Suhl besiegt Aachen 3:2 in einem packenden Fünfsatz-Krimi in der Wolfsgrube. Sanaa Dotson avanciert zur MVP, Aachen kämpft stark und nimmt einen Punkt mit.
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Spielzusammenfassung
Suhl W besiegte Aachen W 3:2. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2025 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungKrimi in der Wolfsgrube: Suhl bezwingt Aachen im Tiebreak
Der VfB Suhl LOTTO Thüringen hat sich am 27. Dezember 2025 in der Sporthalle Wolfsgrube einen dramatischen 3:2 (18:25, 26:24, 18:25, 25:20, 15:13)-Heimsieg gegen die Ladies in Black Aachen erkämpft. Vor heimischer Kulisse zeigten beide Teams eine packende Partie über fünf Sätze, die erst im Tiebreak entschieden wurde.
Satz für Satz: Die Reise durch einen Volleyball-Krimi
Erster Satz: Aachen startet dominant
Die Ladies in Black erwischten den besseren Start und setzten Suhl früh unter Druck. Mit einer stabilen Annahme und konzentriertem Angriffsspiel zogen die Aachenerinnen davon. Suhl fand zunächst nicht in den Rhythmus und leistete sich einige Aufschlagfehler. Aachen nutzte die Verunsicherung konsequent und sicherte sich den ersten Satz souverän mit 25:18.
Zweiter Satz: Suhl schlägt zurück
Der zweite Durchgang war von Beginn an umkämpft. Beide Teams schenkten sich nichts, die Führung wechselte mehrfach. Aachen kämpfte um eine Vorentscheidung, doch Suhl bewährte sich in der Crunchtime. Am Ende behielten die Gastgeberinnen mit 26:24 die Oberhand und glichen zum 1:1 aus. Die starke Defense der Aachenerinnen – allen voran Libera Kacey Jost – machte Suhl jedoch nachdenklich.
Dritter Satz: Aachen dominiert erneut
Nach dem knapp verlorenen zweiten Satz ließen sich die Ladies in Black nicht hängen. Im Gegenteil: Mit einer beeindruckenden Blockarbeit und druckvollen Angriffen setzten sie Suhl von Beginn an unter Druck. Die Gastgeberinnen fanden kaum Mittel gegen die gut organisierte Aachener Abwehr. Am Ende stand ein deutliches 25:18 für Aachen – die Führung war zurück.
Vierter Satz: Die Wende
Mit dem Rücken zur Wand zeigte Suhl seine Klasse. Die Mannschaft von Trainer László Hollósy steigerte sich merklich und fand zunehmend Lücken im Aachener Block. Besonders Sanaa Dotson avancierte zur Schlüsselspielerin und punktete mehrfach entscheidend. Aachen kämpfte zwar verbissen, musste sich aber mit 20:25 geschlagen geben – der Ausgleich zum 2:2 war perfekt.
Tiebreak: Nervenstärke entscheidet
Der Entscheidungssatz entwickelte sich zum Herzschlagfinale. Beide Teams lieferten sich intensive Ballwechsel, die Führung pendelte hin und her. Aachen zeigte Moral und hielt das Spiel offen, doch Suhl bewahrte die Nerven. Am Ende verwandelten die Gastgeberinnen den zweiten Matchball zum 15:13 und sicherten sich den verdienten Heimsieg.
Schlüsselspielerinnen
Auf Seiten der Gastgeberinnen ragte Sanaa Dotson heraus, die mit ihren kraftvollen Angriffen in den entscheidenden Phasen mehrfach traf und als wertvollste Spielerin der Partie ausgezeichnet wurde.
Bei den Ladies in Black überzeugte Marit Zander, die nach der Verletzung von Corina Glaab nahtlos die Spielregie übernahm und ihre Sache hervorragend machte. Auch Lea Ambrosius zeigte eine starke Leistung am Netz und entschärfte zahlreiche Suhler Angriffe. Libera Kacey Jost war mit ihren spektakulären Abwehraktionen ein sicherer Rückhalt.
Tabellensituation
Mit dem 20. Saisonsieg festigte Suhl den zweiten Tabellenplatz (48 Punkte) hinter dem souveränen Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart (57 Punkte). Die Ladies in Black Aachen bleiben nach der knappen Niederlage auf Rang sechs (33 Punkte), punktgleich mit dem USC Münster.
Stimmen zur Partie
"Der einzige Unterschied war: Suhl kann den Ball verteidigen, Aachen nicht", analysierte ein Kommentator der Partie. Das Aachener Trainerteam um Mareike Hindriksen und Tim Berks – Letzterer kehrte als Ex-Suhler an seine alte Wirkungsstätte zurück – konnte trotz der Niederlage auf eine starke Mannschaftsleistung aufbauen.
"Wir sind für alles offen", hatte Celine Jebens vor der Partie mit Blick auf die ambitionierten Saisonziele gesagt. Aachen zeigte auch in dieser Begegnung, dass es mit den Topteams der Liga mithalten kann.
Fazit
Die Partie in der Wolfsgrube war Werbung für den Frauen-Volleyball in Deutschland. Suhl behielt am Ende die Oberhand, aber Aachen zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten und belohnte sich mit einem wichtigen Punkt. Für die kommenden Aufgaben in der Rückrunde können beide Teams Selbstvertrauen aus diesem packenden Duell ziehen.
Suhl W und Aachen W trafen 33 Mal aufeinander — Suhl W gewann 22 Mal, Aachen W 11 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 22 Siegen aus 33 Begegnungen an. Insgesamt fielen 121 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.67 pro Spiel (75 für die Heimmannschaft, 46 für die Gäste). Beide Teams trafen in 15 Spielen (45%). In 33 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 7 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.
Letzte Begegnungen
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API-Daten: 11. Juni 2026
