ein regelrechtes Hin und Her. Nach mehrfachem Gleichstand (6:6, 8:8) musste Wiesbaden Suhl ziehen lassen (9:12, 14:19), kämpfte sich aber auf 20:21 heran. Die Hoffnung der heimischen Fans lebte wieder auf, als Rachel Anderson zwei Matchbälle der Gäste konterte (22:24, 23:24). Das Happy End verbuchten jedoch die Wölfinnen – nach 112 Minuten stand der 3:1-Auswärtssieg fest.
Die Schlüsselfiguren
Suhl präsentierte sich auch ohne die nach Schwerin gewechselte Top-Scorerin Marie Hänle in starker Verfassung. Gleich vier Suhlerinnen punkteten zweistellig: Die US-Außenangreiferinnen Julia Brown (21 Punkte) und Eleanor Holthaus (16) sowie Mittelblockerin Roosa Laakkonen (13) und Diagonale Lena Kindermann (13). Laakkonen wurde als wertvollste Spielerin mit der Goldmedaille ausgezeichnet.
Auf Wiesbadener Seite ragten Izabella Rapacz mit 22 Punkten und Rachel Anderson mit 15 Zählern heraus. Anderson erhielt die Silbermedaille für die beste Spielerin ihres Teams.
Trainer-Stimmen
Benedikt Frank (VC Wiesbaden): „Schade. In Anbetracht der schwierigen Rahmenbedingungen haben wir ein gutes Spiel gemacht. Suhl war im ersten Satz unglaublich stark. Wir haben dann einen Weg gefunden und hätten auch den zweiten und vierten Satz durchaus für uns entscheiden können. Selbst wenn wir müde sind, können wir auf gutem Level agieren, aber heute hat es nicht gereicht gegen ein physisch starkes Team.“
Jonna Wasserfaller (VCW-Mittelblockerin): „Wir haben heute alles versucht, aber mehr war einfach nicht drin. Suhl hatte eine gute Block-Defense. Ich freue mich zwar, dass ich länger spielen konnte, aber eine Einschätzung der eigenen Leistung fällt schwer, wenn man am Ende ohne Punkte dasteht.“
Tabellenauswirkungen
Durch den Sieg setzte sich Suhl mit 17 Punkten aus neun Spielen auf Tabellenplatz fünf ab. Der VC Wiesbaden blieb mit 11 Punkten aus acht Partien auf Rang sechs – hatte jedoch ein Spiel weniger absolviert. Das zwischenzeitlich abgesagte Auswärtsspiel bei den Roten Raben Vilsbiburg stand noch zur Nachholung aus.
Ausblick
Für den VCW steht nach einer wohlverdienten Spielpause am 16. Dezember der Rückrundenstart gegen den Deutschen Meister Allianz MTV Stuttgart auf dem Programm – erneut in der heimischen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit.
Rivalität seit 2010
VC Wiesbaden W vs Suhl W Direkter Vergleich· 37
VC Wiesbaden W und Suhl W trafen 37 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 20 Mal, Suhl W 17 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 20 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 138 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.73 pro Spiel (71 für die Heimmannschaft, 67 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (57%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2022.
Letzte Begegnungen
Tabelle
VC Wiesbaden W steht auf Platz — und Suhl W auf Platz #5 in der 1. Bundesliga Women-Tabelle vor diesem Spiel.
Regular Season
| # | Sp | Siege | Niederl. | Pkt | |
|---|---|---|---|---|---|
| #1 | Palmberg Schwerin W | Sp4 | Siege2 | Niederl.2 | Pkt18 |
| #2 | Stuttgart W | Sp4 | Siege2 | Niederl.2 | Pkt17 |
| #3 | Dresdner SC W | Sp4 | Siege3 | Niederl.1 | Pkt14 |
| #4 | Potsdam W | Sp4 | Siege2 | Niederl.2 | Pkt8 |
| #5 | Suhl W | Sp4 | Siege1 | Niederl.3 | Pkt3 |
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026
