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1 Bundesliga WomenSaison 2025

Suhl W vs Dresdner SC W

22. April 2026 um 19:00
Heim

Suhl W

30
Auswärts

Dresdner SC W

P1
2520
P2
2516
P3
2522
AI

VfB Suhl gewinnt erstmals die Deutsche Meisterschaft im Volleyball. Mit einem 3:0-Sweep gegen den Dresdner SC in Spiel 3 der Finalserie macht Suhl das Double aus Meisterschaft und DVV-Pokal perfekt.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Suhl W besiegte Dresdner SC W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2025 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VfB Suhl krönt sich erstmals zum Deutschen Meister – 3:0-Sweep gegen Dresdner SC besiegelt das Double

Suhl – Der VfB Suhl hat Geschichte geschrieben. Am 22. April 2026 besiegten die Thüringerinnen den Dresdner SC in der ausverkauften Wolfsgrube mit 3:0 (25:20, 25:16, 25:22) und sicherten sich damit den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Nach dem DVV-Pokalsieg Ende Februar ist damit das nationale Double perfekt – die erfolgreichste Saison in der Historie des Klubs.

Der Weg zum Titel: Eine weiße Weste in den Playoffs

Als Tabellenzweiter der Hauptrunde hatten sich die Suhlerinnen für die Playoffs qualifiziert und dort eine makellose Bilanz hingelegt. Im Viertelfinale wurde der VC Wiesbaden ausgeschaltet, im Halbfinale folgte der Titelverteidiger SSC Palmberg Schwerin – jeweils ohne Niederlage. In der Finalserie traf Suhl auf den sechsmaligen Meister aus Dresden, der sich im Halbfinale gegen Allianz MTV Stuttgart durchgesetzt hatte.

Spiel eins in Suhl gewann der VfB souverän mit 3:0. Spiel zwei in der Dresdner Margon Arena war ein echter Krimi, den Suhl nach einem 0:2-Satzrückstand noch mit 3:2 drehte – Matchball Nummer eins war verwandelt. Damit reiste der DSC mit dem Rücken zur Wand nach Thüringen.

Satz eins: Heidelberg in der Crunchtime

Die Dresdnerinnen hatten sich für das dritte Finalspiel einiges vorgenommen. Vor rund 1.800 Zuschauern in der Hexenkessel Wolfsgrube zeigte der DSC lange Zeit eine starke Vorstellung und lag in der ersten Hälfte von Satz eins knapp in Führung. Doch in der entscheidenden Phase des Durchgangs schalteten die Suhler Diagonalangreiferinnen einen Gang höher. Ein 3:0-Lauf brachte die Gastgeberinnen auf 21:18 in Führung, und gleich der erste Satzball saß zum 25:20.

Satz zwei: Suhl dominiert nach Belieben

Nach dem gewonnenen Auftaktsatz spielte Suhl wie aus einem Guss. Die Mannschaft von Trainer Laszlo Hollosy agierte druckvoll im Aufschlag, stabil in der Annahme und effektiv im Angriff. Dresden hingegen leistete sich zunehmend Eigenfehler, die Annahme geriet ins Wanken. Beim 17:8 war der zweite Durchgang bereits vorentschieden, am Ende hieß es 25:16 – der deutlichste Satz des Abends.

Satz drei: Der Matchball zum Titel

Der DSC kämpfte sich im dritten Satz zurück in die Partie. Die Gäste profitierten dabei von fünf Aufschlagfehlern der Suhlerinnen und blieben lange auf Augenhöhe. Die Frage war: Würde die Spannung noch einmal kippen? Die Antwort gab Mackenzie Foley. Die US-amerikanische Diagonalangreiferin, die über die gesamte Finalserie hinweg zur überragenden Spielerin avancierte, markierte den entscheidenden Punkt zum 25:22 – der Matchball war verwandelt, die Meisterschaft perfekt.

Die Stimmen zum historischen Triumph

„Es ist so krass, ich kann es nicht fassen“, sagte Suhls Libera Emma Sambale nach dem Abpfiff. „Pokalsieger, Finale und jetzt Meister – diese Saison ist einfach nur unglaublich.“

Trainer Laszlo Hollosy, der den VfB zu diesem historischen Erfolg geführt hat, zeigte sich überwältigt: „Das ist unglaublich, ein Traum. Die Entwicklung dieses Teams in den letzten Jahren ist beeindruckend.“

DSC-Coach Alexander Waibl zeigte sich als fairer Verlierer: „Suhl war in allen Belangen einen Tick besser. Sie hatten immer eine Antwort auf unsere Gegenwehr. Das Double haben sie sich absolut verdient.“

DSC-Libera Patricia Nestler ergänzte: „Mein Volleyballherz ist halb gebrochen. Suhl hat verdient gewonnen, wir haben unsere Chancen nicht genutzt. Es ist hart mitzuerleben, wie sie den Titel feiern.“

Saison der Superlative

Für Suhl ist es der krönende Abschluss einer historischen Spielzeit. Bereits im Februar triumphierte der Club im DVV-Pokal-Finale in Mannheim mit einem 3:2-Erfolg gegen den Hauptrundensieger Allianz MTV Stuttgart. Mit dem Meistertitel krönt sich der VfB zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte zum deutschen Champion und komplettiert das erste Double der Clubhistorie.

Für den Dresdner SC bleibt die Gewissheit, eine starke Saison gespielt zu haben. Die Elbestädterinnen, die in der Hauptrunde den dritten Platz belegten, erreichten zum 14. Mal das Playoff-Finale. Gegen einen an diesem Abend in allen Belangen überlegenen Gegner reichte es jedoch nicht zum siebten Meistertitel.

Spielverlauf auf einen Blick

Satz Suhl W Dresdner SC W
1 25 20
2 25 16
3 25 22

Endstand: 3:0 (25:20, 25:16, 25:22)

Besonderheit: Mackenzie Foley verwandelte den Matchball zum 25:22 im dritten Satz und machte Suhls ersten Meistertitel perfekt.

Rivalität seit 2009

Suhl W vs Dresdner SC W Direkter Vergleich· 45

Suhl W und Dresdner SC W trafen 45 Mal aufeinander — Suhl W gewann 10 Mal, Dresdner SC W 35 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Dresdner SC W führt den Direktvergleich mit 35 Siegen aus 45 Begegnungen an. Insgesamt fielen 175 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.89 pro Spiel (56 für die Heimmannschaft, 119 für die Gäste). Beide Teams trafen in 26 Spielen (58%). In 45 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2026.

10
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
175 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
26/45 · 58%
Über 2,5
45/45 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026