Menu
29. März 2025 um 17:15
Heim

Suhl W

31
Auswärts

Potsdam W

AI

Suhl wirft Potsdam im Playoff-Viertelfinale mit 3:1 aus den Playoffs und zieht erstmals in der Vereinsgeschichte ins Halbfinale der Volleyball-Bundesliga ein.

Spielzusammenfassung

Suhl W besiegte Potsdam W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2024 statt. Tabellenplatz: Suhl W #5, Potsdam W #4.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Suhl schreibt Geschichte: VfB wirft Potsdam aus den Playoffs

Der VfB Suhl LOTTO Thüringen hat am 29. März 2025 Historisches vollbracht. Vor ausverkaufter Kulisse in der Sporthalle Wolfsgrube besiegten die Thüringerinnen den SC Potsdam im zweiten Spiel des Playoff-Viertelfinals mit 3:1 (25:22, 25:18, 21:25, 25:22) und zogen damit erstmals in der Vereinsgeschichte ins Halbfinale der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen ein.

Nach dem 3:2-Erfolg im ersten Spiel in Potsdam eine Woche zuvor reichte Suhl der Heimsieg, um die Best-of-Three-Serie vorzeitig mit 2:0 für sich zu entscheiden. Für den SC Potsdam, der die Hauptrunde als Tabellenvierter abgeschlossen hatte, bedeutete dies das vorzeitige Saisonaus.

Erster Satz: Potsdam startet stark, Suhl kontert eiskalt

1.800 Zuschauer in der ausverkauften Wolfsgrube sorgten für eine elektrisierende Atmosphäre. Der SC Potsdam erwischte den besseren Start und lag zur Mitte des ersten Satzes mit 17:14 vorn. Eleanor Holthaus war es, die immer wieder für die Gäste punktete. Doch dann leisteten sich die Potsdamerinnen eine Schwächephase von fünf Punkten in Folge – Suhl nutzte dies eiskalt aus. Ein Annahmefehler von Holthaus zum 22:24 bescherte Suhl den ersten Satzball, den die Gastgeberinnen zum 25:22 verwerteten.

Zweiter Satz: Suhl dominiert nach Belieben

Der zweite Durchgang war eine einzige Demonstration der Suhler Stärke. Anna Artyshuk und Julia De Paula Viana trafen fast nach Belieben, während die Potsdamer Annahme immer wieder wackelte. Nach einem ausgeglichenen Beginn beim 12:12 zog Suhl unaufhaltsam davon. Am Ende stand ein deutliches 25:18 – der VfB ließ dem Favoriten aus Brandenburg keine Chance. Die Überlegenheit der Gastgeberinnen war so erdrückend, dass Potsdam in diesem Satz nie wirklich eine Antwort fand.

Dritter Satz: Potsdam kämpft sich zurück

Der SC Potsdam bewies jedoch Moral und kämpfte sich zurück in die Partie. Nach einem umkämpften Durchgang, in dem die Führung mehrfach wechselte, sicherten sich die Brandenburgerinnen mit einem knappen 25:21 den Satzgewinn. Damit hielten sie sich die Hoffnung auf den Tiebreak und die Verlängerung der Serie auf ein drittes Spiel am Leben.

Vierter Satz: Die Entscheidung

Im vierten Satz schien der SC Potsdam erneut auf Kurs zu liegen. Bei einer 17:14-Führung deutete alles auf einen erneuten Satzgewinn der Gäste hin. Doch Suhl schlug zurück. Ein Block von Jette Kuipers brachte die Thüringerinnen beim Stand von 20:19 erstmals in Führung – ein Wendepunkt, den die Partie nicht mehr umkehren sollte. Mit dem zweiten Matchball verwandelte Suhl den Satz zum 25:22 und löste damit nicht nur den Einzug ins Halbfinale, sondern auch große Jubelstürme in der Halle aus.

Schlüsselspielerinnen

Anna Artyshuk avancierte zur Matchwinnerin auf Suhler Seite. Die Angreiferin war über die gesamte Spielzeit kaum zu stoppen und wurde verdient als MVP des Spiels ausgezeichnet. An ihrer Seite überzeugte Julia De Paula Viana mit starken Angriffsaktionen, während Jette Kuipers mit ihrem entscheidenden Block im vierten Satz für den Gamechanger sorgte.

Auf Potsdamer Seite ragten Eleanor Holthaus und Danielle Harbin heraus. Holthaus zeigte über weite Strecken eine starke Leistung, kämpfte aber im entscheidenden Moment des ersten Satzes mit Annahmeproblemen.

Saisonaus für Potsdam – Neuland für Suhl

Für den SC Potsdam, der die reguläre Saison mit 15 Siegen aus 24 Spielen auf dem vierten Platz beendet hatte (41 Punkte), endet die Saison damit bereits im Viertelfinale. Eine Enttäuschung für das Team von Trainer Riccardo Boieri, das sich mehr vorgenommen hatte.

Ganz anders die Gefühlslage in Suhl: Der VfB, der die Hauptrunde als Tabellenfünfter mit 36 Punkten abschloss (12 Siege, 12 Niederlagen), schreibt mit dem erstmaligen Einzug ins Halbfinale Vereinsgeschichte. In der Best-of-Three-Serie setzte sich der Außenseiter souverän mit 2:0 durch.

Die Serie im Überblick

  • Spiel 1 (22.03.2025): SC Potsdam – VfB Suhl 2:3 (25:16, 8:25, 26:28, 25:12, 17:19)
  • Spiel 2 (29.03.2025): VfB Suhl – SC Potsdam 3:1 (25:22, 25:18, 21:25, 25:22)

Playoff-Stand: 2:0 für Suhl – Viertelfinale entschieden.

Rivalität seit 2009

Suhl W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 40

Suhl W und Potsdam W trafen 40 Mal aufeinander — Suhl W gewann 12 Mal, Potsdam W 28 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 28 Siegen aus 40 Begegnungen an. Insgesamt fielen 150 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.75 pro Spiel (56 für die Heimmannschaft, 94 für die Gäste). Beide Teams trafen in 20 Spielen (50%). In 40 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2025.

12
Siege
Unentschieden
0
·
28
Siege
Tore gesamt
150 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
20/40 · 50%
Über 2,5
40/40 · 100%

Letzte Begegnungen

Spieldetails
Spieldetails
Spieldetails
Spieldetails
Spieldetails
Spieldetails
Spieldetails
Spieldetails
Spieldetails
Spieldetails
Torsreichstes Spiel: 23 v 2025

Tabelle

Suhl W steht auf Platz #5 und Potsdam W auf Platz #4 in der 1. Bundesliga Women-Tabelle vor diesem Spiel.

1. Bundesliga Women - Regular Season

1Palmberg Schwerin W61
Sp24Siege20Niederl.4
2Stuttgart W59
Sp24Siege21Niederl.3
3Dresdner SC W56
Sp24Siege19Niederl.5
4Potsdam W41
Sp24Siege15Niederl.9
5Suhl W36
Sp24Siege12Niederl.12
6VC Wiesbaden W26
Sp24Siege8Niederl.16
7USC Munster W21
Sp24Siege7Niederl.17
8Aachen W17
Sp24Siege5Niederl.19
9Erfurt W4
Sp24Siege1Niederl.23

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026