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1 Bundesliga WomenSaison 2023

VC Wiesbaden W vs Aachen W

30. Dezember 2023 um 19:00
30
Auswärts

Aachen W

AI

VC Wiesbaden besiegte die Ladies in Black Aachen am 30. Dezember 2023 in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen klar mit 3:0 (25:17, 25:15, 25:13) und feierte den dritten glatten Sieg in Serie.

Spielzusammenfassung

VC Wiesbaden W besiegte Aachen W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2023 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VC Wiesbaden dominiert Aachen zum Jahresausklang

Der VC Wiesbaden hat die Hinrunde der 1. Volleyball Bundesliga Frauen mit einem Paukenschlag beendet. Am Samstagabend, dem 30. Dezember 2023, fegte das Team von Cheftrainer Benedikt Frank die Ladies in Black Aachen in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit mit einem ungefährdeten 3:0 (25:17, 25:15, 25:13) aus der Halle. Vor 1.548 Zuschauern benötigte der VCW lediglich 81 Minuten für den dritten glatten 3:0-Sieg in Serie.

„Das war eine coole Sache! Dass wir den kniffligen zweiten Satz am Ende noch so grandios umgebogen haben, war aller Ehren wert“, freute sich Benedikt Frank nach der Partie. Seine Mannschaft habe gezeigt, dass sie nach dem holprigen Saisonstart nun endlich zusammengefunden habe.

Die Ausgangslage

Der VC Wiesbaden reiste mit viel Rückenwind in die Partie. Nur zwei Tage zuvor, am 28. Dezember, hatte die Mannschaft einen dramatischen 3:0-Auswärtserfolg bei den Roten Raben Vilsbiburg gefeiert – 28:26, 30:28 und 26:24 lauteten die denkbar knappen Satzergebnisse. „Vilsbiburg hat gut dagegengehalten. Wir haben um jeden Ball gekämpft, den Sieg haben wir verdient“, sagte Tanja Großer, die nach überstandener Krankheit wieder in der Startformation stand.

Die Ladies in Black Aachen hingegen kamen mit einer Überraschung im Gepäck: Am 23. Dezember hatte der Tabellenvorletzte den hohen Favoriten SC Potsdam daheim mit 3:2 niedergerungen – ein echter Coup, der den Aachenerinnen Auftrieb für das Jahresendspiel geben sollte.

Satz für Satz: Wiesbadens Dominanz

1. Satz – 25:17

Die Hessinnen starteten konzentriert und legten ein hohes Tempo vor. Über 6:8, 15:16 und 21:18 zog der VCW davon und sicherte sich nach 25 Minuten den ersten Durchgang mit 25:17. Die Annahme um Libera Rene Sain stand stabil, und im Angriff fand Natalia Gajewska immer wieder die richtigen Anspielstationen.

2. Satz – 25:20

Der zweite Satz gestaltete sich zunächst deutlich ausgeglichener. Aachen kämpfte verbissen, führte zwischenzeitlich mit 16:11 und sah bereits wie der sichere Satzgewinner aus. Doch dann schaltete Wiesbaden einen Gang höher. Eine starke Aufschlagserie und konsequente Blockarbeit drehten die Partie. Von 21:20 kämpfte sich der VCW zum 25:20 – eine beeindruckende Moral, die Frank später als den Schlüsselmoment des Spiels bezeichnete. Der Satz dauerte 26 Minuten.

3. Satz – 25:13

Nach dem gebrochenen Widerstand der Gäste ließ Wiesbaden nichts mehr anbrennen. Mit einem furiosen Start (8:1, 16:8, 21:11) demontierte der VCW die Aachenerinnen regelrecht. Die 25:13-Vorentscheidung nach 29 Minuten im dritten Satz war die logische Konsequenz einer geschlossenen Mannschaftsleistung. „Bei uns waren die Punkte gut verteilt, das beruhte auch auf dem guten Zuspiel. Ich möchte keine Spielerin herausheben, weil alle gut waren“, lobte Frank.

