Bulgarien besiegt die Ukraine 3:0 im Auftaktspiel der EuroVolley 2026 Frauen Gruppe B in Brno. Stoyanova mit 14 Punkten die Spielerin des Spiels.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungBulgarien startet mit klarem 3:0-Auftaktsieg gegen die Ukraine in die EuroVolley 2026
Bulgariens Frauen-Nationalteam hat ihr Auftaktspiel der CEV Trendyol EuroVolley 2026 in der Gruppe B mit einem deutlichen 3:0 gegen die Ukraine gewonnen. Die Partie im Brno Exhibition Centre – The Pavilion war die erste Bewährungsprobe für beide Teams im Turnier, das vom 21. August bis 6. September in vier Gastgeberländern (Türkei, Tschechien, Aserbaidschan, Schweden) ausgetragen wird.
Bulgarien bleibt in der direkten Bilanz gegen die Ukraine damit ungeschlagen – alle drei Aufeinandertreffen seit 2011 gingen an die Bulgarinnen, zuletzt ein 3:2 im Juni 2026 in der VNL.
So verlief die Partie
Der erste Satz war der engste der Begegnung. Die Ukraine begann mit einem leichten Vorsprung, doch Bulgarien kämpfte sich Punkt für Punkt zurück und entschied den Durchgang in der Crunchtime für sich. Aleksandra Milanova und Mikaela Stoyanova übernahmen in den entscheidenden Phasen die Verantwortung.
Im zweiten Satz bauten die Bulgarinnen ihren Schwung aus. Milanova und Tsvetelina Ilieva dominierten die Angriffsaktionen, und das bulgarische Blocksystem stand sicher. Bulgarien zog mit einer komfortablen Führung davon und sicherte sich auch diesen Satz.
Der dritte Satz wurde zur einseitigsten Angelegenheit. Bulgarien ließ der Ukraine kaum Raum zur Entfaltung und spielte den Durchgang souverän zu Ende – eine eindrucksvolle Vorstellung zum Turnierstart.
Der Wendepunkt
Der Gewinn des ersten Satzes war der Schlüssel zum Spiel. Die Ukraine begann stark und hielt das Niveau in der Anfangsphase, doch Bulgarien kämpfte sich zurück und entschied die entscheidenden Ballwechsel für sich. Nach diesem Satzverlust fand die Ukraine nicht mehr zu ihrer Anfangsform zurück – insbesondere die Annahme geriet unter dem bulgarischen Aufschlagdruck zunehmend ins Wanken.
Die Schlüsselspielerinnen
Mikaela Stoyanova (Bulgarien) war mit 14 Punkten (10 Angriffspunkte, 1 Block, 3 Aufschlagasse) die überragende Spielerin auf dem Feld. Ihre Aufschläge brachten die ukrainische Annahme immer wieder in Bedrängnis.
Aleksandra Milanova (Bulgarien) steuerte 13 Punkte bei (10 Angriffspunkte, 2 Blocks, 1 Ass) und war mit einer Angriffseffizienz von 40 % (10/25) die verlässlichste Angreiferin ihrer Mannschaft.
Tsvetelina Ilieva (Bulgarien) erzielte 12 Punkte (9 Angriffspunkte, 2 Blocks, 1 Ass) und komplettierte das starke bulgarische Angriffstrio.
Auf ukrainischer Seite war Anna Artyshuk mit 9 Punkten (8 Angriffspunkte, 1 Block) die beste Scorerin, gefolgt von Oleksandra Milenko (8 Punkte, 6 Angriffspunkte, 2 Blocks) und Svitlana Dorsman (6 Punkte, 5 Angriffspunkte, 1 Block).
Player of the Match: Mikaela Stoyanova (Bulgarien)
By the Numbers – interpretiert
Bulgarien dominierte in der Angriffseffizienz: Milanova traf bei 10 von 25 Angriffsversuchen (40 %), Stoyanova bei 10 von 33 (30 %). Die Ukraine kam offensiv nicht an die bulgarische Durchschlagskraft heran – Artyshuk traf bei 8 von 23 Versuchen (35 %), die beste Quote im ukrainischen Team.
Im Block punktete Bulgarien mit insgesamt 7 erfolgreichen Blockaktionen (Milanova 2, Mariya Krivoshiyska 2, Ilieva 2), doppelt so viele wie die Ukraine (4). Auch bei den Aufschlagassen lag Bulgarien klar vorn: Stoyanova allein erzielte drei Asse, während das ukrainische Team lediglich zwei Asse durch Daria Sharhorodska verbuchte.
Die Gesamtpunktausbeute von 75:55 über drei Sätze unterstreicht die bulgarische Dominanz – die Ukrainerinnen kamen in keinem Satz an die bulgarische Punktausbeute heran.
Was das Ergebnis bedeutet
Bulgarien startet mit drei Punkten in die Vorrunde der Gruppe B und setzt sich vorerst an die Tabellenspitze. Die top vier Teams jeder Gruppe erreichen die K.o.-Runde (Achtelfinale). Für Bulgarien geht es am 23. August gegen Griechenland weiter, bevor Duelle gegen Österreich, Serbien und Gastgeber Tschechien anstehen.
Die Ukraine steht nach der klaren Niederlage unter Druck und muss in den verbleibenden Gruppenspielen gegen Griechenland (23. August), Österreich (25. August), Serbien (27. August) und Tschechien (29. August) punkten, um den Anschluss an die K.o.-Runde nicht zu verlieren.
Fazit
Bulgarien präsentierte sich zum Turnierauftakt in Brno in starker Verfassung und ließ der Ukraine vor allem nach dem knappen ersten Satz keine Chance mehr. Das bulgarische Angriffstrio Milanova, Ilieva und Stoyanova ist der große Trumpf in dieser Gruppe. Die Ukraine muss ihre Annahme- und Angriffsprobleme schnell lösen, um im Kampf um die Achtelfinalplätze noch ein Wort mitreden zu können.
Rivalität seit 2011
Bulgaria W vs Ukraine W Direkter Vergleich· 3
Bulgaria W und Ukraine W trafen 3 Mal aufeinander — Bulgaria W gewann 3 Mal, Ukraine W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. Bulgaria W führt den Direktvergleich mit 3 Siegen aus 3 Begegnungen an. Insgesamt fielen 14 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.67 pro Spiel (9 für die Heimmannschaft, 5 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (100%). In 3 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Bulgaria W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2026.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 22. Aug. 2026
