USC Münster besiegt Dresdner SC 3:2 im Tiebreak-Krimi. Nach einem 17:25 im ersten Satz kämpft sich Münster zurück und gewinnt 15:12 im Entscheidungssatz.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSpektakel am Berg Fidel: USC Münster ringt Dresdner SC im Tiebreak nieder
Der USC Münster hat dem Tabellendritten Dresdner SC am 13. Dezember 2025 ein denkwürdiges Duell geliefert und sich nach einem wahren Volleyball-Krimi mit 3:2 (17:25, 25:22, 25:23, 21:25, 15:12) durchgesetzt. Vor über 2.000 Zuschauern in der ausverkauften Sporthalle Berg Fidel feierte der USC einen emotionalen Heimsieg gegen den amtierenden Pokalsieger aus Sachsen und unterstrich eindrucksvoll seine Heimstärke.
Desaströser Start – dann die Wende
Der Auftakt gehörte klar den Gästen aus Dresden. Der DSC dominierte den ersten Satz von Beginn an, erspielte sich früh einen deutlichen Vorsprung durch eine starke Aufschlagserie von Emma Grome auf 13:3 und ließ Münster kaum Zugriff. Zwar kämpfte sich der USC durch eine Aufschlagserie von Amelie Strotthoff auf 6:13 heran, doch der frühe Rückstand war nicht mehr aufzuholen – 17:25 aus Münsteraner Sicht.
Trainer Matthias Pack reagierte und brachte Brianna Ford auf der Diagonalposition. Ein Wechsel, der das Spiel komplett verändern sollte.
Ford entfesselt – Münster kämpft sich zurück
Ab dem zweiten Satz entwickelte sich das erhoffte Duell auf Augenhöhe. Brianna Ford fand schnell ihren Rhythmus, übernahm Verantwortung im Angriff und prägte das Spiel zunehmend. Der Satz blieb eng umkämpft. Beim 12:10 korrigierte DSC-Trainer Alex Waibl mit einer erfolgreichen Challenge den Spielstand, doch Münster ließ sich nicht beirren. Nach einem 20:17-Zwischenspurt sicherte sich der USC den Satz mit 25:22 – der Ausgleich war geschafft.
Der dritte Satz war ein Spiegelbild des zweiten. Beide Teams lieferten sich intensive Ballwechsel, die Führung wechselte mehrfach. Marta Levinska sorgte für das 9:9, doch die Dresdnerinnen schafften es nicht, sich entscheidend abzusetzen. Beim 23:23 nahm Matthias Pack die Auszeit – und sie wirkte. Der USC holte sich auch den dritten Satz mit 25:23 und drehte die Partie.
Dresden schlägt zurück – Tiebreak entscheidet
Mit Lorena Lorber Fijok und Amanda Siskna im Team startete Dresden dominant in den vierten Satz. Eine Fünf-Punkte-Serie des DSC beim 10:8 brachte die Wende, und Lorena Lorber Fijok servierte den DSC auf 18:10 davon. Münster verkürzte zwar auf 21:18, doch Dresden brachte den Satz mit 25:21 sicher nach Hause – 2:2 nach Sätzen.
Der Tiebreak wurde zur Hölle für beide Teams. Punkt um Punkt tauschten sich die Kontrahenten. Beim 4:4 und 6:4 für Dresden schien die Wende möglich, doch Münster blieb dran. Beim 12:12 war alles offen. Dann schlug die Stunde von Brianna Ford: Mit zwei direkten Kill-Blocks gegen die DSC-Angreiferinnen brachte sie Münster zurück auf die Siegerstraße. Drei Punkte in Serie bescherten dem USC den Matchball. Den Schlusspunkt setzte ein spektakulärer Doppelblock von Esther Spöler und Elena Kömmling gegen Marta Levinska – der Ball senkte sich senkrecht in das Dresdner Feld. 15:12, 3:2 – der Berg Fidel bebte.
Der Schlüssel zum Sieg
„Es war ein toller Fight und eine herausragende Mannschaftsleistung“, lobte Trainer Matthias Pack sein Team nach dem Spiel. Die Statistik spricht Bände: Nach dem desaströsen ersten Satz steigerte sich der USC in allen Elementen. Das Aufschlagspiel wurde mutiger, die Block-Abwehr kompakter und der Angriff variabler.
Dresdens Trainer Alex Waibl haderte nach der Partie: „Es war ein schwieriges Spiel für uns. Es war das dritte Auswärtsspiel in dieser Woche, und obwohl die Frische fehlte, haben wir alles reingehauen. Dennoch haben zu viele Fehler in den entscheidenden Momenten uns dann den Sieg gekostet.“
Spielerinnen des Spiels
Zur MVP-Gold wurde Brianna Ford (USC Münster) gewählt, die dem Spiel mit 19 Punkten und entscheidenden Blocks ihren Stempel aufdrückte. Die silberne MVP-Medaille ging an DSC-Mittelblockerin Mette Pfeffer, die erneut eine starke Vorstellung ablieferte.
Ausgangslage und Bedeutung
Mit 16 Punkten aus acht Spielen reiste Dresden als Dritter an – das Team hatte in der Hauptrunde bislang lediglich gegen Stuttgart verloren. Der USC hingegen ging mit zwölf Punkten als Tabellensechster ins Spiel, hatte aber zuvor bereits den SSC Palmberg Schwerin besiegt. Durch den Tiebreak-Erfolg untermauerten die Münsteranerinnen ihre Ambitionen im Kampf um die Play-off-Plätze.
Die Partie wurde live im Free-TV bei Sport1 und im Stream auf Dyn übertragen – ein Zeichen für das wachsende Interesse an der Volleyball Bundesliga.
Heimnimbus gefestigt
Mit dem Sieg gegen den Pokalsieger Dresdner SC bleibt der USC Münster in dieser Saison eine Macht in der Sporthalle Berg Fidel. Die Mannschaft von Matthias Pack hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch gegen die Spitzenteams der Liga mithalten kann. Für Dresden hingegen geht es nach dieser intensiven Woche mit drei Auswärtsspielen weiter – bereits am 18. Dezember wartet in der heimischen Margon Arena der VfB Suhl LOTTO Thüringen.
Satzfolge: 17:25, 25:22, 25:23, 21:25, 15:12 MVP Gold: Brianna Ford (USC Münster) MVP Silber: Mette Pfeffer (Dresdner SC) Zuschauer: 2.042 in der Sporthalle Berg Fidel
Rivalität seit 2024
USC Munster W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 7
USC Munster W und Dresdner SC W trafen 7 Mal aufeinander — USC Munster W gewann 0 Mal, Dresdner SC W 7 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2024 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 7 Siegen aus 7 Begegnungen an. Insgesamt fielen 25 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.57 pro Spiel (4 für die Heimmannschaft, 21 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (29%). In 7 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Dresdner SC W ist in den letzten 7 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2026.
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API-Daten: 11. Juni 2026
