Allianz MTV Stuttgart feiert einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen den VC Wiesbaden. Krystal Rivers (16 Punkte) und MVP Antonia Stautz führen Stuttgart zum dritten Dreisatzsieg in Serie.
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Spielzusammenfassung
Stuttgart W besiegte VC Wiesbaden W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2024 statt. Tabellenplatz: Stuttgart W #2, VC Wiesbaden W #6.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungStuttgart von Beginn an überlegen
Cheftrainer Konstantin Bitter startete erstmals in dieser Ligasaison mit Kapitänin Roosa Koskelo als Libera. Auf der Diagonalposition begann Krystal Rivers, während sich Antonia Stautz und Jolien Knollema den Außenangriff teilten. Im Mittelblock standen Breland Morissette und Lucia Varela, im Zuspiel lief Milana Bozic gegen ihr Ex-Team aus Wiesbaden auf.
Die Gastgeberinnen legten einen furiosen Start hin. Schnell stand eine 6:1-Führung zu Buche – Antonia Stautz mit einem kraftvollen Angriff und Jolien Knollema mit einem Ass zwangen Gästecoach Benedikt Frank zur frühen Auszeit. Wiesbaden fand in der Folge besser ins Spiel, doch die Highlights setzten weiterhin die Stuttgarterinnen: Krystal Rivers per Pipe-Angriff und Lucia Varela per Aufschlag-Ass zum 11:6. Rivers blockte stark zum 15:10, Knollema zog zum 20:15 nach, was die zweite Auszeit Wiesbadens zur Folge hatte. Rivers donnerte einen weiteren Angriff auf den Wiesbadener Boden, ehe Antonia Stautz den Satzball zum 25:18 verwandelte.
Eindeutige Satzführung zur Halbzeit
Im zweiten Durchgang machte Stuttgart von Beginn an unmissverständlich klar, dass man auf einen frühen Feierabend aus war. Mit 8:2 und später 16:7 zogen die Schwäne davon. Der VC Wiesbaden vermochte nicht mehr selbstbestimmt zu agieren. Libera Rene Sain (Kroatien) flog zwar mit beeindruckenden Hechtbaggern übers Parkett, doch aus einer zunehmend wackeligen Annahme ließ sich kaum Brauchbares zaubern. Coach Bitter verschaffte beim 21:8 der erst 17-jährigen Marie Steinhilber im Mittelblock ein paar Einsatzminuten. Die 13 Jahre ältere Außenangreiferin Antonia Stautz machte schließlich das 25:10 für ihre Farben klar – die bis dahin deutlichste Satzführung der Saison für Stuttgart.
Wiesbaden wehrt sich kurz, dann bricht der Damm
Im dritten Satz wehrte sich der VCW zu Beginn noch redlich (3:3, 4:4). Als VCW-Diagonalspielerin Celine Jebens auf 8:9 stellte, nahm Konstantin Bitter seine Mannschaft zur Seite – mit Erfolg. Die Gäste konnten dem Druck, der vor allem von Krystal Rivers und Antonia Stautz ausging, fortan nichts mehr entgegensetzen. Blitzschnell zog Stuttgart auf 9:13 und 10:20 davon. Talent Marie Steinhilber, kurz zuvor erneut für Breland Morissette eingewechselt, verwandelte gleich den ersten Matchball vielumjubelt zum 25:14 – Endstand 3:0.
Beste Scorer und MVP
Krystal Rivers avancierte mit 16 Zählern zur besten Punktesammlerin der Partie, gefolgt von Antonia Stautz mit 13 Punkten. Auf Seiten des VC Wiesbaden waren Rachel Gomez (7), Celine Jebens und Gréta Kiss (je 5) die erfolgreichsten Angreiferinnen.
Die MVP-Auszeichnung durfte erstmals in dieser Saison Antonia Stautz entgegennehmen, die im Sommer 2024 vom SC Potsdam an den Neckar gewechselt war und sich immer besser ins Stuttgarter Spiel einfügt.
Tabellenführung gefestigt
Mit dem dritten 3:0-Sieg in Serie und einer Bilanz von 9:0-Sätzen bleibt Allianz MTV Stuttgart an der Tabellenspitze der 1. Bundesliga Frauen. Der VC Wiesbaden hingegen belegt nach dem dritten Spieltag mit 1:6-Sätzen den sechsten Rang. Für Stuttgart stehen nun die beiden nächsten Heimspiel-Kracher gegen den SSC Palmberg Schwerin und den Dresdner SC an, während sich der VCW auf das Heimspiel gegen Dresden am 12. Oktober vorbereitet.
Stimmen zum Spiel
„Wir haben im ersten Satz ein paar gute Sachen gemacht. Block-Defense und Service waren gar nicht so verkehrt. Bei uns fehlt es in dieser neuen Formation in so einem Match schlichtweg noch an Erfahrung“, resümierte VCW-Cheftrainer Benedikt Frank.
VCW-Außenangreiferin Olivia Rusek ergänzte: „Im ersten Satz war unsere Abwehr eigentlich oft auf der Höhe, aber im weiteren Verlauf haben wir einfach keinen Zugriff mehr gefunden. Unser System funktionierte nicht. Dann ging auch die Zuversicht verloren. Gegen Stuttgarts starken Block war an diesem Abend kein Kraut gewachsen.“
VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting zog ein nüchternes Fazit: „Wir haben wenig Lösungen angeboten, keine Frage. Aber dieses Spiel war kein echter Gradmesser. Wir müssen unsere Punkte gegen andere Teams holen.“
Rivalität seit 2009
Stuttgart W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 41
Stuttgart W und VC Wiesbaden W trafen 41 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 29 Mal, VC Wiesbaden W 12 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 29 Siegen aus 41 Begegnungen an. Insgesamt fielen 158 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.85 pro Spiel (98 für die Heimmannschaft, 60 für die Gäste). Beide Teams trafen in 24 Spielen (59%). In 41 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 18 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2025.
Letzte Begegnungen
Tabelle
Stuttgart W steht auf Platz #2 und VC Wiesbaden W auf Platz #6 in der 1. Bundesliga Women-Tabelle vor diesem Spiel.
1. Bundesliga Women - Regular Season
| # | Sp | Siege | Niederl. | Pkt | |
|---|---|---|---|---|---|
| #1 | Palmberg Schwerin W | Sp24 | Siege20 | Niederl.4 | Pkt61 |
| #2 | Stuttgart W | Sp24 | Siege21 | Niederl.3 | Pkt59 |
| #3 | Dresdner SC W | Sp24 | Siege19 | Niederl.5 | Pkt56 |
| #4 | Potsdam W | Sp24 | Siege15 | Niederl.9 | Pkt41 |
| #5 | Suhl W | Sp24 | Siege12 | Niederl.12 | Pkt36 |
| #6 | VC Wiesbaden W | Sp24 | Siege8 | Niederl.16 | Pkt26 |
| #7 | USC Munster W | Sp24 | Siege7 | Niederl.17 | Pkt21 |
| #8 | Aachen W | Sp24 | Siege5 | Niederl.19 | Pkt17 |
| #9 | Erfurt W | Sp24 | Siege1 | Niederl.23 | Pkt4 |
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026
