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1 Bundesliga WomenSaison 2025

Dresdner SC W vs VC Wiesbaden W

24. Oktober 2025 um 19:00
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AI

Dresdner SC besiegt VC Wiesbaden 3:0 (25:16, 25:17, 25:16) in nur 69 Minuten. Marta Levinska wird MVP, Miku Akimoto glänzt mit 14 Punkten.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Dresdner SC W besiegte VC Wiesbaden W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2025 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dresdner SC feuert 3:0-Heimsieg gegen VC Wiesbaden – Nur 69 Minuten in der Margon Arena

Der Dresdner SC hat sein erstes Heimspiel der Bundesliga-Saison 2025/26 souverän gewonnen. Der frischgebackene Supercup-Sieger setzte sich am Freitagabend vor 2.587 Zuschauern in der Margon Arena mit einem deutlichen 3:0 (25:16, 25:17, 25:16) gegen den VC Wiesbaden durch. Die Partie dauerte gerade einmal 69 Minuten.

Dominanz von Beginn an

Schon der Auftakt ließ wenig Zweifel an der Überlegenheit der Gastgeberinnen. Nach einer kurzen 2:0-Führung der Gäste aus Wiesbaden schaltete der DSC in den Hochgeschwindigkeitsmodus. Die 19-jährige Japanerin Miku Akimoto servierte acht Aufschläge in Serie, die allesamt punkteten – eine beeindruckende Serie, die aus einem 2:2 ein 2:8 machte. Der VCW fand in der Annahme kein Mittel gegen die druckvollen Aufschläge der Dresdnerinnen.

Der erste Satz war schnell entschieden. Beim Stand von 10:20 gelang Wiesbaden eine kleine Serie von vier Punkten in Folge, was DSC-Coach Alexander Waibl zu einer Auszeit veranlasste, um bei seinen Spielerinnen mehr Konzentration anzumahnen. VCW-Angreiferin Pleun van der Pijl wehrte den ersten von neun Dresdner Satzbällen noch ab, doch dann war der Durchgang mit 25:16 beendet.

Zweiter Satz: Dresdens Blockmauer wird immer stärker

Im zweiten Durchgang hielt der VCW zunächst besser mit (3:3, 5:10), fand aber auch hier keine überzeugenden Lösungen gegen das schnelle und variable Angriffsspiel der Gastgeberinnen. Besonders die Blockarbeit des DSC war beeindruckend: Insgesamt 13 Blockpunkte verbuchten die Waibl-Schützlinge, allein fünf davon durch Außenangreiferin Jette Kuipers. Der VCW kam dagegen nur auf vier Blockpunkte.

Beim Stand von 14:20 und 16:24 leistete sich Wiesbaden erneut Aufschlagfehler. Wieder war es van der Pijl, die den Jubel der Gastgeberinnen kurz hinauszögern konnte, doch der siebte Satzball der DSC-Frauen saß – 25:17 und damit 2:0-Satzführung.

Dritter Satz: Wiesbaden wehrt sich, doch Levinska bleibt eiskalt

Der dritte Satz war der ausgeglichenste des Abends. Der VCW kämpfte verbissen und hielt das Spiel lange offen (6:7, 10:12, 13:18). Doch immer, wenn es eng wurde, war DSC-Diagonalangreiferin Marta Kamēlija Levinska zur Stelle. Die Lettin, die nach der Partie zur wertvollsten Spielerin (MVP) gekürt wurde, erzielte insgesamt 12 Punkte und traf in den entscheidenden Momenten mit eiskalter Präzision.

Bezeichnenderweise besiegelte ein Aufschlagfehler von Marlene Rieger die Niederlage der Wiesbadenerinnen (16:25). Endstand: 3:0 für den Dresdner SC.

Vier DSC-Spielerinnen zweistellig

In der Offensive präsentierte sich der DSC breit aufgestellt. Gleich vier Athletinnen erreichten eine zweistellige Punktausbeute:

  • Miku Akimoto: 14 Punkte
  • Jette Kuipers: 12 Punkte
  • Marta Kamēlija Levinska: 12 Punkte (MVP)
  • Mette Marleen Pfeffer: 10 Punkte

Zudem schlugen die Gastgeberinnen neun Asse, während dem VCW nur zwei Aufschlagasse (beide durch Dagmar Boom) gelangen.

VCW-Trainer Tigin Yağlioğlu: „Eine Menge gelernt“

VCW-Cheftrainer Tigin Yağlioğlu zeigte sich trotz der deutlichen Niederlage nicht entmutigt: „Der Gegner war uns heute in allen Belangen überlegen, hat äußerst druckvoll agiert und gut verteidigt. Wir waren teilweise zu wild. Mit dieser neuen Formation haben wir das erste Mal gegen einen Meisterschaftskandidaten gespielt, auch daraus lernen wir wieder eine Menge. Es gibt keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. In ein paar Monaten wird unsere Performance auch gegen einen so starken Gegner besser sein.“

Tabellensituation und Ausblick

Für den DSC war es nach dem knappen 3:2-Auftakterfolg in Suhl der zweite Saisonsieg. Der ursprüngliche Heimauftakt gegen Potsdam war wegen deren Rückzugs ausgefallen. In der Tabelle lag Dresden zum Zeitpunkt der Partie auf dem 4. Platz (45 Punkte aus 20 Spielen), während Wiesbaden mit 22 Punkten auf Rang 7 lag.

Während der DSC in der Englischen Woche nun vor zwei Schwergewichten gegen Allianz MTV Stuttgart und den SSC Palmberg Schwerin steht, kann sich der VC Wiesbaden schon am Dienstag (28. Oktober, 19:30 Uhr) in der eigenen Halle gegen Schwarz-Weiß Erfurt neu justieren. Am 1. November empfangen die Hessinnen dann die Binder Blaubären TSV Flacht.

Statement zum Pinktober

Das nächste VCW-Heimspiel am 28. Oktober steht unter dem Motto der Brustkrebsvorsorge. Gemeinsam mit regionalen Organisationen und der Onkologie des St. Josefs-Hospitals Wiesbaden läuft der Club im Rahmen des internationalen Pinktober-Monats auf – die Mannschaft wird in pinken Auswärtstrikots auflaufen. Zwei Euro pro verkauftem Ticket gehen an die Krebshilfe.

Fazit: Der Dresdner SC untermauerte einmal mehr seine Ambitionen als Meisterschaftskandidat und zeigte gegen Wiesbaden eine geschlossene Mannschaftsleistung. Der VCW hingegen muss aus den klaren Defiziten in Annahme und Aufschlag die richtigen Lehren für die kommenden Aufgaben ziehen.

Rivalität seit 2009

Dresdner SC W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 48

Dresdner SC W und VC Wiesbaden W trafen 48 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 34 Mal, VC Wiesbaden W 14 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 34 Siegen aus 48 Begegnungen an. Insgesamt fielen 172 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.58 pro Spiel (114 für die Heimmannschaft, 58 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (46%). In 48 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 8 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
172 · 3.6/Spiel
Beide getroffen
22/48 · 46%
Über 2,5
48/48 · 100%

Letzte Begegnungen

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API-Daten: 11. Juni 2026