Menu
22. März 2025 um 19:30
23
Auswärts

Suhl W

AI

SC Potsdam verliert das erste Playoff-Viertelfinale gegen VfB Suhl mit 2:3 (25:16, 8:25, 26:28, 25:12, 17:19). Die Thüringerinnen gewinnen den Tiebreak mit 19:17 und führen in der Best-of-Three-Serie mit 1:0.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Suhl W besiegte Potsdam W 3:2. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2024 statt. Tabellenplatz: Potsdam W #4, Suhl W #5.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

SC Potsdam unterliegt VfB Suhl im Fünf-Satz-Krimi: 2:3 im Playoff-Auftakt

Potsdam – Die Volleyballerinnen des SC Potsdam haben den Start in die Playoff-Viertelfinalserie gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen verpasst. Vor 1.067 Zuschauern in der MBS Arena unterlag der Tabellenvierte dem Fünften der Hauptrunde mit 2:3 (25:16, 8:25, 26:28, 25:12, 17:19) und steht damit in der Best-of-Three-Serie bereits mit dem Rücken zur Wand.

Wilder erster Satz: Potsdam dominiert nach Maß

Der SC Potsdam erwischte einen überragenden Start. Nach einem ausgeglichenen Beginn setzten sich die Gastgeberinnen um die starke Eleanor Holthaus Mitte des ersten Satzes entscheidend ab. Beim Stand von 14:7 hatten sich die Brandenburgerinnen erstmals richtig Luft verschafft. Allen voran Holthaus, die in der Offensive kaum zu stoppen war, und Mittelblockerin Anna Koulberg, die per Block das 19:11 erzielte, sorgten für klare Verhältnisse. Holthaus beendete den Durchgang mit einem unhaltbaren Angriff zum 25:16 – die Führung war verdient.

Totaler Einbruch: Suhl demütigt Potsdam im zweiten Satz

Was im zweiten Satz folgte, war für den SC Potsdam ernüchternd. Die Gäste aus Thüringen kamen wie verwandelt aus der Kabine. Anna Artyshuk glich nach einem Ass von Jenna Ewert sofort zum 1:1 aus, und dann ging alles ganz schnell. Die Annahme der Potsdamerinnen fiel auseinander, Suhl nutzte jede Schwäche eiskalt aus. Artyshuk servierte den VfB auf 8:2 davon, ein Block gegen Danielle Harbin brachte die 12:3-Führung. Potsdam fand überhaupt kein Mittel mehr. Selbst die Einwechslungen von Andrea Tisma, Alina Nasin, Michelle Bachmann und der jungen Leni Kirchhoff brachten keine Wende. Ein Annahmefehler von Kirchhoff besiegelte das 25:8 – die höchste Niederlage in einem Satz für Potsdam in dieser Saison und der blitzschnelle Satzausgleich.

Nervenschlacht im dritten Satz: Suhl behält die Oberhand

Nach dem 1:1-Ausgleich war das Spiel wieder völlig offen. Potsdam startete furios mit einem Block von Harbin zum 4:1, doch die Führung schmolz dahin. Roosa Laakkonen brachte Suhl per Ass mit 9:7 in Front, Koulberg glich per Block zum 9:9 aus. Was folgte, war eine intensive und hochklassige Begegnung auf Augenhöhe. Kein Team konnte sich mehr als zwei Punkte absetzen. Die Führung wechselte bis zum 26:26 hin und her. Am Ende zeigten die Suhlerinnen die clevereren Nerven: Eine Netzberührung von Potsdams Zuspielerin Jenna Ewert sorgte für das 28:26 der Thüringerinnen – die Vorentscheidung im Satzkampf.

Die Antwort des SCP: Erdrutschsieg im vierten Satz

Der SC Potsdam bewies Charakter und schlug eindrucksvoll zurück. Mit einer deutlich stabilisierten Annahme und einer aggressiveren Abwehr legten die Gastgeberinnen sofort los. Beim Stand von 14:6 war der Vorsprung zweistellig. Lara Darowski servierte die Gastgeberinnen auf 19:8 davon, Sabrina Starks setzte mit einem Block den Schlusspunkt zum 25:12. Mit dem deutlichen Satzgewinn erzwangen die Potsdamerinnen den Tiebreak.

