SSC Palmberg Schwerin gewinnt souverän mit 3:0 bei den Binder Blaubären TSV Flacht (25:17, 25:18, 25:17) und festigt Spitzenposition in der 1. Bundesliga Frauen.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSSC Palmberg Schwerin feiert klaren Auswärtserfolg in Weissach
Der SSC Palmberg Schwerin hat am 7. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Cheftrainer Felix Koslowski gewann am 29. November 2025 bei den Binder Blaubären TSV Flacht mit 3:0 (25:17, 25:18, 25:17) und untermauerte damit ihre Spitzenposition in der Tabelle.
Vor rund 800 Zuschauern in der Heckengäusporthalle II in Weissach ließen die Schwerinerinnen von Beginn an keinen Zweifel an ihren Ambitionen aufkommen. Mit einer konzentrierten Vorstellung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung fegte der 13-malige Deutsche Meister über den Aufsteiger aus dem Enzkreis hinweg.
Satz für Satz: Schweriner Dominanz
Satz 1 (25:17): Die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern starteten druckvoll und erspielten sich schnell eine komfortable Führung. Vor allem im Aufschlag und über die Außenangreiferinnen setzte Schwerin die Gastgeberinnen früh unter Druck. Flacht hatte sichtlich Mühe, den Annahmedruck der Schwerinerinnen zu kompensieren. Mit einem vielseitigen Angriffsspiel ließ Schwerin dem Aufsteiger keine Chance und holte sich Satz eins souverän mit 25:17.
Satz 2 (25:18): Auch im zweiten Durchgang bestimmte der SSC das Geschehen. Die Schweriner Mittelblockerin zeigte eine starke Performance am Netz und verbaute Flacht immer wieder die Angriffsoptionen. Die Binder Blaubären versuchten zwar, dagegenzuhalten, scheiterten aber immer wieder an der gut organisierten Schweriner Block-Feld-Abwehr. Über die gesamte Satzdauer hinweg behielt Schwerin die Kontrolle und zog auf 2:0 davon.
Satz 3 (25:17): Im dritten Satz offenbarte sich erneut die Klasse des SSC Palmberg Schwerin. Mit schnellen Kombinationen und einer stabilen Aufschlagserie enteilten die Gäste auf 8:3. Flacht gab sich jedoch nicht auf und kämpfte um jeden Punkt, doch der Abstand war letztlich zu groß. Nach 68 Minuten verwandelte Schwerin den ersten Matchball zum 25:17 – Endstand 3:0.
Die Statistik spricht eine klare Sprache
Die Zahlen untermauern die Überlegenheit der Schwerinerinnen. Insgesamt verbuchte Schwerin 75 Punkte gegenüber 52 für die Gastgeberinnen. Über alle drei Sätze hinweg ließ der SSC nie mehr als 18 Punkte pro Durchgang zu – ein Beleg für eine defensiv wie offensiv geschlossene Teamleistung.
Besonders auffällig war die Schlagdichte der Schweriner Angreiferinnen, die immer wieder Lücken in der Flachter Abwehr fanden. Die Aufschlagserien von Schwerin brachten die Annahme der Gastgeberinnen mehrfach zum Wanken und ermöglichten leichte Punkte.
Ausgangslage: Schwerin als Titelkandidat
Der SSC Palmberg Schwerin – 13-maliger Deutscher Meister und achtmaliger DVV-Pokalsieger – reiste als einer der Top-Favoriten der Saison 2025/26 nach Weissach. Mit einer beeindruckenden Vorsaison im Rücken und einem Kader gespickt mit Nationalspielerinnen, ging die Mannschaft von Felix Koslowski als klarer Favorit in die Begegnung.
Die Schwerinerinnen hatten vor diesem Spieltag bereits gegen ETV Hamburg (3:0), die Skurios Volleys Borken (3:0) und Schwarz-Weiß Erfurt (3:0) überzeugende Siege eingefahren. Einzig gegen den USC Münster (2:3) und den Dresdner SC (2:3) hatte man knappe Niederlagen hinnehmen müssen.
Flacht hingegen war als Aufsteiger in die Saison gestartet und kämpfte in den unteren Tabellenregionen um den Klassenerhalt. Die Mannschaft von Trainer Tim Schmidt hatte in den ersten Spielen der Saison bereits gezeigt, dass sie konkurrenzfähig ist, doch gegen einen Spitzenklub wie Schwerin fehlte am Ende die Durchschlagskraft.
Flacht: Lehrreiche Erfahrung gegen Spitzenmannschaft
Für die Binder Blaubären aus Flacht war es eine schwierige Aufgabe. Das Team aus dem baden-württembergischen Weissach hatte sich in der Vorsaison durch den Aufstieg in die 1. Bundesliga einen Namen gemacht, doch die Konstanz auf höchstem Niveau zu finden, ist ein längerer Prozess.
Gegen die geballte Erfahrung der Schwerinerinnen fehlten in dieser Partie die Mittel, um das Spiel offen zu gestalten. Dennoch zeigte der TSV Flacht phasenweise ansprechende Ansätze und bewies Moral – im dritten Satz kämpfte sich die Mannschaft nach einem frühen Rückstand zwischenzeitlich auf drei Punkte heran, ehe die Kräfte schwanden.
Ausblick und Tabellensituation
Mit diesem Sieg festigte Schwerin seine Position in der Spitzengruppe der 1. Bundesliga Frauen. Die Konkurrenz – darunter der Dresdner SC, Allianz MTV Stuttgart und der USC Münster – bleibt jedoch dicht auf den Fersen. Die Meisterschaft verspricht auch in dieser Saison ein hart umkämpfter Dreikampf zu werden.
Für Flacht geht der Kampf um den Klassenerhalt weiter. In den kommenden Wochen warten wichtige Spiele gegen direkte Konkurrenten, die über den Verbleib in der Liga entscheiden könnten. Die Mannschaft wird aus dieser Begegnung lernen und versuchen, die Erkenntnisse in die nächsten Partien mitzunehmen.
Fazit
Der SSC Palmberg Schwerin erfüllte seine Favoritenrolle mit Bravour und ließ gegen den Aufsteiger aus Flacht nichts anbrennen. Mit einem souveränen 3:0-Erfolg untermauerte der Rekordmeister seine Titelambitionen. Für die Binder Blaubären TSV Flacht war es eine lehrreiche Partie gegen eine der besten Mannschaften der Liga – und eine Momentaufnahme auf dem Weg, sich in der 1. Bundesliga zu etablieren.
Rivalität seit 2026
Flacht W vs Palmberg Schwerin W Direkter Vergleich· 1
Flacht W und Palmberg Schwerin W trafen 1 Mal aufeinander — Flacht W gewann 0 Mal, Palmberg Schwerin W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2026 zurück. Palmberg Schwerin W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 3 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.00 pro Spiel (0 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–0 im Jahr 2026.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026
