SC Potsdam schlägt SSC Palmberg Schwerin 3:2 (24:26, 25:23, 25:13, 24:26, 15:13) in der MBS Arena. Rodica Buterez wird zur MVP gekürt.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSC Potsdam bezwingt Spitzenreiter Schwerin in fünf Sätzen
Der SC Potsdam hat sein erstes Heimspiel in der Zwischenrunde der Volleyball Bundesliga gewonnen. Am Samstagabend besiegte das Team von Chefcoach Riccardo Boieri den Hauptrunden-Champion SSC Palmberg Schwerin in der MBS Arena vor 1.835 Zuschauern mit 3:2 (24:26, 25:23, 25:13, 24:26, 15:13). Es war der zweite Saisonsieg gegen den Rekordmeister und gleichzeitig die gelungene Generalprobe für das anstehende DVV-Pokalfinale gegen Allianz MTV Stuttgart.
Auftakt nach Maß für Schwerin
Die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern erwischten den besseren Start. Der erste Ballwechsel war lang und abwechslungsreich, am Ende schlug Nova Marring den Block an – 1:0 für Schwerin. Suvi Kokkonen sorgte mit ihrem Angriff für den ersten Potsdamer Punkt zum 1:3, doch der zwölffache Deutsche Meister aus Schwerin baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus und führte nach der ersten technischen Auszeit mit 8:4.
Doch Potsdam kämpfte sich zurück. Fünf Punkte in Folge brachten die Gastgeberinnen auf 17:17, ehe Rodica Buterez sogar die 19:18-Führung gelang. In der Crunchtime des ersten Satzes rissen die Gäste das Geschehen jedoch wieder an sich. Die ersten beiden Satzbälle wehrte Potsdam noch ab, den dritten nutzte Schwerin: Nach einem Block von Indy Baijens hieß es 26:24 für den SSC Palmberg.
Potsdam schlägt zurück
Im zweiten Durchgang startete Potsdam deutlich besser. Buterez erzielte den ersten Punkt, Kokkonen und Danielle Harbin kamen zunehmend besser ins Spiel. Mit 8:5 ging Potsdam in die erste technische Auszeit und zog bis zur zweiten auf 16:10 davon. Schwerin kämpfte sich zum 20:20 zurück, doch diesmal behielt Potsdam das bessere Satzende für sich – ein Gästefehler bescherte dem SCP den 25:23-Satzausgleich.
Im dritten Satz legte Potsdam noch eine Schippe drauf. Die Mittelblockerinnen Veronika Djokic und Anastasia Cekulaev fanden immer besser in die Partie, und Zuspielerin Raquel Lazaro verteilte ihre Bälle mit großer Präzision. Schwerin hatte dem Druck nichts entgegenzusetzen: Nach einem Punkt von Lazaro hieß es 25:13 – der klarste Satz des Abends und die 2:1-Führung für die Gastgeberinnen.
Tiebreak-Drama mit Happy End
Auch im vierten Satz legte Potsdam los wie die Feuerwehr und führte deutlich. Doch der SSC Palmberg Schwerin steckte nicht auf. Nach einem Block von Baijens drehten die Gäste das Spiel zum 18:17, Elles Dambrink erhöhte auf 19:17. Den knappen Vorsprung brachte Schwerin über die Runden. Als Kokkonen ins Aus schlug, hieß es 24:26 – der Tiebreak musste die Entscheidung bringen.
Im fünften Satz blieb es spannend bis zum letzten Ballwechsel. Schwerin lag nach einem Angriff von Baijens mit 13:12 vorn und war nur noch zwei Punkte vom Sieg entfernt. Doch dann unterliefen dem SSC Palmberg drei folgenschwere Fehler in Folge, und Potsdam nutzte die Chance eiskalt: Mit 15:13 sicherte sich der Vizemeister den Satz- und damit den Gesamtsieg.
MVP Buterez als Matchwinnerin
Rodica Buterez, die Außenangreiferin des SC Potsdam, wurde zur wertvollsten Spielerin (Gold) gekürt. Sie war über die gesamte Spielzeit eine verlässliche Angriffsoption und traf in den entscheidenden Momenten. Auf Schweriner Seite erhielt Patricia Llabres Herrera die Silber-Auszeichnung.
Generalprobe geglückt
Mit nun fünf Punkten in der Zwischenrunde bleibt Potsdam im Rennen um die Playoff-Plätze. Noch wichtiger: Das 3:2 gegen den Hauptrunden-Champion war eine eindrucksvolle Generalprobe für das DVV-Pokalfinale am 3. März in Mannheim, wo der SC Potsdam auf Allianz MTV Stuttgart trifft.
Für Schwerin war es ein unerwarteter Rückschlag, doch der Spitzenreiter bleibt weiterhin das Maß aller Dinge in der Liga.
Rivalität seit 2022
Potsdam W vs Palmberg Schwerin W Direkter Vergleich· 12
Potsdam W und Palmberg Schwerin W trafen 12 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 3 Mal, Palmberg Schwerin W 9 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Palmberg Schwerin W führt den Direktvergleich mit 9 Siegen aus 12 Begegnungen an. Insgesamt fielen 45 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.75 pro Spiel (15 für die Heimmannschaft, 30 für die Gäste). Beide Teams trafen in 7 Spielen (58%). In 12 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Palmberg Schwerin W ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2024.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026
