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1 Bundesliga WomenSaison 2025

Dresdner SC W vs Stuttgart W

24. Januar 2026 um 17:15
13
Auswärts

Stuttgart W

AI

Dresdner SC verliert Spitzenspiel gegen Allianz MTV Stuttgart mit 1:3 (25:23, 23:25, 19:25, 22:25) in der ausverkauften Margon Arena. Lucia Varela wird MVP.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Stuttgart W besiegte Dresdner SC W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2025 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Dresdner SC unterliegt Spitzenreiter Stuttgart in der ausverkauften Margon Arena

Vor 3.000 Zuschauern in der restlos ausverkauften Margon Arena hat der Dresdner SC dem ungeschlagenen Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart einen großen Kampf geliefert, musste sich am Ende aber mit 1:3 (25:23, 23:25, 19:25, 22:25) geschlagen geben. Für die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl riss damit eine Serie von vier Siegen in Folge, während Stuttgart seine makellose Bilanz in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen wahrte.

Satz 1: DSC startet mit einer Überraschung

Die Gäste aus Stuttgart legten einen furiosen Start hin. Lucia Varela setzte mit einer starken Aufschlagserie den Dresdner Annahmeriegel früh unter Druck, sodass Alexander Waibl bereits beim 1:4 seine erste Auszeit nehmen musste. Stuttgart zog auf 9:3 davon – der Tabellenführer schien auf dem Weg zu einem ungefährdeten Satzgewinn. Doch der DSC kämpfte sich Punkt für Punkt zurück. Lorena Lorber Fijok brachte den Ball zum 6:9 im gegnerischen Feld unter, was Stuttgarts Trainer Konstantin Bitter zur Auszeit zwang.

Emma Grome setzte immer wieder Mittelblockerin Mette Pfeffer glänzend in Szene, und Marta Levinska lief heiß — zwei harte Angriffe sorgten für den Anschluss zum 15:16. Mette Pfeffer legte mit einem Schnellangriff zum 16:16 nach, und Jette Kuipers bescherte den Gastgeberinnen mit einem Ass genau auf die Ecke die erste Führung. Bis zum 23:23 blieb es ausgeglichen, ehe ein Angriffsfehler der Stuttgarterinnen den ersten Satzball für den DSC brachte. Marta Levinska war zur Stelle und nutzte die Chance zum 25:23-Satzgewinn. Die Halle tobte — und Stuttgart verlor erst den zweiten Satz der gesamten Saison.

Satz 2: Stuttgart schlägt zurück

Der zweite Durchgang bot erneut hochklassigen Volleyball auf Augenhöhe. Konstantin Bitter reagierte auf den Satzverlust und wechselte Diagonalangreiferin Lydia Grote für Pauline Martin ein — eine Entscheidung, die sich auszahlen sollte. Bis zur Satzmitte blieb die Partie eng, doch Stuttgarts Aufschläge — allen voran die von Lucia Varela und der eingewechselten Anna Koulberg — setzten Dresden zunehmend unter Druck. Koulberg krönte ihre Serie mit einem Ass.

Die Gäste setzten sich auf 18:13 ab. Der DSC kämpfte sich heran und wehrte drei Satzbälle ab, doch beim vierten Versuch machte Eleanor Holthaus mit einem kraftvollen Angriff den 25:23-Satzausgleich perfekt.

Satz 3: Stuttgart dominiert

Mit viel Selbstvertrauen kam Stuttgart aus der Pause. Lydia Grote überwand mehrfach die Dresdner Abwehr, und die Gäste zogen auf 13:9 davon. Waibl reagierte mit der Einwechslung von Florentine Rosemann für Amanda Siksna. Der DSC kämpfte sich durch gute Blockarbeit auf 12:13 heran, doch Stuttgart kontrollierte das Tempo und hielt den Sideout sicher. Mit druckvollen Aufschlägen und variablen Angriffen baute der Tabellenführer den Vorsprung kontinuierlich aus und sicherte sich den Satz mit 25:19.

Satz 4: Dresdner Schlussspurt kommt zu spät

Auch im vierten Durchgang setzte Stuttgart früh ein Zeichen: Eine erneute Aufschlagserie von Lucia Varela führte zur schnellen 4:0-Führung. Nach einer Auszeit kämpfte sich der DSC auf 5:5 heran, doch Stuttgart spielte seine Stärken in Aufschlag und Abwehr aus und setzte sich auf 11:7 ab.

Doch die Waibl-Schützlinge gaben nicht auf. In der Schlussphase keimte noch einmal Hoffnung auf: Ein Ass von Lorena Lorber Fijok und ein Angriff von Jette Kuipers brachten den 22:22-Ausgleich. Die Margon Arena bebte. Stuttgart behielt jedoch die Ruhe. Melani Shaffmaster zauberte ein sehenswertes einhändiges Zuspiel auf Varela, und nach 109 Minuten verwandelte Pauline Martin den Matchball zum 25:22-Endstand.

Spielerinnen des Spiels

Zur goldenen MVP wurde Stuttgarts Lucia Varela ausgezeichnet, die mit starken Aufschlägen, stabiler Blockarbeit und wichtigen Punkten in den entscheidenden Phasen überzeugte. Silber ging an DSC-Mittelblockerin Mette Pfeffer. Erfolgreichste Scorerinnen der Dresdnerinnen waren Jette Kuipers und Marta Levinska mit je 15 Punkten, gefolgt von Lorena Lorber Fijok (13) und Mette Pfeffer (10 Zähler).

Tabellensituation

Mit dem Sieg baute Allianz MTV Stuttgart seine Tabellenführung weiter aus. Der Dresdner SC blieb mit 45 Punkten aus 20 Spielen auf Rang vier, punktgleich mit Schwerin auf Platz drei. Verfolger VfB Suhl festigte durch einen deutlichen 3:0-Erfolg über Schlusslicht TSV Flacht Platz zwei (48 Punkte).

Stimmen zum Spiel

"Wir sind im Vergleich zum ersten Spiel in der Hinrunde näher rangekommen. Nach dem Gewinn des ersten Satzes haben wir im zweiten Abschnitt ein bisschen den Faden verloren. Im weiteren Verlauf haben wir das Aufschlag-Annahme-Duell verloren, und es macht sich zudem die Unerfahrenheit unserer jungen Mannschaft bemerkbar. Da haben wir in einigen Momenten dann Chancen weggelassen", analysierte DSC-Coach Alexander Waibl.

Ausblick

Bereits am Mittwoch wartete auf den Dresdner SC die Champions League mit dem Heimspiel gegen den polnischen Top-Klub ŁKS Commercecon Łódź. Für Stuttgart ging es nur zwei Tage später weiter: Der Tross reiste nach Istanbul zum Hinspiel der Playoff-Runde im CEV Volleyball Cup 2026.

Rivalität seit 2015

Dresdner SC W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 50

Dresdner SC W und Stuttgart W trafen 50 Mal aufeinander — Dresdner SC W gewann 17 Mal, Stuttgart W 33 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2015 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 33 Siegen aus 50 Begegnungen an. Insgesamt fielen 195 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.90 pro Spiel (74 für die Heimmannschaft, 121 für die Gäste). Beide Teams trafen in 29 Spielen (58%). In 50 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2026.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
195 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
29/50 · 58%
Über 2,5
50/50 · 100%

Letzte Begegnungen

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026