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1 Bundesliga WomenSaison 2025

Palmberg Schwerin W vs Erfurt W

14. November 2025 um 18:00
30
Auswärts

Erfurt W

AI

SSC Palmberg Schwerin besiegt Schwarz-Weiß Erfurt in der PALMBERG Arena souverän mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:19) und bleibt in der Spitzengruppe der 1. Bundesliga Frauen.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Start nach Maß für den Titelverteidiger

Schwerin erwischte einen Traumstart. Außenangreiferin Anna Artyshuk prägte die Anfangsphase mit druckvollen Angriffen und brachte die Annahme der Erfurterinnen mit starken Aufschlägen nachhaltig ins Wanken. Folgerichtig erspielte sich der SSC eine 9:6-Führung, die Erfurts Trainer Pablo Sánchez zur ersten Auszeit zwang. Doch die Unterbrechung zeigte kaum Wirkung: Die Gäste produzierten mehrere Angriffsfehler, was Schwerin auf 11:6 davonziehen ließ.

Trotz personeller Umstellungen auf Erfurter Seite – unter anderem kamen Goertz für Strauß in der Liberorolle sowie Greskamp, Siebert und Zellin für zusätzliche Impulse – blieb der SSC souverän. Mit stabilem Side-out und konsequentem Angriffsspiel brachten die Gastgeberinnen den ersten Durchgang sicher mit 25:20 nach Hause.

Erfurter Kampfgeist wird nicht belohnt

Im zweiten Durchgang präsentierte sich Schwarz-Weiß Erfurt zunächst unbeeindruckt vom Satzverlust und legte mit einer 3:0-Serie einen energischen Start hin. Erfurts Mittelblockerin Elle Sandbothe setzte mit zwei Blocks in Serie ein Ausrufezeichen. Beim 3:6 zog Schwerin die erste Auszeit. Angetrieben von Artyshuk und Kok arbeiteten sich die Gastgeberinnen Schritt für Schritt zurück – der Ausgleich zum 8:8 war die logische Folge.

Mit stabiler Annahme konnte Hannah Kohn ihr Schnellangriffsspiel auf Britte Stuut aufziehen, die prompt zur ersten Schweriner Führung im Satz einnetzte (10:9). Die Niederländerin erhöhte im Alleingang, sodass Erfurt bei 13:9 zur Auszeit gezwungen war. Die Gäste fanden über gute Blockarbeit zurück ins Spiel und glichen bei 14:14 aus. Doch die Atmosphäre in der PALMBERG Arena wurde lauter, Schwerin legte an Tempo zu und setzte sich auf 20:16 ab. Wie im ersten Durchgang entschied Schwerin auch Satz zwei mit 25:20 für sich.

Schweriner Klasse in der Crunchtime

Im dritten Satz entwickelte sich ein von langen Ballwechseln geprägtes Duell mit starken Abwehraktionen auf beiden Seiten. Erst nach und nach konnte sich der SSC durch konsequente Angriffe absetzen. Besonders das Spiel über die Mittelblockerinnen funktionierte hervorragend: Im ersten Tempo erhöhten sie auf 9:4. Eine Fehlerserie brachte die Gäste jedoch wieder heran – Erfurt verkürzte auf 9:7.

In der Folge punkteten beide Teams in kleinen Serien. Alianza Darley und Kovacic kamen nun vermehrt zum Zug und stellten die Schweriner Defensive vor knifflige Aufgaben. Doch in der entscheidenden Phase zeigte der Deutsche Meister seine Klasse: Mit stabiler Blockarbeit und einem Ass von Anna Artyshuk zum 21:16 zog Schwerin davon. Kapitänin Anne Hölzig – zur Satzmitte für Leana Grozer eingewechselt – vollendete den dritten Durchgang mit einem präzisen Punkt zum 25:19.

„Wir haben heute eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt“, sagte Schwerins Außenangreiferin Anna Artyshuk nach der Partie. „Erfurt hat uns vor allem im zweiten Satz alles abverlangt, aber wir haben in den entscheidenden Momenten unsere Ruhe bewahrt. Das war ein wichtiger Sieg für uns.“

Tabellensituation

Mit dem Sieg festigte Schwerin seinen Platz in der Spitzengruppe der 1. Bundesliga Frauen. Der SSC Palmberg Schwerin steht nach 20 Spielen bei 15 Siegen und 47 Punkten auf Rang drei – hinter Allianz MTV Stuttgart (57 Punkte) und VfB Suhl LOTTO Thüringen (48 Punkte). Für Schwarz-Weiß Erfurt war es die vierte Niederlage in Folge. Die Mannschaft von Trainer Pablo Sánchez bleibt mit 19 Punkten auf Rang acht.

Direkter Vergleich

Schwerin bleibt die unangefochtene Nummer eins im direkten Duell: In sechs Begegnungen seit 2022 gewann der SSC alle sechs Partien – jedes Mal zu Null. Die Schweriner Dominanz gegenüber den Thüringerinnen setzte sich auch in dieser Saison fort.

Startaufstellungen

SSC Palmberg Schwerin: Reesink – Kohn – Grozer – Kok – Artyshuk – ten Brinke – Stuut

Schwarz-Weiß Erfurt: Respaut – Darley – Linke – Kovacic – Szücs – Sandbothe – Stauß

Rivalität seit 2022

Palmberg Schwerin W vs Erfurt W Direkter Vergleich· 6

Palmberg Schwerin W und Erfurt W trafen 6 Mal aufeinander — Palmberg Schwerin W gewann 6 Mal, Erfurt W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Palmberg Schwerin W führt den Direktvergleich mit 6 Siegen aus 6 Begegnungen an. Insgesamt fielen 18 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.00 pro Spiel (18 für die Heimmannschaft, 0 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 6 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Palmberg Schwerin W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 0–3 im Jahr 2026.

Unentschieden
0
·
0
Siege
Tore gesamt
18 · 3.0/Spiel
Beide getroffen
0/6 · 0%
Über 2,5
6/6 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026