SSC Palmberg Schwerin besiegt VC Wiesbaden 3:2 in der Palmberg Arena. Elles Dambrink wird MVP, Wiesbaden holt erstmals zwei Sätze in Schwerin in dieser Saison.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungNervenkrimi in der Palmberg Arena: Schwerin bezwingt Wiesbaden 3:2
Der SSC Palmberg Schwerin hat sich im zweiten Aufeinandertreffen der Saison 2023/24 gegen den VC Wiesbaden erneut mit 3:2 durchgesetzt. Vor 1.931 Zuschauern in der Palmberg Arena feierte das Team von Cheftrainer Felix Koslowski am 6. Januar 2024 einen hart erkämpften 3:2 (23:25, 25:21, 25:15, 24:26, 15:8)-Erfolg, der die Tabellenposition hinter Spitzenreiter Stuttgart festigte.
Es war ein Duell, das einmal mehr unterstrich, warum diese Paarung in dieser Saison für Spannung pur sorgt: Bereits das Hinspiel am 28. Oktober 2023 in Wiesbaden hatte Schwerin erst im Tiebreak für sich entschieden. Diesmal war es der VCW, der dem Favoriten alles abverlangte und als erste Mannschaft in der laufenden Saison zwei Sätze in der Palmberg Arena gewinnen konnte.
Satz für Satz: Von der Aufholjagd zur Dominanz
Erster Satz – 23:25 Der Auftakt war hart umkämpft. Beide Teams starteten auf Augenhöhe, ehe Nova Marring mit einer Aufschlagserie das 9:7 für Schwerin erzielte. Jazmine White brachte die Gastgeberinnen auf 12:9 in Front, doch Wiesbaden kämpfte sich durch Izabella Rapacz zurück (14:14). Beim 20:22 reagierte Koslowski mit einem Wechsel auf der Diagonalposition: Elles Dambrink ersetzte Marie Hänle. Schwerin wehrte zwei Satzbälle ab, aber Wiesbaden behielt die Nerven und entschied den Durchgang mit 25:23 für sich.
Zweiter Satz – 25:21 Wiesbaden erwischte erneut den besseren Start und zog auf 8:12 davon. Koslowski nahm eine Auszeit, die Wirkung zeigte – Schwerin kämpfte sich Punkt für Punkt heran. Beim 18:17 gelang erstmals die Führung in diesem Satz. Der Satz ging verdient mit 25:21 an die Heimmannschaft.
Dritter Satz – 25:15 Beflügelt vom Satzausgleich startete Schwerin wie die Feuerwehr. Mit Elles Dambrink weiterhin auf der Diagonalposition führte das Koslowski-Team schnell 7:1. Der Aufschlag war druckvoll, Libera Patricia Llabrés brachte die Bälle präzise zu Zuspielerin Pia Kästner. Beim Stand von 20:8 war die Vorentscheidung gefallen. Der Durchgang endete 25:15 – eine Machtdemonstration.
Vierter Satz – 24:26 Wiesbaden steckte nicht auf. Zwei Asse von Jaidyn Blanchfield brachten die Gäste auf 22:19. Schwerin wehrte vier Satzbälle ab – Dambrink setzte ein Ass zum 23:24 – doch Indy Baijens unterlief beim Stand von 24:24 ein Angriffsfehler, der Wiesbaden den Satz mit 26:24 schenkte.
Tiebreak – 15:8 Der Entscheidungssatz stand im Zeichen von Elles Dambrink. Mit einer Aufschlagserie brachte sie Schwerin früh mit 6:3 in Führung. Als Wiesbaden auf 9:7 herankam, reagierte Koslowski mit einer Auszeit – fünf Punkte in Folge zum 14:7 brachten die Vorentscheidung. Laura Emonts verwandelte den zweiten Matchball zum 15:8. Nach 115 Minuten stand der 3:2-Heimsieg fest.
MVP und Schlüsselspielerinnen
Elles Dambrink erhielt verdient die goldene MVP-Medaille. Nach verhaltenem Start drehte die 20-jährige Niederländerin nach ihrer Einwechslung groß auf und erzielte insgesamt 20 Punkte, darunter mehrere Asse. Silber ging an Rachel Anderson (Mittelblock, Wiesbaden), die trotz angeschlagener Schulter 16 Punkte beisteuerte.
Weitere zweistellige Punktesammlerinnen:
- Indy Baijens (Schwerin) – 18 Punkte
- Jazmine White (Schwerin) – 16 Punkte
- Nova Marring (Schwerin) – 12 Punkte
- Izabella Rapacz (Wiesbaden) – 20 Punkte
- Jaidyn Blanchfield (Wiesbaden) – 17 Punkte
- Tanja Großer (Wiesbaden) – 12 Punkte
Stimmen zum Spiel
Felix Koslowski: „Wiesbaden ist sehr unangenehm zu spielen, weil sie in der Abwehr extrem viele Bälle holen. Ich bin froh, dass wir die Kurve gekriegt haben und das Spiel gewonnen haben. Wir waren in den richtigen Momenten aggressiv im Aufschlag – vor allem Indy und Elles – und haben uns am Ende belohnt.“
Benedikt Frank: „Cool, dass wir einen Punkt geholt haben, schade, dass wir verloren haben. Die ersten beiden Sätze waren unfassbar gut von beiden Seiten. Im Tiebreak hatten wir Chancen, aber gegen die geballte Power von Elles Dambrink und Indy Baijens war kein Kraut gewachsen.“
Tabellenkontext
Der SSC Palmberg Schwerin festigte mit dem Sieg den zweiten Tabellenplatz hinter Allianz MTV Stuttgart. Wiesbaden war die erste Mannschaft, die Schwerin in dieser Saison in der Palmberg Arena zwei Sätze abnehmen konnte. Schwerin reiste eine Woche später zum USC Münster, während der VCW den SC Potsdam in der Liga und PAOK Thessaloniki im CEV Challenge Cup vor der Brust hatte.
Rivalität seit 2022
Palmberg Schwerin W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 9
Palmberg Schwerin W und VC Wiesbaden W trafen 9 Mal aufeinander — Palmberg Schwerin W gewann 9 Mal, VC Wiesbaden W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Palmberg Schwerin W führt den Direktvergleich mit 9 Siegen aus 9 Begegnungen an. Insgesamt fielen 32 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.56 pro Spiel (27 für die Heimmannschaft, 5 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (33%). In 9 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Palmberg Schwerin W ist in den letzten 9 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2023.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026

