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1 Bundesliga WomenSaison 2024

Palmberg Schwerin W vs VC Wiesbaden W

25. Januar 2025 um 17:15
AI

SSC Palmberg Schwerin besiegte VC Wiesbaden am 17. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga mit 3:0 (25:13, 25:15, 25:18) und festigte damit die Tabellenführung vor 2.000 Fans in der Palmberg-Arena.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

SSC Palmberg Schwerin dominiert VC Wiesbaden: 3:0-Heimsieg vor 2.000 Fans

Der SSC Palmberg Schwerin hat seine Tabellenführung in der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen eindrucksvoll untermauert. Am 17. Spieltag der Saison 2024/2025 besiegte der Rekordmeister den VC Wiesbaden in der Palmberg-Arena vor rund 2.000 Zuschauern mit 3:0 (25:13, 25:15, 25:18). Es war bereits der dritte Dreisatz-Sieg der Schwerinerinnen gegen die Hessinnen in dieser Spielzeit.

Nach nur zwei Tagen Pause – am Mittwoch zuvor hatte Schwerin in der Champions League gegen Tent Obrenovac gewonnen – zeigte die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski eine beeindruckend konzentrierte Vorstellung. Der VC Wiesbaden hingegen war nach einer 14-tägigen Spielpause sichtlich aus dem Rhythmus geraten und fand nie richtig in die Partie.

Satz 1: Blitzstart der Gastgeberinnen

Schwerin legte los wie die Feuerwehr. Mit variablen Angriffen und einer aggressiven Blockarbeit – allein im ersten Durchgang verbuchte der SSC vier Blockpunkte – setzte sich das Heimteam schnell auf 6:2 ab. Besonders Leana Grozer und Marie Hänle punkteten aus den Außenpositionen, während Zuspielerin Karla Antunovic ihre Mittelblockerinnen Jaelyn Keene und Margaret Ann Wolowicz gekonnt einsetzte. Wiesbaden hatte große Probleme mit der Annahme und der Angriffseffizienz; lediglich Diagonalangreiferin Celine Jebens konnte vereinzelt Akzente setzen.

Trainer Tigin Yaglioglu nahm bereits beim Stand von 6:12 seine zweite Auszeit, doch Schwerin ließ nicht locker. Nach 19 Minuten war Satz 1 mit 25:13 beendet – eine deutliche Ansage an die Gäste.

Satz 2: 11 Punkte in Folge – Hänle-Show vom Aufschlagpunkt

Der zweite Durchgang begann mit zwei Assen von Karla Antunovic, die Schwerin schnell auf 5:1 davonziehen ließen. Wiesbaden kämpfte sich durch Gréta Kiss auf 7:7 heran – der kurzzeitige Ausgleich sollte jedoch der letzte Hoffnungsschimmer bleiben.

Dann zündete Marie Hänle eine Aufschlagserie, die den VCW schier verzweifeln ließ. Mit konsequentem Aufschlagdruck verwandelte die Außenangreiferin ein 7:7 in ein 18:7 – 11 Punkte in Folge für Schwerin. Die Gäste fanden kein Mittel gegen die druckvollen Services, und Libera Rene Sain sah sich trotz kämpferischer Abwehrarbeit immer wieder den Bällen hinterherjagend. Am Ende hieß es 25:15, auch dank einer starken Vorstellung der erst 17-jährigen Leana Grozer, die ihre Mannschaft zu elf Satzbällen führte.

Satz 3: Souveräner Abschluss

Im dritten Satz erspielte sich Schwerin erneut ein schnelles 4:0. Ein Aufschlag-Ass von Leana Grozer ließ den Vorsprung wachsen, und Pimpichaya Kokram – die thailändische Nationalspielerin, die im Oktober als Ersatz für die verletzte Nova Marring nachverpflichtet worden war – punktete mit ihrem bereits elften Zähler an diesem Abend.

Wiesbaden stemmte sich noch einmal gegen die Niederlage. Ein Ass von Ana-Marija Jonjev ließ die Gäste beim Stand von 17:22 auf 18:22 verkürzen, was SSC-Coach Felix Koslowski zu einer Auszeit veranlasste. Doch Kokram stellte wenig später auf 24:18 – sechs Matchbälle für den SSC. Ein Netzfehler der Wiesbadenerinnen (nach erfolgreicher Challenge des VCW) beendete die Partie nach 70 Minuten.

MVP Gold für Kokram, MVP Silber für Sain

Als wertvollste Spielerin des Spiels (MVP Gold) wurde Pimpichaya Kokram ausgezeichnet, die mit ihrem variablen Angriffsspiel und 11 eigenen Punkten maßgeblichen Anteil am Schweriner Erfolg hatte. MVP Silber ging an Wiesbadens Libera Rene Sain, die trotz der Niederlage mit unermüdlicher Abwehrarbeit überzeugte.

„Wir haben heute einfach eine konstante gute Leistung gezeigt, waren durchweg konzentriert und haben in der veränderten Aufstellung wirklich als Team gespielt und füreinander gekämpft“, sagte Marie Hänle nach dem Spiel. „Besonders gefreut hat mich, dass auch unsere zweite Libera Einsatzzeit bekommen hat. Wiesbaden hat heute sicherlich nicht ihr stärkstes Spiel gezeigt, aber es war wichtig, dass wir fokussiert geblieben sind.“

Rotationsspiel beim SSC

SSC-Trainer Felix Koslowski nutzte die Begegnung, um nach den vielen englischen Wochen mit Champions-League-Einsätzen etwas zu rotieren. Im Vergleich zum Mittwochsspiel gegen Tent Obrenovac brachte er eine veränderte Startformation aufs Feld, die jedoch keinerlei Abstimmungsprobleme erkennen ließ. Auch Nachwuchstalent Finnja Frommann durfte auf der Liberaposition Spielpraxis sammeln.

Die Schweriner Starting Six: Antunovic – Grozer – Keene – Hänle – Kokram – Wolowicz – Llabres (L).

Auf Wiesbadener Seite begannen: Herelová – Wasserfaller – Jebens – Großer – Gomez – Jonjev – Sain (L).

Tabellenauswirkungen

Mit dem Sieg festigte Schwerin seine Spitzenposition in der 1. Bundesliga (20 Siege, 4 Niederlagen). Der VC Wiesbaden bleibt nach der fünften Saisonniederlage im 17. Spiel mit 8 Siegen auf dem sechsten Tabellenplatz und muss sich nun auf das wichtige Heimspiel gegen die Ladies in Black Aachen am 29. Januar konzentrieren.

Ausblick

Für den SSC Palmberg Schwerin geht es bereits am Mittwoch (29. Januar) mit dem Auswärtsspiel beim Verfolger SC Potsdam weiter, bevor in der Champions League das Rückspiel gegen Numia Vero Volley Milano mit Stars wie Paola Egonu ansteht. Der VCW empfängt am selben Abend die Ladies in Black Aachen in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit.

Rivalität seit 2022

Palmberg Schwerin W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 9

Palmberg Schwerin W und VC Wiesbaden W trafen 9 Mal aufeinander — Palmberg Schwerin W gewann 9 Mal, VC Wiesbaden W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Palmberg Schwerin W führt den Direktvergleich mit 9 Siegen aus 9 Begegnungen an. Insgesamt fielen 34 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.78 pro Spiel (27 für die Heimmannschaft, 7 für die Gäste). Beide Teams trafen in 4 Spielen (44%). In 9 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Palmberg Schwerin W ist in den letzten 9 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2024.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
34 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
4/9 · 44%
Über 2,5
9/9 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026