Schlüsselspielerinnen

Rene Sain (Libera, VC Wiesbaden) wurde als wertvollste Spielerin (Gold) ausgezeichnet. Die gebürtige Slowenin zeigte eine herausragende Leistung in der Annahme und Abwehr und war der ruhende Pol im Wiesbadener Spiel. Ihre Kollegin Annie Cesar (Libera, Aachen) erhielt die Silbermedaille.

Die Stammformation des VCW spielte komplett durch: Lena Große Scharmann (Diagonal), Rachel Anderson und Nina Herelová (Mittelblock), Jodie Guilliams und Tanja Großer (Außenangriff), Natalia Gajewska (Zuspiel) sowie Rene Sain (Libera) – dieselbe Sechs, die bereits in Neuwied und Erfurt für die drei Punkte gesorgt hatte.

Auf Aachener Seite war die wiedergenesene Ashley Evans am Zuspiel eine der wenigen Lichtblicke. Die US-Amerikanerin, die in der Vorsaison noch das Wiesbadener Trikot getragen hatte, fand jedoch gegen ihre Ex-Kolleginnen nur selten die Lücke im Wiesbadener Block.

Tabellensprung und Playoff-Perspektive

Mit einem Auge schauten die Wiesbadener Fans während des Spiels nach Thüringen, wo der VfB Suhl zeitzeitig gegen die Roten Raben Vilsbiburg antrat. Weil Suhl überraschend mit 2:3 verlor, rutschte der VCW auf den achten Tabellenplatz vor – jenen Rang, der am Ende der Hauptrunde zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Mit nun 14 Punkten aus zwölf Spielen hatte Wiesbaden die Kurve bekommen: Nach drei Niederlagen in Serie folgten drei 3:0-Siege in Folge.

„Mit sechs Punkten nach Weihnachten ins neue Jahr zu gehen, wäre eine super Sache. Das ist unser Ziel, ganz klar“, hatte Tanja Großer vor dem Spiel gesagt – und ihre Mannschaft lieferte.

Aachen hingegen blieb mit neun gewonnenen Sätzen und zwei Saisonsiegen auf dem vorletzten Platz (9.) hängen. „Schlechter hätte die Saison nicht starten können. Nach dem Trainerwechsel musste sich alles noch mal finden“, beschrieb Luisa Keller die schwierige Situation der Ladies in Black, die erst im November mit Mareike Hindriksen eine neue Cheftrainerin bekommen hatten.

Ausblick

Für den VC Wiesbaden ging es bereits am 6. Januar 2024 mit einer schweren Auswärtsaufgabe beim SSC Palmberg Schwerin weiter, ehe der CEV Challenge Cup mit dem Viertelfinale gegen den AC PAOK Thessaloniki auf dem Programm stand. Die Ladies in Black Aachen starteten in die Zwischenrunde mit dem Ziel, sich noch für die Playoffs zu qualifizieren.

Rivalität seit 2010

VC Wiesbaden W vs Aachen W Direkter Vergleich· 38

VC Wiesbaden W und Aachen W trafen 38 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 22 Mal, Aachen W 16 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 22 Siegen aus 38 Begegnungen an. Insgesamt fielen 151 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.97 pro Spiel (82 für die Heimmannschaft, 69 für die Gäste). Beide Teams trafen in 25 Spielen (66%). In 38 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Aachen W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2025.

Unentschieden
0
·
16
Siege
Tore gesamt
151 · 4.0/Spiel
Beide getroffen
25/38 · 66%
Über 2,5
38/38 · 100%

Letzte Begegnungen

8.11.25DVV Cup Women
Spieldetails
Torsreichstes Spiel: 32 v 2025

Tabelle

VC Wiesbaden W steht auf Platz — und Aachen W auf Platz — in der 1. Bundesliga Women-Tabelle vor diesem Spiel.

Regular Season

1Palmberg Schwerin W18
Sp4Siege2Niederl.2
2Stuttgart W17
Sp4Siege2Niederl.2
3Dresdner SC W14
Sp4Siege3Niederl.1
4Potsdam W8
Sp4Siege2Niederl.2
5Suhl W3
Sp4Siege1Niederl.3

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026