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1 Bundesliga WomenSaison 2023

Palmberg Schwerin W vs Stuttgart W

9. März 2024 um 17:10
AI

SSC Palmberg Schwerin besiegt Allianz MTV Stuttgart im Tiebreak 3:2 (25:23, 28:26, 22:25, 23:25, 15:12) und erobert die Tabellenspitze der Zwischenrunde.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Palmberg Schwerin W besiegte Stuttgart W 3:2. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2023 statt. Tabellenplatz: Palmberg Schwerin W #1, Stuttgart W #2.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

SSC Palmberg Schwerin bezwingt Meister Stuttgart im Tiebreak-Krimi

SSC Palmberg Schwerin – Allianz MTV Stuttgart 3:2 (25:23, 28:26, 22:25, 23:25, 15:12)

Der SSC Palmberg Schwerin hat im Spitzenspiel der Zwischenrunde ein Ausrufezeichen gesetzt und den deutschen Meister Allianz MTV Stuttgart erstmals in der Saison 2023/24 bezwungen. Vor ausverkaufter Kulisse in der Palmberg Arena feierten die Schwerinerinnen einen 3:2 (25:23, 28:26, 22:25, 23:25, 15:12)-Sieg, der die Tabellenspitze neu ordnete.

YouTube: Tiebreak-Krimi um Platz 1

Die Vorgeschichte: Ein Duell der Giganten

Das Aufeinandertreffen am 9. März 2024 war mehr als nur ein weiterer Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen. In der neu eingeführten Zwischenrunde (Plätze 1–5) stand die Vorentscheidung um die Spitzenposition vor den Play-offs an. Stuttgart, das als amtierender Meister in die Saison gegangen war, hatte in der Haupt- und Zwischenrunde bis dahin eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen. Schwerin, der Rekordmeister mit zwölf deutschen Meistertiteln, lag eng dahinter – doch gegen Stuttgart hatte es in dieser Spielzeit bislang nicht gereicht. Niederlagen im Supercup und in der Hauptrunde steckten den Schwerinerinnen noch in den Knochen.

„Wir wollten immer versuchen, die Zwischenrunde auf Platz zwei zu beenden, dass wir es am Ende an die Tabellenspitze geschafft haben, zeugt von großer Charakterstärke der Mannschaft und kämpferischem Willen“, sollte Cheftrainer Felix Koslowski nach dem folgenden Spieltag sagen. „Wenn man an den Dezember und Januar denkt, als wir von Verletzungssorgen und vielen Widrigkeiten geplagt waren, kann man einfach nur stolz auf diese Mannschaft sein.“

Erster Satz: Nervenstärke in der Crunchtime

Der erste Durchgang begann ausgeglichen. Beide Teams tasteten sich ab, keines wollte früh einen Fehler riskieren. Stuttgart erwischte den besseren Start, doch Schwerin kämpfte sich Punkt für Punkt heran. In der entscheidenden Phase zeigten die Gastgeberinnen die größeren Nerven. Beim Stand von 24:23 verwandelte Schwerin den ersten Satzball zum 25:23 – ein erster Fingerzeig, dass an diesem Abend mehr möglich sein würde als in den vorangegangenen Duellen.

Der SSC agierte variabel im Angriff und setzte Stuttgart immer wieder mit gut platzierten Bällen unter Druck. Die Annahme stand sicher, und die Block-Feldabwehr harmoniierte.

Zweiter Satz: Die Wende nach Rückstand

Was sich im zweiten Satz abspielte, war der emotionale Höhepunkt der Partie. Stuttgart lag bereits 23:20 vorne und hatte den Satzgewinn vor Augen. Der Meister aus Baden-Württemberg spielte seine Erfahrung aus und ließ die Bälle geduldig laufen. Doch Schwerin schlug zurück. Mit vier Punkten in Serie drehten die Gastgeberinnen das Spiel, erkämpften sich den ersten Satzball. Stuttgart wehrte diesen ab, dann einen zweiten, schließlich einen dritten.

Am Ende aber behielt Schwerin die Oberhand – 28:26 nach einer dramatischen Schlussphase, die die Halle zum Beben brachte. „Nach dem gewonnenen ersten Durchgang zeigten die Mecklenburgerinnen auch im zweiten Satz eine starke Moral“, schrieb die dpa. „So lag das Koslowski-Team bereits 20:23 zurück, holte dann aber mit vier Punkten in Serie den ersten Satzball.“

Dritter Satz: Stuttgart schlägt zurück

Mit 2:0 Satzführung im Rücken schien Schwerin auf der Siegerstraße. Doch Stuttgart, trainiert von Konstantin Bitter, fand zurück ins Spiel. Die Stuttgarterinnen steigerten ihre Aufschlagannahme und setzten Schwerin mit variablen Angriffen unter Druck. Schwerin führte zwischenzeitlich 20:18, verpasste es aber, den Sack zuzumachen. Stuttgart nutzte die sich bietenden Chancen eiskalt und gewann den dritten Satz mit 25:22. Die Partie war wieder völlig offen.

Vierter Satz: Stuttgarts Machtdemonstration

Der vierte Durchgang begann aus Schweriner Sicht denkbar schlecht. Stuttgart übernahm früh die Kontrolle und setzte die Gastgeberinnen vor allem mit starken Aufschlägen und effektiven Blocks unter Druck. Toni Stautz brachte die Schweriner Annahme mit einer Serie druckvoller Aufschläge in Bedrängnis. Der SSC fand kaum noch Lösungen im Angriff, während Stuttgart Punkt um Punkt davonzog. Am Ende stand ein deutliches 25:23 für die Gäste – der Satzausgleich war perfekt. Der Tiebreak musste die Entscheidung bringen.

