SC Potsdam besiegt Tabellenführer SSC Palmberg Schwerin mit 3:1 in der MBS Arena. Nach vier Niederlagen in Folge feiert Potsdam einen verdienten Erfolg zum Jahresabschluss.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungPotsdam beendet das Jahr mit einem Paukenschlag
Vor ausverkaufter Kulisse in der MBS Arena hat der SC Potsdam am 30. Dezember 2023 ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem 3:1 (18:25, 25:22, 25:16, 25:20) gegen den SSC Palmberg Schwerin besiegten die Gastgeberinnen den Tabellenführer der 1. Volleyball Bundesliga Frauen und beendeten damit eine Serie von vier Niederlagen in Folge.
2.100 Zuschauer in der ausverkauften MBS Arena erlebten eine Partie, die von einer beeindruckenden kämpferischen Leistung der Mannschaft von Chefcoach Riccardo Boieri geprägt war. Besonders Antonia Stautz, Tara Taubner und Suvi Kokkonen erwischten einen herausragenden Tag und führten ihr Team zum verdienten Erfolg.
Satz für Satz: Die Entwicklung der Partie
Erster Satz: Schwerin dominiert (18:25)
Ohne Rodica Buterez, dafür aber wieder mit Anastasia Cekulaev, die aufgrund von Schulterproblemen vor der Partie fraglich gewesen war, begann der SC Potsdam das Spiel. Schwerin erwischte den besseren Start und setzte sich früh auf 5:2 ab. Zwar kämpften sich die Potsdamerinnen durch einen Netzroller der aufschlagenden Stautz zum 8:8 zurück, doch die Annahme der Gastgeberinnen blieb inkontant. Der Tabellenführer zog auf 19:13 davon und ließ sich den Satzgewinn nicht mehr nehmen. Nova Marring sorgte mit dem 25:18 für den Schweriner Auftaktsieg.
Zweiter Satz: Potsdam schlägt zurück (25:22)
Im zweiten Durchgang zeigte der SC Potsdam eine deutliche Reaktion. Zunächst lag das Boieri-Team vorne, geriet aber beim Aufschlag der früheren Potsdamerin Laura Emonts kurzzeitig in Rückstand (3:2). Beim Service von Kokkonen erkämpfte sich Potsdam jedoch eine 9:5-Führung. Schwerin konterte und glich durch einen starken Aufschlag von Indy Baijens zum 10:10 aus. Die Gastgeberinnen ließen sich davon nicht beeindrucken. Zuspielerin Raquel Lazaro brachte ihr Team mit 20:18 in Führung, und Kokkonen machte den Sack mit dem 25:22 zu.
Dritter Satz: Die Entscheidung zeichnet sich ab (25:16)
Die Potsdamerinnen setzten dort an, wo sie im zweiten Satz aufgehört hatten. Beim Service von Stautz legte der SCP ein 4:0 vor. Die deutsche Nationalspielerin lief zur Höchstform auf, und auch Taubner steuerte per Aufschlag-Ass das 9:3 bei. Der Vorsprung wuchs auf acht Punkte (15:7), und ein Block von Cekulaev brachte das 20:12. Ein Aufschlagfehler von Baijens besiegelte den Durchgang mit 25:16.
Vierter Satz: Potsdam macht den Sack zu (25:20)
Der vierte Satz gestaltete sich lange offen. Schwerin leistete sich eine hohe Fehlerquote, lag aber beim Stand von 12:11 noch einmal vorne. Die Potsdamerinnen blieben jedoch konzentriert und ließen sich nicht mehr aus dem Konzept bringen. Ein Annahmefehler beim Aufschlag von Breland Morrissette besiegelte das 25:20 und den 3:1-Endstand.
Die Aufstellung des SC Potsdam
Cheftrainer Riccardo Boieri vertraute auf folgende Starting Six: Antonia Stautz (Außenangriff), Tara Taubner (Diagonal), Anastasia Cekulaev (Mittelblock), Breland Morrissette (Mittelblock), Raquel Lazaro (Zuspiel), Suvi Kokkonen (Außenangriff) und Justine Wong-Orantes (Libera).
Als Most Valuable Player der Partie wurde Antonia Stautz mit Gold ausgezeichnet, Silber ging an Jazmine White von den Gästen.
Tabellarische Implikationen
Der Sieg war für den SC Potsdam von großer Bedeutung. Nach vier Niederlagen in Folge drohte der Abrutsch auf Rang fünf, da der punktgleiche VfB Suhl gegen den Tabellenletzten Neuwied spielte. Mit dem Erfolg gegen den Spitzenreiter aus Schwerin festigte Potsdam den vierten Tabellenplatz und bewies, dass die Mannschaft auch gegen die Topteams der Liga mithalten kann. Der SSC Palmberg Schwerin blieb trotz der Niederlage an der Tabellenspitze.
Historischer Kontext
Die Rivalität zwischen beiden Vereinen hat Tradition. Im Februar 2023 hatte Schwerin das DVV-Pokalfinale gegen Potsdam mit 3:1 gewonnen, in den Playoffs der Vorsaison setzte sich jedoch Potsdam durch und wurde Vizemeister, während Schwerin Bronze holte. In der laufenden Saison hatte Schwerin das Hinspiel im Oktober mit 3:0 gewonnen – die Revanche in der MBS Arena gelang Potsdam nun eindrucksvoll.
Rivalität seit 2022
Potsdam W vs Palmberg Schwerin W Direkter Vergleich· 12
Potsdam W und Palmberg Schwerin W trafen 12 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 3 Mal, Palmberg Schwerin W 9 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Palmberg Schwerin W führt den Direktvergleich mit 9 Siegen aus 12 Begegnungen an. Insgesamt fielen 46 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.83 pro Spiel (15 für die Heimmannschaft, 31 für die Gäste). Beide Teams trafen in 7 Spielen (58%). In 12 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Palmberg Schwerin W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2024.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026
