Flacht W feiert gegen VC Wiesbaden W den ersten Bundesliga-Heimsieg der Vereinsgeschichte. Nach Satzverlust drehen die Blaubären auf und gewinnen 3:1.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungFlacht W 3–1 VC Wiesbaden W
Sätze: 21–25, 25–23, 25–21, 25–19 Datum: 1. Februar 2026, 18:00 Uhr | Ort: Heckengäusporthalle II, Weissach Zuschauer: 433 (ausverkauft)
Der Binder Blaubären TSV Flacht hat am 16. Spieltag der 1. Volleyball Bundesliga Frauen Geschichte geschrieben. Der Aufsteiger aus Weissach bezwang den favorisierten VC Wiesbaden mit 3:1 und feierte damit den ersten Heimsieg der Vereinsgeschichte in der deutschen Eliteliga.
Pre-Match: Die Ausgangslage
Flacht war als Aufsteiger in die Saison 2025/26 gestartet. Mit nur drei Saisonsiegen – allesamt auswärts – belegte der TSV vor dem 16. Spieltag den neunten Rang. Das Hinspiel in Wiesbaden am 1. November 2025 hatten die Blaubären klar mit 0:3 verloren. Der VC Wiesbaden hingegen reiste als etablierter Erstligist nach Weissach – jedoch mit angeknackstem Selbstvertrauen nach zwei deutlichen 0:3-Niederlagen gegen Dresden und Erfurt in der englischen Woche zuvor.
Der Spielverlauf
Erster Satz: Wiesbaden startet souverän (21–25)
Der VCW begann konzentriert. Die 1,96 m große Außenangreiferin Pleun van der Pijl setzte ihre körperliche Überlegenheit im Angriff ein. Flacht hielt mit – 21 Punkte waren eine deutliche Steigerung zum Hinspiel – aber Wiesbaden sicherte sich den Satz mit 25:21.
Zweiter Satz: Der Knackpunkt (25–23)
Flacht startete mit einer 7:0-Führung. Der VCW kämpfte sich zurück, profitierte von van der Pijls Durchschlagskraft, doch Flacht behielt die Nerven. Bei 24:23 rettete Hanna Kögler einen schwierigen Aufschlag, und Britta Schammer setzte den entscheidenden Block – 25:23 und der erste Satzgewinn vor heimischem Publikum in der 1. Bundesliga.
Dritter Satz: Flacht übernimmt (25–21)
Mit dem Rückenwind des Satzausgleichs erspielte sich Flacht erneut eine frühe Führung. Hanne Binkau dirigierte das Angriffsspiel klug. Beim 25:21 war nicht nur der Satz, sondern auch der erste Heimpunkt in der Bundesliga perfekt.
Vierter Satz: Der erste Heimsieg (25–19)
Wiesbaden bäumte sich ein letztes Mal auf, doch Flacht ließ nicht locker. Beim Stand von 14:13 zogen die Blaubären auf sieben Zähler davon. Hanne Binkau setzte mit einem Lupfer über den Block den Schlusspunkt zum 25:19.
Die Schlüsselfiguren
Hanne Binkau (Flacht): Die Zuspielerin traf im entscheidenden Moment die richtigen Entscheidungen und setzte mit ihrem Lupfer den emotionalen Schlusspunkt.
Hanna Kögler (Flacht): Die Außenangreiferin war im Angriff eine Bank und rettete im zweiten Satz mit einer Glanzparade den Ball zum Satzausgleich.
Britta Schammer (Flacht): Ihr Block zum Satzball im zweiten Durchgang war der emotionale Wendepunkt.
Pleun van der Pijl (Wiesbaden): Die Niederländerin war die auffälligste Wiesbadener Spielerin, doch ihre Klasse reichte gegen das Kollektiv nicht.
Tabellenrelevanz
Der Sieg katapultierte Flacht auf Rang neun mit elf Punkten. Für den VC Wiesbaden bedeutete die dritte Niederlage in Folge einen herben Rückschlag – mit 22 Punkten blieb das Team auf Rang sieben. In den anschließenden Playoff-Viertelfinals spielten die ersten acht Teams; Wiesbaden qualifizierte sich knapp, verlor dann aber gegen den späteren Meister VfB Suhl.
Rivalität seit 2025
Flacht W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 1
Flacht W und VC Wiesbaden W trafen 1 Mal aufeinander — Flacht W gewann 0 Mal, VC Wiesbaden W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2025 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 3 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.00 pro Spiel (0 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–0 im Jahr 2025.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 7. Juli 2026