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6. Januar 2024 um 19:00
Heim

Neuwied W

03
Auswärts

Potsdam W

AI

SC Potsdam gewinnt souverän mit 3:0 beim VC Neuwied 77. Die Boieri-Mannschaft dominiert alle drei Sätze (25:16, 25:17, 25:17) und tankt Selbstvertrauen vor dem Champions-League-Spiel gegen Lódz.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

SC Potsdam feiert souveränen 3:0-Auswärtssieg beim VC Neuwied 77

Klarer Erfolg vor dem Champions-League-Heimspiel

Der SC Potsdam hat sich am 13. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen mit einem überzeugenden 3:0 (25:16, 25:17, 25:17) beim VC Neuwied 77 durchgesetzt. Vor lediglich 220 Zuschauern in der Sporthalle des Rhein-Wied-Gymnasiums präsentierten sich die Schützlinge von Chefcoach Riccardo Boieri von Beginn an dominant und ließen dem Tabellenschlusslicht keine Chance auf einen Satzgewinn.

Mit diesem Erfolg untermauerten die Potsdamerinnen ihren vierten Tabellenplatz und tankten zudem Selbstvertrauen für die anstehende Champions-League-Begegnung am Mittwoch gegen Grot Budowlani Lódz.

Startaufstellung mit frischen Kräften

Boieri nutzte die Begegnung gegen den personell geschwächten VC Neuwied 77, um einige Spielerinnen Einsatzzeit zu geben, die zuvor weniger zum Zug gekommen waren. So standen Greta Kiss (Außenangriff), Tara Taubner (Diagonal), Veronika Djokic (Mittelblock), Breland Morrissette (Mittelblock), Raquel Lazaro (Zuspiel), Rodica Buterez (Außenangriff) und Libera Sarah Stiriz in der Starting Six. Auf Zuspielerin Kristina Guncheva wurde erneut verzichtet.

Die Gastgeberinnen aus Neuwied mussten verletzungsbedingt auf Elisabeth Kettenbach und Lydia Stemmler verzichten. Auch Maike Thielmann und Miriam Sevenich aus dem Regionalligakader fehlten dem Team.

Erster Satz: Potsdam dominiert von Beginn an

Neuwied eröffnete die Partie durch Amelie Strothoff mit dem ersten Punkt, doch Potsdam stellte schnell auf 2:1. Die Deichstadtvolleys drehten den Spieß zwar umgehend wieder um (3:2), doch dann übernahm Tara Taubner das Kommando. Mit starken Aufschlagserien brachte sie die Gäste mit 5:3 in Führung und verschaffte dem Boieri-Team die nötige Ruhe.

Zur ersten technischen Auszeit führte Potsdam bereits mit 8:4. In der Folge bauten die Gäste den Vorsprung kontinuierlich aus. Besonders Mittelblockerin Breland Morrissette und Außenangreiferin Rodica Buterez waren in der Offensive kaum zu stoppen. Dazu agierte der SCP im Block äußerst effektiv, sodass es beim Stand von 24:13 den ersten Satzball gab. Im vierten Anlauf – nach einem Aufschlagfehler von Laura Berger – stand es 25:16 für Potsdam.

Zweiter Satz: Taubners Aufschläge bringen die Entscheidung

Auch der zweite Durchgang begann mit einem Punktgewinn für Neuwied: Maya Sendner traf über die Mitte. Doch Taubner sorgte erneut mit ihren druckvollen Aufschlägen für die Potsdamer Führung (4:2). Die Gäste legten nach, und beim Service von Greta Kiss stand es schon 10:3.

Der Champions-League-Teilnehmer aus der Landeshauptstadt erhöhte auf acht Punkte Vorsprung (20:12). Zwar gelangen den Gastgeberinnen in dieser Phase drei Punkte in Folge (20:15), doch die Potsdamerinnen ließen sich die klare Führung nicht mehr nehmen. Taubner machte mit einem Ass das 25:17 für Potsdam perfekt.

Dritter Satz: Potsdam lässt nichts anbrennen

Die Diagonalangreiferin Taubner sorgte auch im dritten Satz für den ersten Punkt, und in der Folge lief bei Potsdam alles nach Plan. Mit schönen Spielzügen erspielte sich der SCP ein 5:1. Während bei Potsdam weiterhin Taubner, Buterez, Morrissette und Kiss in starker Angriffsform präsentierten, waren es beim Tabellenschlusslicht vor allem Laura Berger und Amelie Strothoff, die sich gegen die drohende Niederlage stemmten.

Kiss gelang es, die Führung mit einem Tipball auf 16:8 zu erhöhen. Zuspielerin Raquel Lazaro traf zum 21:14, und mit einem komfortablen Vorsprung ging das Team in die Schlussphase. Der zweite Matchball führte schließlich zur Entscheidung: Kiss traf zum 25:17 und somit zum 3:0-Endstand.

MVP-Auszeichnung

Als Most Valuable Player der Partie wurde Potsdams Zuspielerin Raquel Lazaro mit Gold ausgezeichnet. Auf Seiten der Gastgeberinnen erhielt Amelie Strothoff die Silber-MVP für ihre kämpferische Leistung.

Tabellensituation und Ausblick

Mit dem Erfolg festigte der SC Potsdam seinen vierten Tabellenplatz in der 1. Bundesliga Women. Die Mannschaft von Riccardo Boieri steht nach diesem 13. Spieltag bei 41 Punkten aus 24 Saisonspielen. Für den VC Neuwied 77 war es die nächste Niederlage in einer schwierigen Saison – das Team aus Rheinland-Pfalz belegte zu diesem Zeitpunkt den letzten Tabellenplatz.

Für Potsdam ging es bereits am Mittwoch in der Champions League weiter, als Grot Budowlani Lódz in der MBS Arena gastierte. Der klare Auswärtssieg in Neuwied gab dem Team das nötige Selbstvertrauen für diese internationale Aufgabe.

Fakten zur Partie

  • Ergebnis: 0:3 (16:25, 17:25, 17:25)
  • Wettbewerb: 1. Bundesliga Women, 13. Spieltag
  • Datum: 6. Januar 2024
  • Ort: Sporthalle des Rhein-Wied-Gymnasiums, Neuwied
  • Zuschauer: 220
  • MVP Gold: Raquel Lazaro (SC Potsdam)
  • MVP Silber: Amelie Strothoff (VC Neuwied 77)

Startaufstellung SC Potsdam

Greta Kiss (Außenangriff), Tara Taubner (Diagonal), Veronika Djokic (Mittelblock), Breland Morrissette (Mittelblock), Raquel Lazaro (Zuspiel), Rodica Buterez (Außenangriff), Sarah Stiriz (Libera)

Rivalität seit 2022

Neuwied W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 6

Neuwied W und Potsdam W trafen 6 Mal aufeinander — Neuwied W gewann 0 Mal, Potsdam W 6 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 6 Siegen aus 6 Begegnungen an. Insgesamt fielen 19 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.17 pro Spiel (1 für die Heimmannschaft, 18 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (17%). In 6 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Potsdam W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 1–3 im Jahr 2023.

Neuwied W
0
Siege
Unentschieden
0
·
6
Siege
Tore gesamt
19 · 3.2/Spiel
Beide getroffen
1/6 · 17%
Über 2,5
6/6 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026