Tiebreak-Drama: Suhl siegt mit 19:17

Im Entscheidungssatz waren die Thüringerinnen sofort hellwach und zogen schnell auf 3:0 davon. Potsdam kämpfte sich auf 2:3 heran, doch Suhl konterte mit drei Punkten in Folge zum 6:2. Beim Seitenwechsel hieß es 8:6 für den VfB. Potsdam gab sich aber nicht auf. Mit einer starken Aufschlagsserie von Jenna Ewert gelang dem SCP tatsächlich der Ausgleich zum 12:12. In der Verlängerung war es dann eine Frage der Nerven. Beide Teams wehrten Matchbälle ab, ehe Suhl beim Stand von 19:17 den Sieg endgültig perfekt machte – der fünfte Matchball saß.

MVP und Schlüsselspielerinnen

Als Most Valuable Player des Spiels wurde Suhls Anna Artyshuk mit Gold ausgezeichnet. Die Diagonalangreiferin war mit ihren Aufschlägen und Angriffen im zweiten und dritten Satz der entscheidende Faktor. Auf Potsdamer Seite erhielt Eleanor Holthaus die Silber-Auszeichnung – die Außenangreiferin war über weite Strecken die beste Angreiferin ihres Teams und hatte großen Anteil am ersten und vierten Satzgewinn.

Ausblick: Alles oder nichts für Potsdam in Suhl

Durch die Auftaktniederlage steht der SC Potsdam in der Best-of-Three-Serie bereits unter enormem Druck. Am 29. März gastiert das Team von Trainer Riccardo Boieri beim VfB Suhl in Thüringen. Eine zweite Niederlage würde das Saisonaus bedeuten und den VfB ins Halbfinale einziehen lassen. Gewinnt Potsdam, kommt es am 2. April zu einem entscheidenden dritten Spiel, das dann wieder in der MBS Arena in Potsdam stattfände. Die Hauptrundenbilanz spricht für die Potsdamerinnen – als Tabellenvierter haben sie sich eine vermeintlich günstige Ausgangsposition erarbeitet – doch nach diesem Fünf-Satz-Krimi ist klar: Gegen den VfB Suhl ist in dieser Saison alles möglich.

Rivalität seit 2009

Potsdam W vs Suhl W Direkter Vergleich· 40

Potsdam W und Suhl W trafen 40 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 28 Mal, Suhl W 12 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 28 Siegen aus 40 Begegnungen an. Insgesamt fielen 149 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.73 pro Spiel (93 für die Heimmannschaft, 56 für die Gäste). Beide Teams trafen in 20 Spielen (50%). In 40 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2024.

28
Siege
Unentschieden
0
·
12
Siege
Tore gesamt
149 · 3.7/Spiel
Beide getroffen
20/40 · 50%
Über 2,5
40/40 · 100%

Letzte Begegnungen

Spieldetails
Spieldetails
Spieldetails
Spieldetails
Spieldetails
Spieldetails
Spieldetails
Spieldetails
Spieldetails
Spieldetails
Torsreichstes Spiel: 32 v 2024

Tabelle

Potsdam W steht auf Platz #4 und Suhl W auf Platz #5 in der 1. Bundesliga Women-Tabelle vor diesem Spiel.

1. Bundesliga Women - Regular Season

1Palmberg Schwerin W61
Sp24Siege20Niederl.4
2Stuttgart W59
Sp24Siege21Niederl.3
3Dresdner SC W56
Sp24Siege19Niederl.5
4Potsdam W41
Sp24Siege15Niederl.9
5Suhl W36
Sp24Siege12Niederl.12
6VC Wiesbaden W26
Sp24Siege8Niederl.16
7USC Munster W21
Sp24Siege7Niederl.17
8Aachen W17
Sp24Siege5Niederl.19
9Erfurt W4
Sp24Siege1Niederl.23

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026