Suhl fegt Dresden im ersten Playoff-Finale um die Deutsche Meisterschaft mit 3:0 aus der Wolfsgrube. Foley und Brancuská führen den Pokalsieger zum Auftaktsieg.
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Spielzusammenfassung
Suhl W besiegte Dresdner SC W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2025 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVfB Suhl LOTTO Thüringen demontiert Dresdner SC im ersten Finalspiel
Suhl – Vor 1800 frenetischen Fans in der ausverkauften Wolfsgrube fegte der Pokalsieger den Dresdner SC im ersten Playoff-Finale um die Deutsche Meisterschaft mit 3:0 (25:22, 25:22, 25:16) vom Feld. Die Mannschaft von Trainer László Hollósy legte damit den Grundstein für das erträumte Double.
Der VfB Suhl steht zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Dass die Thüringerinnen dorthin gehören, stellten sie nach dem Gewinn des Zoi DVV-Pokals im Februar auch in den Playoffs unter Beweis. Der amtierende Meister SSC Palmberg Schwerin wurde im Halbfinale ohne größere Mühe ausgeschaltet. Der Dresdner SC hatte sich im Halbfinale gegen Allianz MTV Stuttgart durchgesetzt.
In Spiel eins der Best-of-five-Serie präsentierte sich Suhl von Beginn an hellwach. Der DSC trat ersatzgeschwächt an, Libera Patricia Nestler fiel kurzfristig aus. Die Abstimmungsprobleme in der Dresdner Defensive waren in den ersten Ballwechseln deutlich zu spüren.
Satz eins: Suhl hellwach, Dresden mit vielen Fehlern
Suhl startete druckvoll. Angeführt von Zuspielerin Lara Nagels und der überragenden Diagonalangreiferin Mackenzie Foley setzte sich der VfB schnell auf 8:5 ab. Dieser Vorsprung hielt über weite Strecken, ehe der DSC in der Schlussphase auf 20:20 ausgleichen konnte. Doch Suhl behielt die Nerven und sicherte sich Satz eins mit 25:22.
Satz zwei: Krimi mit dem besseren Ende für Suhl
Der zweite Durchgang war über weite Strecken ein echter Fight. Die Führung wechselte bis zum Stand von 15:14 ständig. Dann zog Suhl mit einem 6:1-Lauf davon. Der DSC verkürzte in der Crunchtime noch einmal auf einen Punkt, doch Suhl holte sich Satz zwei ebenfalls mit 25:22.
Satz drei: Die Vorentscheidung
Im dritten Durchgang war Suhl eine Klasse für sich. Mackenzie Foley und die slowakische Topscorerin Monika Brancuská führten ihr Team zu einer frühen 4:0-Führung, die auf 13:4 ausgebaut wurde. Dresden konnte mit einem 6:1-Zwischenspurt noch einmal Hoffnung schöpfen, doch der Matchball von Brancuská besiegelte den 25:16-Erfolg.
Das Traumduo Foley und Brancuská
Mackenzie Foley war die unumstrittene Spielerin des Abends. An ihrer Seite brillierte Monika Brancuská, die aktuell wertvollste Angreiferin der Liga. Die Achse um Nagels, Foley, Brancuská und die finnische Nationalspielerin Roosa Laakkonen funktionierte nahezu perfekt.
Waibl hadert mit Personalsorgen
Dresdens Trainer Alexander Waibl zeigte sich enttäuscht aber nicht resigniert. Der Ausfall von Patricia Nestler habe wehgetan. Die vielen Eigenfehler im Aufschlag verhinderten, dass Dresden zu seinem gefürchteten Block-Abwehr-System fand.
Ausblick
Spiel zwei der Finalserie steigt am Samstag, 18. April, in der Dresdner Margon Arena. Sollte Suhl auch in Dresden gewinnen, könnte das Team bereits am Mittwoch, 22. April, in der Wolfsgrube den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte perfekt machen.
Rivalität seit 2009
Suhl W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 45
Suhl W und Dresdner SC W trafen 45 Mal aufeinander — Suhl W gewann 10 Mal, Dresdner SC W 35 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 35 Siegen aus 45 Begegnungen an. Insgesamt fielen 175 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.89 pro Spiel (56 für die Heimmannschaft, 119 für die Gäste). Beide Teams trafen in 26 Spielen (58%). In 45 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2026.
Letzte Begegnungen
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API-Daten: 11. Juni 2026

