Pokalsieger VfB Suhl feiert deutlichen 3:0-Auswärtssieg bei ETV Hamburg in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen – 25:19, 25:12, 25:14.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSatz für Satz: Suhl dominiert nach Belieben
Erster Satz (25:19)
Suhl startete druckvoll und setzte die Hamburger Abwehrreihen früh unter Druck. Über starke Aufschläge und eine effektive Blockarbeit erspielten sich die Gäste schnell einen komfortablen Vorsprung. ETV kämpfte zwar beherzt und konnte zwischenzeitlich verkürzen, doch die individuellen Fähigkeiten der Suhler Angreiferinnen waren am Ende zu ausgeprägt. Mit 25:19 ging der erste Durchgang verdient an den Pokalsieger.
Zweiter Satz (25:12)
Im zweiten Satz offenbarte sich der Klassenunterschied am deutlichsten. Suhl spielte wie aus einem Guss und ließ den Hamburgerinnen kaum Raum zur Entfaltung. Die Gäste blockten und gruben nahezu fehlerfrei, während die ETV-Angriffe immer wieder in der gut organisierten Suhler Abwehr hängenblieben. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zog Suhl auf 25:12 davon – der deutlichste Satzrückstand des Abends für die Hausherrinnen.
Dritter Satz (25:14)
Auch im dritten Satz änderte sich das Kräfteverhältnis nicht. Der VfB Suhl zeigte sich routiniert und abgeklärt, ließ dem Aufsteiger aus Hamburg keine Gelegenheit für eine Aufholjagd. Mit 25:14 stellten sie den Endstand her und feierten einen ungefährdeten Sweep.
Tabellensituation: Suhl bleibt auf Platz zwei-Kurs
Durch den deutlichen Erfolg wahrte Suhl die Chance, am letzten Hauptrunden-Spieltag noch auf den zweiten Tabellenplatz vorzustoßen. Die Mannschaft aus Thüringen hat vor dem Saisonfinale einen Punkt Rückstand auf den SSC Palmberg Schwerin, der parallel beim VC Wiesbaden mit 3:1 gewinnen konnte. Am letzten Spieltag gastiert Suhl bei den Ladies in Black Aachen, während Schwerin gegen Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart die deutlich schwerere Aufgabe zu bewältigen hat.
ETV Hamburg hingegen bleibt als Tabellenletzter im Soll der eigenen Erwartungen. Der Aufsteiger, der in seiner ersten Bundesliga-Saison viele wertvolle Erfahrungen sammelt, konnte auch im 21. Saisonspiel nicht punkten. Vorausgegangen war dem Duell gegen die formstarken Suhlerinnen ein 0:3 gegen Schwarz-Weiß Erfurt in der Vorwoche.
Pokalsieg als Rückenwind
Der VfB Suhl LOTTO Thüringen war mit der breiten Brust des frischgekrönten DVV-Pokalsiegers in die Hansestadt gereist. Erst wenige Tage zuvor hatte sich das Team von László Hollósy den ersten Titel der Saison gesichert und diesen Schwung nutzten sie auch in Hamburg. Die Thüringerinnen agierten selbstbewusst, variabel in der Offensive und stabil in der Defensive – eine Kombination, der die gastgebenden ETV Hamburger Volksbank Volleys an diesem Abend nichts entgegenzusetzen hatten.
Ausblick
Während für Suhl der Saisonhöhepunkt mit dem möglichen zweiten Tabellenplatz und den bevorstehenden Playoffs noch bevorsteht, geht es für ETV Hamburg in den verbleibenden Spielen vor allem darum, Erfahrung zu sammeln und den einen oder anderen Achtungserfolg gegen die Liga-Schwergewichte zu landen. Am 14. März 2026 empfingen die Hamburgerinnen den VC Wiesbaden zum letzten Saisonspiel in der CU Arena, verloren jedoch auch dieses mit 1:3.
Rivalität seit 2025
ETV Hamburg W vs Suhl W Direkter Vergleich· 1
ETV Hamburg W und Suhl W trafen 1 Mal aufeinander — ETV Hamburg W gewann 0 Mal, Suhl W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2025 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 3 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.00 pro Spiel (0 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–0 im Jahr 2025.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 7. Juli 2026
