Dresdner SC gewinnt Ost-Duell gegen VfB Suhl 3:2 nach Fünf-Satz-Krimi in der Wolfsgrube. DSC dreht 1:2-Rückstand und sichert sich den Auftaktsieg.
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Spielzusammenfassung
Dresdner SC W besiegte Suhl W 3:2. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2025 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDresdner SC ringt VfB Suhl im Ost-Duell nieder: 3:2-Sieg nach Fünf-Satz-Krimi
Der Dresdner SC ist mit einem hart erkämpften Auswärtssieg in die Bundesliga-Saison gestartet. Vor 1.100 Zuschauern in der ausverkauften Wolfsgrube des VfB Suhl LOTTO Thüringen setzten sich die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl nach einem Wechselbad der Gefühle mit 3:2 (25:20, 19:25, 18:25, 25:22, 15:13) durch.
Ost-Klassiker mit historischer Rivalität
Das Duell zwischen Suhl und dem Dresdner SC ist eines der traditionsreichsten in der 1. Bundesliga Frauen. Seit 2009 trafen beide Teams 45-mal aufeinander – mit einer deutlichen Bilanz zugunsten der Sachsen: 34 Siege stehen 11 Erfolge der Thüringerinnen gegenüber. Doch die jüngsten Begegnungen sprachen für Suhl: Vor diesem Spiel war der VfB in den letzten drei Aufeinandertreffen ungeschlagen geblieben.
DSC startet dominant, Suhl schlägt zurück
Die Gäste aus Dresden erwischten den deutlich besseren Start. Der Supercup-Sieger, der am ersten Spieltag spielfrei hatte, zeigte sich von Beginn an konzentriert und druckvoll. Mit starken Aufschlägen und einer stabilen Blockarbeit setzte sich der DSC schnell auf 6:2 ab und baute den Vorsprung über 17:9 auf 19:11 aus. Miku Akimoto und Marta Levinska überzeugten im Angriff. Nach nur 20 Minuten war Satz eins mit 25:20 im Kasten – die Waibl-Truppe dominierte nach Belieben.
Doch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild komplett. Suhl kam mit neuer Energie aus der Kabine, forcierte die Aufschläge und bereitete der DSC-Annahme massive Probleme. „Suhl zeigte sich gut vorbereitet, hat in den Sätzen zwei und drei sehr aggressiv aufgeschlagen und wir konnten nicht mehr so gut scoren“, analysierte Waibl später. Monika Brancuska servierte ein Ass zum 16:9, und obwohl Dresden sich auf 15:18 herankämpfte, gelang Suhl mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung der Satzausgleich.
Im dritten Durchgang knüpften die Gastgeberinnen nahtlos an die starke Leistung an. Sanaa Dotson entfesselte ihren Angriff und traf aus allen Lagen. Suhls Blockarbeit wurde aggressiver, die Feldabwehr stand sicher. Waibl wechselte, versuchte mit Larissa Winter und Rosa Entius neue Impulse zu setzen, doch die VfB-Frauen ließen sich nicht bremsen und zogen auf 4:1, 9:4 und schließlich 25:18 davon – die 2:1-Satzführung für Suhl war perfekt.
DSC zeigt Moral im Tiebreak
Vierter Satz: Ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide Teams schenkten sich nichts, der DSC kämpfte verbissen um den Ausgleich. Bis zum 21:22 blieb es eng, doch die erfahrenen Dresdnerinnen behielten die Nerven. Mette Pfeffer blockte stark, Emma Grome verteilte klug und die Sachsen erzwangen mit 25:22 den Tiebreak.
Der Entscheidungssatz war nichts für schwache Nerven. Suhl startete furios, führte 6:4 und ließ die 1.100 Fans in der Wolfsgrube von der Sensation träumen. Doch Dresden steckte nicht auf. „Moral und Charakter der Mannschaft stimmen“, lobte Waibl. Mit einer Steigerung in Block und Feldabwehr drehten die DSC-Frauen die Partie. Miku Akimoto (22 Punkte) und Marta Levinska (15) übernahmen die Verantwortung in der Offensive, während Mette Pfeffer (14 Punkte) im Block ihre Klasse zeigte. Am Ende hieß es 15:13 – der DSC hatte den Sieg aus dem Feuer gerissen.
MVPs und Schlüsselspielerinnen
Als wertvollste Spielerin (MVP) wurde DSC-Mittelblockerin Mette Pfeffer ausgezeichnet, die nicht nur offensiv überzeugte, sondern auch mit entscheidenden Blocks im Tiebreak glänzte. Silber ging an Suhls Angreiferin Sanaa Dotson, die über die gesamte Partie eine starke Leistung zeigte und die Dresdner Abwehr immer wieder vor Probleme stellte.
Topscorerin des Spiels war Miku Akimoto mit 22 Punkten für Dresden. Marta Levinska (15), Mette Pfeffer (14) und Jette Kuipers (11) komplettierten die zweistellig punktenden DSC-Spielerinnen.
Tabelle und Ausblick
Durch den Sieg mischt der Dresdner SC (2 Spiele, 5 Punkte) nach dem spielfreien ersten Spieltag direkt im oberen Tabellendrittel mit. Suhl (1 Spiel, 1 Punkt) zeigte trotz der Niederlage eine starke Vorstellung und dürfte in dieser Saison ein ernstzunehmender Gegner für die Spitzenteams sein. In der aktuellen Tabelle führen Allianz MTV Stuttgart (57 Punkte aus 20 Spielen) vor dem VfB Suhl LOTTO Thüringen (48) und dem SSC Palmberg Schwerin (47), der DSC folgt auf Rang vier mit 45 Zählern.
„Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, mit unserem Aufschlag-Annahme-Spiel aber nicht, weil wir es besser können. Am Ende gab sicher die Steigerung in Block- und Feldabwehr den Ausschlag“, resümierte Alexander Waibl. Für Suhl war es die erste Standortbestimmung der Saison – und die „Wölfinnen“ haben gezeigt, dass sie auch in dieser Spielzeit ein ernstzunehmender Gegner sind.
Rivalität seit 2009
Suhl W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 45
Suhl W und Dresdner SC W trafen 45 Mal aufeinander — Suhl W gewann 11 Mal, Dresdner SC W 34 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 34 Siegen aus 45 Begegnungen an. Insgesamt fielen 173 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.84 pro Spiel (57 für die Heimmannschaft, 116 für die Gäste). Beide Teams trafen in 25 Spielen (56%). In 45 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2026.
Letzte Begegnungen
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API-Daten: 11. Juni 2026
