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1 Bundesliga WomenSaison 2024

Palmberg Schwerin W vs Aachen W

22. März 2025 um 16:45
30
Auswärts

Aachen W

AI

SSC Palmberg Schwerin gewinnt Viertelfinal-Auftakt gegen Ladies in Black Aachen mit 3:0 (25:13, 27:25, 25:20). Britte Stuut als MVP, Anne Hölzig mit 15 Punkten.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Satz 1: Frühe Dominanz der Gastgeberinnen

Der erste Satz begann ausgeglichen, doch Schwerin übernahm schnell die Initiative. Nach einem frühen 7:6 zog der SSC mit einer beeindruckenden Serie auf 14:7 davon. Vor allem die junge Leana Grozer überzeugte im Angriff und am Aufschlag, während Kapitänin Anne Hölzig mit druckvollen Aufschlägen für weitere Verwirrung in der Aachener Annahme sorgte. Elles Dambrink erhöhte im Angriff auf 19:9, was Aachens Trainerin Mareike Hindriksen zu einem Wechsel auf der Zuspielposition zwang. Am Ende entschied Schwerin den Satz mit einem Block gegen Aachens Diagonalangreiferin Van der Vosse klar mit 25:13 für sich – eine deutliche Ansage an die Konkurrenz.

Satz 2: Aachens Aufholjagd bleibt unbelohnt

Der zweite Durchgang entwickelte sich zur Achterbahnfahrt der Emotionen. Schwerin startete wie entfesselt und führte nach starken Aufschlägen schnell mit 9:1. Die Gäste aus Aachen kämpften sich jedoch zurück – angeführt von Susan Schut, die in der Vorsaison noch das Schweriner Trikot getragen hatte. Mit einem Doppelwechsel gelang Aachen die Wende: Von 16:11 kämpften sich die Ladies in Black Punkt für Punkt heran. Schut glich zum 16:16 aus und brachte ihre Mannschaft mit einem Ass sogar mit 19:18 in Führung. Plötzlich lag der Favorit aus Schwerin mit 18:21 zurück.

Doch der SSC bewies Moral. Jaelyn Keene glich mit einem starken Aufschlag aus, und nach einem Block gegen Luisa Keller erspielte sich Schwerin den ersten Satzball. Susan Schut wehrte ihn ab, doch am Ende behielten die Gastgeberinnen mit 27:25 die Oberhand in diesem packenden Durchgang. „Kompliment an die Mannschaft, dass sie sich zurückgekämpft und den Satz noch gedreht hat“, lobte Schwerins Chefcoach Felix Koslowski nach der Partie.

Satz 3: Nervenstärke in der Crunchtime

Nach dem kräftezehrenden zweiten Satz entwickelte sich der dritte Durchgang lange ausgeglichen. Britte Stuut brillierte am Netz für Schwerin, doch Aachen hielt dagegen und blieb bis zur Satzmitte in Schlagdistanz (10:9). Ein Schreckmoment gab es, als Aachens Mittelblockerin Bruin bei der Landung unglücklich mit dem Netz in Kontakt kam und verletzt das Feld verlassen musste.

Aachen erholte sich von diesem Zwischenfall und kämpfte sich auf 17:14 heran, was Koslowski zur Auszeit zwang – er wollte eine Wiederholung der Aufholjagd aus dem zweiten Satz unbedingt verhindern. In der Crunchtime blieb es eng: Susan Schut verkürzte auf 21:19, doch die eingewechselte Marie Hänle antwortete prompt mit dem 22. Punkt für Schwerin. Die MVP des Abends, Britte Stuut, servierte letztlich ein Ass zum 25:20 und machte den Einzug ins Halbfinale perfekt.

Schlüsselspielerinnen und Statistiken

Britte Stuut wurde als wertvollste Spielerin (MVP) ausgezeichnet und steuerte entscheidende Blockpunkte sowie das entscheidende Ass im dritten Satz bei. Anne Hölzig war mit 15 Punkten die erfolgreichste Angreiferin auf dem Feld. Auf Aachener Seite konnte sich Susan Schut gegen ihren Ex-Club mehrfach auszeichnen, und Kacey Jost überzeugte als Libera mit starken Abwehraktionen.

Erfreulich aus Schweriner Sicht: Nova Marring feierte ihre Rückkehr in den Kader des Rekordmeisters. Die Starting Six des SSC: Kohn – Stuut – Grozer – Dambrink – Hölzig – Keene – Llabres (L). Bei Aachen begannen: Schut – Rivest – McKenzie – Lyklema – Bruin – Van der Vosse – Jost (L).

Tabellensituation und Ausblick

Schwerin hatte die Hauptrunde als Tabellenführer mit 20 Siegen aus 24 Spielen abgeschlossen, während Aachen als Achter mit nur fünf Saisonsiegen in die Playoffs gestartet war. Das zweite Viertelfinalspiel fand am 29. März 2025 in der Aachener Halle Neuköllner Straße statt – dort hatten die Ladies in Black die Chance, die Serie auszugleichen.

„Aachen hat in den letzten Sätzen gezeigt, was sie wirklich können. Wir haben stark begonnen, konzentriert und souverän gespielt, aber dann sind sie mutig geworden, haben aggressiv aufgeschlagen und angegriffen. So ein Spiel kann dann schnell wieder offen sein“, resümierte Koslowski. „Am Ende war der dritte Satz wohl der beste – ein richtig gutes Spiel auf hohem Niveau.“

Mit diesem Sieg im Rücken reiste der SSC als Favorit zum Rückspiel nach Aachen, wo die Mannschaft um Kapitänin Anne Hölzig den Halbfinaleinzug perfekt machen wollte.

Rivalität seit 2022

Palmberg Schwerin W vs Aachen W Direkter Vergleich· 13

Palmberg Schwerin W und Aachen W trafen 13 Mal aufeinander — Palmberg Schwerin W gewann 12 Mal, Aachen W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Palmberg Schwerin W führt den Direktvergleich mit 12 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 41 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.15 pro Spiel (37 für die Heimmannschaft, 4 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (15%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2026.

Unentschieden
0
·
1
Siege
Tore gesamt
41 · 3.2/Spiel
Beide getroffen
2/13 · 15%
Über 2,5
13/13 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026