Dresdner SC besiegt VfB Suhl LOTTO Thüringen 3:2 in der Margon Arena. Marta Levinska (26 Punkte) führt DSC zum Sieg nach 112 Minuten.
Match-Videos
Spielzusammenfassung
Dresdner SC W besiegte Suhl W 3:2. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2025 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDresdner SC bezwingt VfB Suhl LOTTO Thüringen nach fünf Sätzen
Der Dresdner SC hat am 13. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen eine eindrucksvolle Revanche gefeiert. Nur eine Woche nach dem bitteren Aus im DVV-Pokal-Halbfinale setzten sich die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl vor 2.516 Zuschauern in der heimischen Margon Arena mit 3:2 (25:20, 23:25, 20:25, 25:19, 15:12) gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen durch.
Die dritte Neuauflage — wieder über fünf Sätze
Es war bereits das dritte Aufeinandertreffen der beiden mitteldeutschen Spitzenteams in der Saison 2025/26 – und zum dritten Mal ging die Partie über die volle Distanz von fünf Sätzen. Während Suhl die beiden vorherigen Duelle für sich entschieden hatte, behielt diesmal der DSC die Oberhand.
Satz 1: Dominanter Auftakt der Gastgeberinnen
Der Dresdner SC startete wie aus der Pistole geschossen. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Block-Feldabwehr ließen die Gastgeberinnen Suhl kaum zur Entfaltung kommen. Der erste Satz war eine klare Angelegenheit: 25:20 aus Sicht der Dresdnerinnen. Marta Levinska, die lettische Nationalspielerin, setzte von Beginn an offensive Akzente und sollte später mit 26 Punkten zur wertvollsten Spielerin der Begegnung gekürt werden.
Sätze 2 und 3: Suhl dreht auf
Im zweiten Durchgang fanden die Gäste aus Thüringen besser ins Spiel. Die Annahme der Suhlerinnen stabilisierte sich, und im Angriff fanden sie zunehmend Lücken im Dresdner Block. Mit 25:23 sicherte sich Suhl den zweiten Satz – ein enges Ding, das die Moral der Gäste spürbar hob.
Der dritte Satz gehörte dann vollends dem VfB. Die Thüringerinnen steigerten sich weiter, spielten variabler im Angriff und ließen in der Defensive wenig zu. Am Ende hieß es 25:20 für Suhl – plötzlich lagen die Gastgeberinnen mit 1:2 Sätzen zurück.
Satz 4: Die Wende durch Akimoto
Trainer Alexander Waibl reagierte und brachte Miku Akimoto von der Bank. Die Japanerin erwies sich als Glücksgriff: Mit klugen Angriffen und schnellen Bewegungen fand sie immer wieder die Lücken im gegnerischen Block. Der DSC kam wie verwandelt aus der Kabine, schlug nun wieder druckvoller auf und dominierte den vierten Satz nach Belieben. 25:19 – der Ausgleich war perfekt, der Tiebreak musste entscheiden.
Tiebreak: Nervenstärke in der Crunchtime
Im entscheidenden fünften Satz blieb die Partie bis zum Schluss offen. Der DSC erarbeitete sich von Beginn an kleine Vorteile, ließ sich aber auch von der aufopferungsvoll kämpfenden Suhler Mannschaft nicht mehr einholen. Nach insgesamt 112 Minuten verwandelten die Dresdnerinnen den zweiten Matchball zum umjubelten 15:12.
Marta Levinska als Matchwinnerin
Die lettische Diagonalangreiferin Marta Levinska war mit 26 erzielten Punkten die überragende Akteurin auf dem Feld und wurde folgerichtig als MVP ausgezeichnet. Sie war es auch, die in den entscheidenden Phasen Verantwortung übernahm und ihre Mannschaft mit kraftvollen Angriffen zum Sieg führte.
Tabellenkonstellation
Mit diesem hart erkämpften Erfolg festigte der Dresdner SC seinen vierten Tabellenplatz in der 1. Bundesliga Frauen (45 Punkte aus 20 Spielen). Der VfB Suhl LOTTO Thüringen bleibt mit 48 Punkten auf Rang zwei, hinter Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart (57 Punkte).
Stimmen zum Spiel
„Wir haben heute eine tolle Moral bewiesen“, sagte DSC-Coach Alexander Waibl nach der Partie. „Nach den beiden verlorenen Sätzen hätten wir auseinanderfallen können, aber die Mannschaft hat sich zurückgekämpft. Vor allem die Einwechslung von Miku Akimoto hat uns neue Impulse gegeben.“
Ausblick
Für den Dresdner SC geht es bereits am 20. Dezember 2025 mit einem Auswärtsspiel beim USC Münster weiter. Der VfB Suhl empfängt am 21. Dezember die VG WiWa Hamburg in heimischer Halle.
Rivalität seit 2009
Dresdner SC W vs Suhl W Direkter Vergleich· 45
Dresdner SC W und Suhl W trafen 45 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 34 Mal, Suhl W 11 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 34 Siegen aus 45 Begegnungen an. Insgesamt fielen 173 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.84 pro Spiel (116 für die Heimmannschaft, 57 für die Gäste). Beide Teams trafen in 25 Spielen (56%). In 45 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2026.
Letzte Begegnungen
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026
