Dresdner SC besiegt VC Wiesbaden 3:1 in der Margon Arena. Marta Levinska MVP mit 24 Punkten. DSC verteidigt Tabellenführung vor Weihnachten.
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Spielzusammenfassung
Dresdner SC W besiegte VC Wiesbaden W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2024 statt. Tabellenplatz: Dresdner SC W #3, VC Wiesbaden W #6.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDresdner SC bezwingt VC Wiesbaden in einer Kraftprobe: 3:1-Sieg vor Weihnachten
Der Dresdner SC hat seine Erfolgsserie in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen fortgesetzt und den VC Wiesbaden am 14. Dezember 2024 in der Margon Arena mit 3:1 (25:23, 26:24, 19:25, 25:16) bezwungen. Vor 2.773 Zuschauern avancierte Marta Levinska mit 24 Punkten zur Matchwinnerin.
Tabellenführung verteidigt – Generalprobe gelungen
Für das Team von Alexander Waibl war es das letzte Spiel vor Weihnachten – und zugleich eine gelungene Generalprobe für das anstehende Pokal-Halbfinale beim SC Potsdam. Mit dem hart erkämpften Erfolg verteidigte der DSC seine Tabellenführung in der Bundesliga-Hauptrunde. Die Gäste aus Wiesbaden blieben als Tabellensechster zwar hinter den eigenen Erwartungen, boten dem Spitzenreiter aber über weite Strecken einen ebenbürtigen Kampf.
„Es war ein echt schwieriges Spiel, wir mussten alles reinlegen. Wiesbaden hat sehr, sehr gut aufgeschlagen und wie immer sehr stark in der Abwehr gespielt“, sagte Waibl nach der Partie.
Der Schlüssel zum Sieg: Kampfgeist in den engen Sätzen
Erster Satz: Aufholjagd mit Happy End (25:23)
Beide Teams lieferten sich von Beginn an einen intensiven Schlagabtausch mit zahlreichen langen Rallyes. Der VCW erwischte den besseren Start, nutzte eine wackelige DSC-Annahme und setzte sich auf 11:7 ab – Celine Jebens beendete einen spektakulären Ballwechsel und legte ein Ass nach. Waibl nahm eine frühe Auszeit, und die DSCVOLLEYs bissen sich zurück. Emma Clothier servierte ein Ass, Marta Levinska traf aus allen Lagen und stellte auf 14:14. Doch Wiesbaden blieb kompakt, schlug weiter druckvoll auf und kämpfte sich erneut auf 20:17 davon. Sarah Straube und Clothier mit einem weiteren Ass sorgten für den Ausgleich. Beim 23:23 war es Levinska, die den ersten Satzball herausholte – und Lorena Lorber Fijok verwandelte mit einem Aufschlag-Ass direkt zum 25:23.
Zweiter Satz: Nervenstärke in der Crunchtime (26:24)
Der Satzverlust schockierte die Hessinnen nicht. Sie schlugen weiter druckvoll, während die Dresdner Annahme erneut ins Wanken geriet. Beim 7:11-Rückstand reagierte Waibl mit einem Doppelwechsel – Larissa Winter und Eva Zatkovic brachten neue Energie. Das Publikum peitschte die Gastgeberinnen nach vorne, und der DSC kämpfte sich auf 11:13 heran. Doch Wiesbaden konterte erneut, Celine Jebens und Greta Kiss stellten einen Vier-Punkte-Vorsprung her. Die Antwort des DSC folgte postwendend: Levinska und Clothier punkteten. In der Crunchtime lieferten sich beide Teams einen Fight um jeden Ball. Ein Aufschlagfehler von Jebens brachte den ersten Satzball, den Kiss abwehrte (24:24). Doch Victoria Demidova (für Julie Lengweiler eingewechselt) holte die nächste Chance heraus – und erneut war es Lorber Fijok, die den Satz mit einem Ass zum 26:24 beendete.
Dritter Satz: Wiesbaden schlägt zurück (19:25)
Der Tabellensechste aus Hessen hatte das Spiel noch nicht aufgegeben. Der VCW stemmte sich entschlossen entgegen, erkämpfte sich einen Fünf-Punkte-Vorsprung (14:9) und zwang Waibl zu einer Auszeit. Der DSC kam zwar auf 17:19 heran, aber diesmal ließ Wiesbaden nichts mehr anbrennen. Rachel Gomez (früher Rachel Anderson) nutzte die erste Satzchance mit einem Ass zum 25:19.
