Menu

Suhl W vs Palmberg Schwerin W

14. Dezember 2025 um 16:00
Heim

Suhl W

31
AI

VfB Suhl LOTTO Thüringen besiegt SSC Palmberg Schwerin mit 3:1 (25:23, 25:20, 22:25, 25:19) in einem packenden Spitzenspiel der 1. Volleyball Bundesliga Frauen.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Suhl W besiegte Palmberg Schwerin W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2025 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Suhl bezwingt Schwerin im Spitzenspiel: 3:1-Heimsieg in der Wolfsgrube

Der VfB Suhl LOTTO Thüringen hat sich im Topspiel des 9. Spieltags der 1. Volleyball Bundesliga Frauen gegen den SSC Palmberg Schwerin mit 3:1 (25:23, 25:20, 22:25, 25:19) durchgesetzt und einen hochverdienten Heimerfolg in der stimmungsvollen Wolfsgrube gefeiert.

Vor heimischer Kulisse zeigten die Wölfinnen eine konzentrierte Leistung und überzeugten besonders in den engen Phasen mit druckvollem Aufschlagspiel und stabiler Abwehrarbeit. Für Schwerin war es die zweite Saisonniederlage, während Suhl seinen Aufwärtstrend der vergangenen Wochen eindrucksvoll bestätigte.

Satz 1: Ein Krimi bis zum Schluss

Der SSC Palmberg Schwerin erwischte den besseren Start und setzte sich früh auf 3:6 ab – gleichbedeutend mit dem Wiedersehen von Vedrana Jaksetic und Anna Artyshuk mit ihrem ehemaligen Klub. Suhls Trainer Hollosy zog nach zwei kniffligen Situationen die frühe Auszeit, und die zeigte sofort Wirkung: Zwei Asse von Monika Brancuska brachten die Gastgeberinnen auf 6:6 zurück.

Schwerin punktete vor allem über Jet Kok und spielte bei stabiler Annahme sein Angriffsspiel auf, leistete sich aber immer wieder vermeidbare Fehler. Suhl nutzte diese mit viel Druck im Aufschlag und zwang die Gäste zu Problemen in der Annahme. Bis zur Satzmitte blieb die Partie offen, ehe sich der VfB mit einem erfolgreichen Pipe-Angriff und einem Schweriner Angriffsfehler auf 15:12 absetzte.

In der Crunchtime kämpfte sich Schwerin durch einen Angriffsfehler von Dotson und ein Ass von Jaksetic auf 20:19 heran. Leana Grozer sorgte kurz darauf für den Ausgleich zum 21:21, doch Suhl behielt die Nerven und entschied den ersten Durchgang mit 25:23 für sich.

Satz 2: Suhl dominiert mit stabilem Block

Der zweite Durchgang begann ausgeglichen, doch Suhl blieb tonangebend und setzte sich nach druckvollen Angriffen von Dotson auf 7:4 ab. Den Vorsprung verteidigten die Gastgeberinnen konsequent und hielten ihn zur Satzmitte vor allem über erfolgreiche Pipe-Angriffe von Monika Brancuska bei 14:11.

Der weitere Verlauf war von intensiven Ballwechseln geprägt, in denen Suhl meist die besseren Lösungen fand. Die Angreiferinnen der Wölfinnen punkteten variabel, während Zuspielerin Nagels auch aus schwierigen Annahmesituationen Ruhe bewahrte. Beim Stand von 18:13 sah sich das Schweriner Trainerteam zur Auszeit gezwungen, und der SSC verkürzte auf 18:15. Suhl ließ sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen und holte sich mit 25:20 auch den zweiten Durchgang – dank stabiler Abwehrarbeit und hohem Angriffsdruck.

