Allianz MTV Stuttgart fegte die Ladies in Black Aachen mit 3:0 aus der SCHARRena. Die Setzerfolge 25:11, 25:19 und 25:18 spiegeln die Überlegenheit des Titelfavoriten wider.
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Spielzusammenfassung
Stuttgart W besiegte Aachen W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2025 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungAllianz MTV Stuttgart deklassiert Ladies in Black Aachen: 3:0-Auftakt nach Maß in der SCHARRena
Stuttgart – Allianz MTV Stuttgart hat am 2. Spieltag der 1. Volleyball-Bundesliga Frauen ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Vor heimischer Kulisse in der SCHARRena fegte der Titelfavorit die Ladies in Black Aachen mit 3:0 (25:11, 25:19, 25:18) vom Feld und untermauerte seine Ambitionen auf den siebten Meistertitel der Vereinsgeschichte.
Emotionale Hall-of-Fame-Ehrung vor dem Anpfiff
Bevor der erste Ball über das Netz ging, gab es einen besonderen Moment. Mit Roosa Koskelo und Krystal Rivers wurden zwei verdiente Spielerinnen in die vereinseigene Hall of Fame aufgenommen – eine würdevolle Geste für zwei Akteurinnen, die den Erfolg des Klubs über Jahre hinweg maßgeblich geprägt haben. Die Stimmung in der ausverkauften SCHARRena kochte bereits vor dem ersten Aufschlag.
Satz 1: Ein blitzsauberer Start
Was dann folgte, war eine Machtdemonstration. Stuttgart begann druckvoll und lies von Beginn an keinen Zweifel an der eigenen Stärke aufkommen. Der erste Satz war nach nur 19 Minuten beendet. Mit 25:11 zogen die Schwäbinnen den Gästen aus Aachen das Fell über die Ohren – eine Ansage an die gesamte Liga. Die Annahme der Aachenerinnen kam nie richtig ins Rollen, während Stuttgarts Angriffswelle über die gesamte Breite des Netzes rollte.
Satz 2: Aachen findet besser ins Spiel
Im zweiten Durchgang zeigten sich die Ladies in Black deutlich verbessert. Die Abwehr stand stabiler, die Angriffe wurden variabler und die Mannschaft von Cheftrainerin Mareike Hindriksen hielt lange Zeit mit. Ein langer Ballwechsel zum 12:13 lies kurzzeitig Hoffnung aufkeimen. Besonders Karmena Struka, die am Ende zur wertvollsten Spielerin der Aachenerinnen gekürt wurde, setzte einige sehenswerte Angriffe. Doch Stuttgart blieb abgeklärt, nutzte die Erfahrung der eigenen Stars und entschied den Satz mit 25:19 für sich.
Satz 3: Stuttgarts Klasse macht den Unterschied
Auch der dritte Satz verlief ähnlich wie der zweite. Aachen kämpfte leidenschaftlich, zeigte mutige Aktionen – darunter starke Pipes von Zoi Mavrommatis und präzise Longline-Angriffe von Celine Jebens. Die Ladies in Black bewiesen Moral und hielten zwischenzeitlich sogar das Tempo mit. Doch Stuttgart ließ sich nicht beirren und blieb in den entscheidenden Momenten konsequent. Lucia Varela, die auf Stuttgarter Seite zur MVP gewählt wurde, dominierte am Netz und setzte den Schlusspunkt. Mit 25:18 ging auch der dritte Satz an die Gastgeberinnen.
Ein besonderer Abend mit besonderen Geschichten
Bemerkenswert war die Tatsache, dass Stuttgart in der Sommerpause gleich drei absolute Schlüsselspielerinnen abgegeben hatte. Neben Koskelo und Rivers verließ auch Maria Segura Palleres den Verein. Ein Umbruch, der bei vielen anderen Teams zu Startschwierigkeiten geführt hätte. Doch wie Bundestrainer-ähnlich die Mannschaft von Trainer Tore Aleksandersen bereits nach wenigen Wochen funktionierte, zeigte dieser Auftritt eindrucksvoll.
Aachens Trainerin Mareike Hindriksen, die ihre Mannschaft in einer durchaus schwierigen Phase des Neuaufbaus übernommen hatte, zeigte sich trotz der klaren Niederlage optimistisch: Ihre Mannschaft habe gezeigt, dass sie auch gegen Topteams mithalten könne. der 3:2-Sieg zum Saisonauftakt gegen Wiesbaden hatte bereits angedeutet, dass mit den Kaiserstädterinnen in dieser Saison zu rechnen ist.
Historische Dominanz im Duell der Giganten
Die Bilanz zwischen beiden Teams spricht eine deutliche Sprache: Von 41 Aufeinandertreffen seit 2009 gewann Stuttgart 37 Mal, Aachen lediglich vier Mal. In den letzten 31 Duellen ist Stuttgart gar ungeschlagen – eine Serie, die auch an diesem Oktoberabend Bestand hatte. Beide Teams trafen in 23 der 41 Begegnungen, durchschnittlich fielen 3,63 Tore pro Spiel.
Ausblick
Für Stuttgart war dieser Heimsieg der zweite von vielen Schritten auf dem Weg zur Meisterschaft. Die Schwäbinnen sollten am Ende der regulären Saison mit 57 Punkten souverän die Tabelle anführen – sieben Zähler vor VfB Suhl LOTTO Thüringen und zehn vor dem SSC Palmberg Schwerin.
Aachen hingegen nutzte die Erfahrungen aus dem Stuttgart-Spiel, um sich im Laufe der Saison zu stabilisieren. Am Ende belegten die Ladies in Black den sechsten Tabellenplatz mit 33 Punkten – eine solide Ausgangsposition, die den eingeschlagenen Weg des Neuaufbaus bestätigte.
Rivalität seit 2009
Stuttgart W vs Aachen W Direkter Vergleich· 41
Stuttgart W und Aachen W trafen 41 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 37 Mal, Aachen W 4 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 37 Siegen aus 41 Begegnungen an. Insgesamt fielen 149 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.63 pro Spiel (114 für die Heimmannschaft, 35 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (56%). In 41 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 31 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
Letzte Begegnungen
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API-Daten: 11. Juni 2026
