Menu
1 Bundesliga WomenSaison 2025

Palmberg Schwerin W vs Aachen W

21. Januar 2026 um 18:00
30
Auswärts

Aachen W

AI

SSC Palmberg Schwerin besiegte die Ladies in Black Aachen am 14. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen deutlich mit 3:0 (25:19, 25:17, 25:21). Mia Kirchhoff und Anne Hölzig führten Schwerin zum ungefährdeten Heimsieg.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Palmberg Schwerin schlägt Aachen klar mit 3:0

Der SSC Palmberg Schwerin hat am 14. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen einen wichtigen 3:0-Heimsieg gegen die Ladies in Black Aachen gefeiert. Vor 1.627 Zuschauern in der Palmberg Arena setzte sich das Team von Cheftrainer Felix Koslowski mit 25:19, 25:17 und 25:21 durch und untermauerte damit seine Ambitionen in der oberen Tabellenregion.

Aachen startet furios – Schwerin kontert eiskalt

Die Gäste aus Aachen erwischten den deutlich besseren Start in die Partie. Ausgerechnet eine Aufschlagserie der Ex-Schwerinerin Lea Ambrosius brachte die Ladies in Black mit 2:7 in Führung. Koslowski sah sich früh zur ersten Auszeit gezwungen – und die Maßnahme zeigte umgehend Wirkung.

Angeführt von einer druckvollen Annegret Hölzig im Angriff und einer starken Abwehrarbeit von Libera Florien Reesink kämpfte sich Schwerin Punkt für Punkt heran. Als die Gastgeberinnen beim 11:11 den Ausgleich erzielten, reagierte Aachens Trainerin Mareike Hindriksen mit einer Auszeit. Doch ihre Angreiferinnen fanden gegen die kompakte Schweriner Defensive kaum noch Durchschlagskraft.

Am Netz übernahm nun vor allem Mia Kirchhoff Verantwortung. Die Mittelblockerin erzielte unter anderem die 18:16-Führung für den SSC und traf insgesamt 13-mal bei 31 Angriffsversuchen. In der Crunchtime des ersten Satzes zeigte sich Hannah Kohn am Aufschlag nervenstark, servierte zwei Asse in Serie und setzte mit einem weiteren Aufschlag den Schlusspunkt zum 25:19.

Schwerin dominiert den zweiten Durchgang

Der zweite Satz begann ausgeglichen, doch zur Satzmitte setzte sich Schwerin erstmals deutlicher ab. Eine Vier-Punkte-Serie brachte die Gastgeberinnen auf 15:11 in Führung. In dieser Phase war Schwerin sowohl im Angriffsdruck als auch in der Annahme klar überlegen.

Beim Stand von 18:12 reagierte Aachen mit einem Doppelwechsel und brachte Zuspielerin Marit Zander sowie die ehemalige Schweriner Nachwuchsspielerin Hanna Freiynfeldova. Doch die Dominanz blieb auf Schweriner Seite. Koslowski nutzte die komfortable Führung, um Iris Vos und Jet Kok für Hölzig und Grozer einzuwechseln. Suus Gerritsen markierte mit einem Ass den 24:16-Satzball, ehe Marije ten Brinke nach einem Zuspiel von Kohn den Satz mit 25:17 abschloss.

Aachen wehrt sich, Schwerin bleibt cool

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich erneut ein ausgeglichener Beginn. Aachens Sindi Mico, die in diesem Satz von Beginn an auf dem Feld stand, drückte dem Spiel mit drei Blocks in Folge ihren Stempel auf und brachte die Gäste mit 6:4 in Führung.

Doch der SSC ließ sich nicht beeindrucken. Mit mutigen Aufschlägen und konsequenten Angriffen von Leana Grozer drehte Schwerin den Spielstand auf 10:7. Aachen wechselte auf der Mittelblockposition und brachte Sophia Fallah für Karmena Struka – mit Erfolg: Die Gäste glichen zum 11:11 aus.

Koslowski stellte um und brachte Jet Kok, da sich Aachen zunehmend gut auf Grozer eingestellt hatte. Schwerin fand nun verstärkt über die Mitte Lösungen: Marije ten Brinke (6 Angriffspunkte bei 7 Versuchen) und Suus Gerritsen sorgten für die erneute 16:13-Führung. Doch Aachen blieb dran – vor allem Zoi Mavrommatis und Angriffe über die Pipe brachten den 16:16-Ausgleich.

Beim Stand von 17:16 zog Schwerin den taktischen Doppelwechsel, brachte Jaksetic und Artyshuk und erhöhte den Druck am Netz. Mit vier Punkten Vorsprung ging der SSC in die Crunchtime, in der auch Luisa van Clewe einen Kurzeinsatz erhielt. Am Ende machte Schwerin mit 25:21 den Sack zu.

Statistik und Schlüsselfiguren

Satz SSC Palmberg Schwerin Ladies in Black Aachen
1 25 19
2 25 17
3 25 21

Top-Scorerinnen Schwerin: Mia Kirchhoff (13 Punkte), Annegret Hölzig (8 Punkte), Suus Gerritsen (6 Punkte), Marije ten Brinke (6 Punkte), Leana Grozer (5 Punkte)

Top-Scorerinnen Aachen: Celine Jebens (10 Punkte), Zoi Mavrommatis (6 Punkte), Tsvetelina Ilieva (6 Punkte), Lea Ambrosius (5 Punkte)

Tabellenauswirkungen

Mit dem Sieg festigte Schwerin seine Position in der Spitzengruppe der 1. Bundesliga Frauen. Der SSC Palmberg Schwerin stand nach diesem 14. Spieltag bei 15 Siegen aus 20 Partien und rangierte mit 47 Punkten auf dem dritten Platz – hinter Allianz MTV Stuttgart (57 Punkte) und VfB Suhl LOTTO Thüringen (48 Punkte).

Für Aachen war es eine weitere Niederlage im direkten Duell mit dem Rekordmeister: Von 13 Begegnungen seit 2022 gewann Schwerin zwölf, Aachen lediglich eine Partie.

Aufstellungen

SSC Palmberg Schwerin: Florien Reesink (L), Hannah Kohn, Annegret Hölzig, Leana Grozer, Mia Kirchhoff, Suus Gerritsen, Marije ten Brinke – eingewechselt: Iris Vos, Jet Kok, Vedrana Jakšetić, Anna Artyshuk, Luisa van Clewe

Ladies in Black Aachen: Kacey Jost (L), Corina Glaab, Tsvetelina Ilieva, Karmena Struka, Celine Jebens, Zoi Mavrommatis, Lea Ambrosius – eingewechselt: Sindi Mico, Sophia Fallah, Marit Zander, Hanna Freiynfeldova, Milica Milijkovic

Rivalität seit 2022

Palmberg Schwerin W vs Aachen W Direkter Vergleich· 13

Palmberg Schwerin W und Aachen W trafen 13 Mal aufeinander — Palmberg Schwerin W gewann 12 Mal, Aachen W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Palmberg Schwerin W führt den Direktvergleich mit 12 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 41 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.15 pro Spiel (37 für die Heimmannschaft, 4 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (15%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2026.

Unentschieden
0
·
1
Siege
Tore gesamt
41 · 3.2/Spiel
Beide getroffen
2/13 · 15%
Über 2,5
13/13 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026