Satz 3: Schwerin schlägt zurück

Mit Mia Kirchhoff auf der Diagonalposition und Anne Hölzig im Außenangriff startete Schwerin in den dritten Satz – und fand sofort zu seiner Linie. Ein Ass von Leana Grozer zum 2:5 veranlasste Suhls Coach zur frühen Auszeit. Doch die Gäste blieben konzentriert, stabilisierten die Annahme und reduzierten ihre Fehlerquote deutlich. Ein erfolgreicher Angriff von Anne Hölzig zum 3:8 zwang Suhl wenig später zur zweiten Auszeit.

Schwerin spielte clever und erspielte sich eine komfortable 10:17-Führung. Suhl startete daraufhin einen Drei-Punkte-Lauf, und die eingewechselte Ex-Schwerinerin Svea Naujak verkürzte mit wichtigen Punkten auf 18:20. Nach zwischenzeitlichem Sieben-Punkte-Rückstand kämpfte sich Suhl bis auf einen Zähler zum 20:21 heran, doch in der entscheidenden Phase profitierte Schwerin von Fehlern in der Suhler Abwehr und sicherte sich mit 22:25 den dritten Durchgang.

Satz 4: Foley stempelt das Spiel

Ten Brinke, Hölzig und Kirchhoff blieben auch im vierten Durchgang auf dem Feld, während bei Suhl Svea Naujak weiterhin Spielzeit erhielt. Die Wölfinnen starteten aggressiv und setzten sich mit starken Blockaktionen früh auf 4:1 ab. Schwerin zeigte sich unbeeindruckt und kämpfte sich zurück – eine druckvolle Aufschlagserie von Vedrana Jaksetic brachte den SSC auf 10:11 heran, und Anne Hölzig sorgte für den Ausgleich zum 12:12.

In der Folge entwickelte sich eine hitzige Phase mit mehreren strittigen Entscheidungen – Suhls Coach Hollosy sah sogar die Gelbe Karte. Beide Teams leisteten sich einige vermeidbare Fehler, und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Mit einem knappen 20:18-Vorsprung ging Suhl in die Crunchtime, und dort drückte vor allem die spätere MVP des Abends Mackenzie Foley dem Spiel ihren Stempel auf. Foley war im Angriff kaum zu stoppen, und ein Ass von Laura Berger bescherte den Gastgeberinnen fünf Matchbälle. Mit 25:19 entschied Suhl den Durchgang und brachte den Sieg souverän ins Ziel.

Fazit: Suhl bestätigt Aufwärtstrend

Der VfB Suhl LOTTO Thüringen zeigte sich im Spitzenspiel gegen den SSC Palmberg Schwerin von seiner besten Seite. Besonders in den entscheidenden Phasen der Sätze bewies die Mannschaft von Trainer Hollosy Nervenstärke und Abgeklärtheit. Die offensive Blockarbeit und der variable Angriff über mehrere Positionen machten es den Schwerinerinnen schwer, ins Spiel zu finden.

Für Schwerin war es eine lehrreiche Niederlage: Trotz zwischenzeitlich starker Phasen und einer kämpferischen Steigerung im dritten Satz reichte es am Ende nicht, um in der Wolfsgrube zu bestehen. Der SSC muss in den kommenden Spielen vor allem an der Konstanz und der Fehlerquote arbeiten.

Beide Teams treffen sich am 4. März 2026 in der PALMBERG ARENA zum Rückspiel – ein Duell, das nach diesem packenden Spiel bereits jetzt viel Spannung verspricht.

Rivalität seit 2022

Suhl W vs Palmberg Schwerin W Direkter Vergleich· 14

Suhl W und Palmberg Schwerin W trafen 14 Mal aufeinander — Suhl W gewann 5 Mal, Palmberg Schwerin W 9 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Palmberg Schwerin W führt den Direktvergleich mit 9 Siegen aus 14 Begegnungen an. Insgesamt fielen 54 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.86 pro Spiel (20 für die Heimmannschaft, 34 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (64%). In 14 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2024.

5
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
54 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
9/14 · 64%
Über 2,5
14/14 · 100%

Letzte Begegnungen

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026