Fünfter Satz: Tiebreak-Drama mit glücklichem Ende

Der entscheidende Durchgang begann auf Augenhöhe. Beim Stand von 3:3 zeichnete sich ab, dass beide Teams das Ende der Zwischenrunde vor dem Start der Play-offs noch einmal mit höchstem Einsatz gestalten wollten. Schwerin suchte weiter mutig das Risiko im Angriff, leistete sich dabei jedoch einige Fehler. Beim Seitenwechsel lag Stuttgart mit 8:5 vorne.

Doch Schwerin steckte nicht auf. Ein konsequenter Block und ein Aufschlag-Ass von Marije ten Brinke brachten die Gastgeberinnen auf 7:9 heran. Die Spannung in der Palmberg Arena war greifbar. Am Ende behielt der SSC die Nerven: Mit 15:12 entschied Schwerin den Tiebreak für sich und sicherte sich den ersten Saisonsieg gegen den Meister. „Es war ein echter Krimi“, titelte SPORT1, „in einem packenden Spiel gewinnt der SSC Palmberg Schwerin denkbar knapp gegen den Allianz MTV Stuttgart.“

Die Folgen: Schwerin auf Pole Position

Der Sieg hatte weitreichende Konsequenzen für die Tabellensituation. Schwerin zog mit Stuttgart nach Punkten gleich, hatte aber ein Spiel weniger absolviert. Während der MTV bereits alle vier Partien der Zwischenrunde bestritten hatte, konnte der SSC am folgenden Samstag in Suhl nachlegen.

Tatsächlich holte Schwerin eine Woche später den nötigen Punkt: Trotz einer 2:3-Niederlage beim VfB Suhl Lotto Thüringen sicherte sich das Koslowski-Team den einen Zähler, der zum Wechsel an die Tabellenspitze reichte. „Es war ein hartes Spiel, denn Suhl hat komplett ohne Druck gespielt, hatte nichts zu verlieren und ganz stark aufgeschlagen“, sagte Libera Patricia Llabrés nach jener Partie. „Am Ende haben wir jedoch unser Ziel erreicht und den wichtigen Punkt geholt, das ist alles, was zählt.“

Der SSC Palmberg Schwerin schloss die Zwischenrunde damit als Tabellenführer ab – Startplatz eins für die Play-offs war gesichert.

Schlüsselspielerinnen

Besonders hervorzuheben sind auf Schweriner Seite Jet Kok, die im Angriff ihre Klasse zeigte und immer wieder gefährliche Akzente setzte, sowie Suus Gerritsen, die mit starken Blockaktionen und effizienten Angriffen glänzte. Zuspielerin Hannah Kohn lenkte das Schweriner Spiel mit Übersicht und traf in den entscheidenden Momenten die richtigen Entscheidungen. Anne Hölzig als Kapitänin steuerte wichtige Punkte bei und hielt das Team in schwierigen Phasen zusammen. Marije ten Brinke überzeugte mit starken Aufschlägen und konsequenten Aktionen am Netz.

Auf Stuttgarter Seite überzeugten vor allem Lucia Varela Gómez im Block und die Außenangreiferinnen Toni Stautz und Krystal Rivers, die Schwerin immer wieder vor Probleme stellten. Trainer Konstantin Bitter zeigte sich trotz der Niederlage gelassen – Stuttgart sollte sich am Ende der Saison dennoch den Meistertitel sichern.

Fazit

Der 3:2-Sieg des SSC Palmberg Schwerin gegen Allianz MTV Stuttgart am 9. März 2024 war ein wegweisendes Spiel in der Zwischenrunde der 1. Volleyball Bundesliga Frauen. Er bewies, dass Schwerin auch gegen den übermächtig erscheinenden Meister bestehen kann, und legte den Grundstein für die Pole Position in der Zwischenrunde. „Das war Werbung für den Frauen-Volleyball“, schrieb SPORT1 – spannend bis zum letzten Ballwechsel, mit einer Atmosphäre, die ihresgleichen suchte.

Rivalität seit 2022

Palmberg Schwerin W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 18

Palmberg Schwerin W und Stuttgart W trafen 18 Mal aufeinander — Palmberg Schwerin W gewann 4 Mal, Stuttgart W 14 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 14 Siegen aus 18 Begegnungen an. Insgesamt fielen 79 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.39 pro Spiel (29 für die Heimmannschaft, 50 für die Gäste). Beide Teams trafen in 14 Spielen (78%). In 18 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2026.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
79 · 4.4/Spiel
Beide getroffen
14/18 · 78%
Über 2,5
18/18 · 100%

Letzte Begegnungen

9.12.25DVV Cup Women
Spieldetails
22.9.24VBL Supercup Women
Spieldetails
Torsreichstes Spiel: 23 v 2026

Tabelle

Palmberg Schwerin W steht auf Platz #1 und Stuttgart W auf Platz #2 in der 1. Bundesliga Women-Tabelle vor diesem Spiel.

Regular Season

1Palmberg Schwerin W18
Sp4Siege2Niederl.2
2Stuttgart W17
Sp4Siege2Niederl.2
3Dresdner SC W14
Sp4Siege3Niederl.1
4Potsdam W8
Sp4Siege2Niederl.2
5Suhl W3
Sp4Siege1Niederl.3

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API-Daten: 11. Juni 2026