VfB Suhl LOTTO Thüringen besiegt SSC Palmberg Schwerin mit 0:3 (22:25, 22:25, 17:25) im Halbfinal-Rückspiel und zieht ins Finale der 1. Volleyball Bundesliga Frauen 2025/26 ein.
Match-Videos
Spielzusammenfassung
Suhl W besiegte Palmberg Schwerin W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2025 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungPalmberg Schwerin scheitert im Halbfinale – VfB Suhl zieht souverän ins Finale ein
Der SSC Palmberg Schwerin hat das zweite Playoff-Halbfinale der 1. Volleyball Bundesliga Frauen vor heimischer Kulisse mit 0:3 (22:25, 22:25, 17:25) gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen verloren und damit den Einzug ins Finale verpasst. Vor 2.100 Zuschauern in der PALMBERG ARENA setzte sich der Pokalsieger aus Thüringen verdient durch und komplettiert damit das mitteldeutsche Traumfinale gegen den Dresdner SC.
Ausgangslage: Ein Schweriner Heimsieg musste her
Für den SSC Palmberg Schwerin stand das zweite Halbfinale der Playoffs an. Nachdem Spiel eins in Suhl mit einer klaren 0:3-Niederlage geendet hatte, stand für den Rekordmeister der Druck, zu Hause zu gewinnen, um die Serie auszugleichen und den entscheidenden dritten Match zu erzwingen.
Die Mannschaft von Cheftrainer Felix Koslowski hatte in der Hauptrunde eine starke Saison gespielt und den dritten Platz belegt. Die Hoffnung auf das Finale war groß – schließlich verfügte der SSC über viel Erfahrung und eine Heimbilanz, die Respekt einflößte.
Auf der anderen Seite stand der VfB Suhl LOTTO Thüringen, der als Zweiter der Hauptrunde in die Playoffs gestartet war und den VC Wiesbaden im Viertelfinale souverän ausgeschaltet hatte. Das Team von Trainer László Hollósy zeigte sich in bestechender Form und reiste mit breiter Brust nach Schwerin.
Satz 1: Enge Kiste geht an Suhl (22:25)
Der erste Satz begann ausgeglichen. Beide Teams tasteten sich ab, lieferten sich intensive Ballwechsel und neutralisierten sich gegenseitig. Schwerin konnte zunächst mithalten und zeigte, warum sie zu den Topteams der Liga gehören.
Doch in der entscheidenden Phase des Satzes behielt Suhl die Nerven. Die Thüringerinnen steigerten den Druck im Aufschlag und setzten die Schweriner Annahme unter Druck. Mit geschickten Angriffsvarianten und einer soliden Blockarbeit sicherte sich Suhl den ersten Satz mit 25:22.
Satz 2: Suhl erneut mit dem besseren Ende (22:25)
Satz zwei verlief ähnlich wie der erste. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, die Führung wechselte mehrfach. Schwerin stemmte sich gegen die drohende 0:2-Satzführung, doch Suhl zeigte einmal mehr seine Abgeklärtheit.
Torielle „Tori" Foley, die Diagonalangreiferin von Suhl, erwies sich als spielentscheidende Figur. Mit kraftvollen Angriffen und präzisen Aufschlägen setzte sie die Schweriner Defensive immer wieder unter Druck und punktete in den entscheidenden Momenten.
Auch dieser Satz endete 25:22 für den VfB Suhl. Schwerin stand mit dem Rücken zur Wand.
Satz 3: Schwerin hält dagegen, Suhl macht den Sack zu (17:25)
Mit dem Rücken zur Wand kam Schwerin motiviert aus der Kabine. Die Gastgeberinnen versuchten alles, um den dritten Satz zu gewinnen und zurück ins Spiel zu finden. Die PALMBERG ARENA unterstützte ihr Team lautstark.
Doch Suhl ließ sich nicht beeindrucken. Die Mannschaft von Trainer Hollósy spielte konzentriert weiter, nutzte ihre körperlichen Vorteile und ließ Schwerin keine Chance, ins Spiel zurückzufinden. Der Block stand sicher, die Feldabwehr funktionierte, und im Angriff zeigte Suhl eine beeindruckende Effizienz.
Am Ende hieß es 25:17 – der deutlichste Satz des Abends. Suhl gewann auch den dritten Durchgang und sicherte sich damit den Einzug ins Finale der 1. Volleyball Bundesliga Frauen.
Spielerinnen des Spiels
Torielle „Tori" Foley (VfB Suhl LOTTO Thüringen – Diagonalangreiferin) war die überragende Spielerin auf dem Feld. Mit ihren kraftvollen Angriffen und ihrer Präsenz am Netz war sie der entscheidende Faktor in den engen Phasen der ersten beiden Sätze.
Auf Schweriner Seite kämpfte vor allem Nova Marring (Außenangreiferin) um jeden Punkt, konnte aber gegen die geschlossene Mannschaftsleistung der Gäste letztlich nichts ausrichten.
Tabellenkontext und Ausblick
Durch diesen Erfolg zieht der VfB Suhl LOTTO Thüringen ins Finale der 1. Volleyball Bundesliga Frauen 2025/26 ein. Gegner dort ist der Dresdner SC, der sich im zweiten Halbfinale gegen den Hauptrundensieger Allianz MTV Stuttgart durchgesetzt hat. Das mitteldeutsche Finale verspricht Hochspannung.
Für den SSC Palmberg Schwerin endet die Saison 2025/26 im Halbfinale. Der Rekordmeister hatte sich nach einer starken Hauptrunde (3. Platz) mehr erhofft, scheiterte jedoch an der aktuellen Übermacht von Suhl und den Playoff-Leistungen.
Fazit
Der VfB Suhl LOTTO Thüringen zeigte im Halbfinale gegen den SSC Palmberg Schwerin eine abgeklärte und souveräne Vorstellung. Nach dem klaren 3:0-Heimsieg in Spiel eins ließen die Thüringerinnen auch im Rückspiel in der PALMBERG ARENA nichts anbrennen und verdienten sich den Einzug ins Finale. Schwerin hingegen muss die Enttäuschung verdauen und den Blick nach vorne richten – der Wiederaufbau für die kommende Saison beginnt.
Suhl hingegen darf vom ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte träumen. Das Traumfinale gegen den Dresdner SC verspricht packenden Volleyball auf höchstem Niveau.
Rivalität seit 2022
Palmberg Schwerin W vs Suhl W Direkter Vergleich· 14
Palmberg Schwerin W und Suhl W trafen 14 Mal aufeinander — Palmberg Schwerin W gewann 9 Mal, Suhl W 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Palmberg Schwerin W führt den Direktvergleich mit 9 Siegen aus 14 Begegnungen an. Insgesamt fielen 55 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.93 pro Spiel (35 für die Heimmannschaft, 20 für die Gäste). Beide Teams trafen in 10 Spielen (71%). In 14 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2024.
Letzte Begegnungen
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026