Vierter Satz: Die Entscheidung (25:16)
In der Satzpause fand Waibl offenbar die richtigen Worte. Seine Mannschaft legte im vierten Durchgang eine Schippe drauf, ging sofort in Führung und baute diese kontinuierlich aus. Die DSCVOLLEYs spielten nun ihr System konsequent durch, die Annahme stand sicher, und Marta Levinska zeigte eine glänzende Vorstellung. Nach 105 Minuten verwandelte die lettische Diagonalangreiferin den ersten Matchball zum umjubelten 3:1-Sieg.
Spielerinnen des Spiels
Mit der goldenen MVP-Medaille wurde Marta Levinska ausgezeichnet. Die lettische Angreiferin war mit 24 Punkten erneut die erfolgreichste Scorerin ihres Teams und traf in den entscheidenden Momenten mit beeindruckender Konstanz. Silber ging an VCW-Diagonalangreiferin Celine Jebens, die Wiesbadens Offensive über weite Strecken antrieb. Beim DSC punkteten zudem Nathalie Lemmens und Lorena Lorber Fijok zweistellig (je 12 Zähler). Lorber Fijok stach besonders hervor, da sie gleich zwei Sätze mit einem Ass abschloss.
Tabelle und Ausblick
Der Dresdner SC festigte mit dem Sieg seine Spitzenposition in der 1. Bundesliga Frauen (24 Punkte aus der Hauptrunde), während der VC Wiesbaden als Tabellensechster (11 Punkte) im Mittelfeld verharrt. Die Serie spricht eine deutliche Sprache: Der DSC ist in den letzten acht Aufeinandertreffen mit Wiesbaden ungeschlagen (34:14-Siege in der Gesamtbilanz seit 2009).
Für die Waibl-Truppe stand bereits am folgenden Mittwoch das DVV-Pokal-Halbfinale beim SC Potsdam auf dem Programm – eine noch schwerere Aufgabe, wie der Cheftrainer anmerkte. Für Wiesbaden galt es, den Schwung aus dem gewonnenen dritten Satz mitzunehmen und in den verbleibenden Spielen der Hauptrunde Boden gutzumachen.
Fazit
Der Dresdner SC zeigte einmal mehr, warum er zu den Spitzenteams der Liga zählt: Auch wenn die Annahme phasenweise wackelte und Wiesbaden starken Aufschlagdruck entwickelte, fanden die DSCVOLLEYs stets einen Weg zurück ins Spiel. Die Moral und die individuelle Klasse – insbesondere von Marta Levinska – machten am Ende den Unterschied. Der VCW hingegen nahm vor allem aus den beiden ersten Sätzen die Erkenntnis mit, dass er auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer agieren kann, es aber an der nötigen Konstanz in den entscheidenden Phasen fehlte.
Rivalität seit 2009
Dresdner SC W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 48
Dresdner SC W und VC Wiesbaden W trafen 48 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 34 Mal, VC Wiesbaden W 14 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 34 Siegen aus 48 Begegnungen an. Insgesamt fielen 171 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.56 pro Spiel (114 für die Heimmannschaft, 57 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (44%). In 48 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 8 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
Letzte Begegnungen
Tabelle
Dresdner SC W steht auf Platz #3 und VC Wiesbaden W auf Platz #6 in der 1. Bundesliga Women-Tabelle vor diesem Spiel.
1. Bundesliga Women - Regular Season
| # | Sp | Siege | Niederl. | Pkt | |
|---|---|---|---|---|---|
| #1 | Palmberg Schwerin W | Sp24 | Siege20 | Niederl.4 | Pkt61 |
| #2 | Stuttgart W | Sp24 | Siege21 | Niederl.3 | Pkt59 |
| #3 | Dresdner SC W | Sp24 | Siege19 | Niederl.5 | Pkt56 |
| #4 | Potsdam W | Sp24 | Siege15 | Niederl.9 | Pkt41 |
| #5 | Suhl W | Sp24 | Siege12 | Niederl.12 | Pkt36 |
| #6 | VC Wiesbaden W | Sp24 | Siege8 | Niederl.16 | Pkt26 |
| #7 | USC Munster W | Sp24 | Siege7 | Niederl.17 | Pkt21 |
| #8 | Aachen W | Sp24 | Siege5 | Niederl.19 | Pkt17 |
| #9 | Erfurt W | Sp24 | Siege1 | Niederl.23 | Pkt4 |
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026
