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21. August 2026 um 20:00
31
Auswärts

Greece W

P1
2514
P2
2325
P3
2515
OT
2520
AI

Tschechien gewinnt EM-Auftakt in Brno mit 3:1 gegen Griechenland (25-14, 23-25, 25-15, 25-20) und feiert einen dominanten Heimstart in der EuroVolley 2026 Gruppe B.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Tschechien startet mit dominantem 3:1 gegen Griechenland in die Heim-EM

Tschechiens Frauen-Nationalteam hat zum Auftakt der CEV Trendyol EuroVolley 2026 in Brno (Brünn) einen überzeugenden 3:1 (25-14, 23-25, 25-15, 25-20)-Sieg gegen Griechenland gefeiert. Vor rund 5.000 Zuschauern im Pavillon P des Brünner Messegeländes setzte sich das Team von Cheftrainer Giannis Athanasopoulos – für den die Partie gegen sein Heimatland eine besondere Note hatte – souverän durch (Gesamtpunkte 98:74, Spieldauer: 119 Minuten).

So lief die Partie

Tschechien erwischte einen Traumstart und dominierte den ersten Satz nach Belieben. Mit einem deutlichen 25:14 nach nur 28 Minuten zeigte der Gastgeber sofort, dass man sich auf heimischem Boden von nichts und niemandem verunsichern lässt. Die tschechische Blockarbeit stand von Beginn an und ließ den griechischen Angriff kaum zur Entfaltung kommen.

Im zweiten Satz steigerten sich die Griechinnen und lieferten einen intensiven Schlagabtausch. Die Partie blieb bis zum Ende offen, am Ende setzte sich Griechenland mit 25:23 durch (35 Minuten) – der längste Satz des Spiels und der erste Satzgewinn Griechenlands gegen Tschechien in diesem Turnier.

Doch Tschechien ließ sich nicht beirren. Mit einer beeindruckenden Antwort im dritten Satz (25:15, 27 Minuten) stellte der Gastgeber die Weichen auf Sieg. Im vierten Durchgang blieb Tschechien konzentriert und schloss die Partie mit 25:20 (29 Minuten) ab.

Der Wendepunkt

Der griechische Satzgewinn im zweiten Durchgang hätte die Partie kippen lassen können, doch Tschechien reagierte in der Satzpause genau richtig. Cheftrainer Athanasopoulos justierte die Defensivarbeit und die Annahme – mit durchschlagendem Erfolg. Der dritte Satz wurde zur Machtdemonstration: Tschechien ließ Griechenland kaum Raum zur Entfaltung und erzwang frühe Fehler beim Gegner. Die deutliche Führung nach Satz drei gab dem Gastgeber die nötige Sicherheit, um den vierten Durchgang kontrolliert nach Hause zu bringen.

Schlüsselspielerinnen

Ema Kneiflová (Tschechien) war eine der herausragenden Spielerinnen auf dem Feld. Die Außenangreiferin zeigte eine starke Performance in der Offensive und war maßgeblich an den entscheidenden Punkten beteiligt.

Eva Svobodová (Tschechien) steuerte ebenfalls wichtige Akzente bei und half dem Team, nach dem verlorenen zweiten Satz zurück in die Spur zu finden. Auch die tschechische Blockarbeit um die Mittelblockerinnen war ein entscheidender Faktor.

Auf griechischer Seite kämpfte vor allem Evangelia Tani als Zuspielerin um Ordnung im Spiel, doch die tschechische Abwehr war an diesem Abend zu dominant. Griechenlands Angriffsbemühungen scheiterten immer wieder am gut organisierten tschechischen Block.

Spielerin des Spiels: Ema Kneiflová (Tschechien)

By the Numbers – interpretiert

Die Satzverhältnisse sprechen eine eindeutige Sprache: Tschechien gewann drei Sätze mit 75 Punkten, Griechenland einen Satz mit 25 Punkten. Die Gesamtpunktzahl von 98:74 zeigt, dass Tschechien vor allem in den eigenen Aufschlag- und Angriffsserien dominierte. Besonders auffällig: Die beiden klaren Satzgewinne mit 25:14 und 25:15, bei denen Griechenland jeweils früh den Anschluss verlor. Der zweite Satz war mit 35 Minuten der längste und intensivste – hier konnte Griechenland sein Niveau am ehesten halten und den Satzgewinn erzwingen. In den anderen drei Sätzen (28, 27, 29 Minuten) hatte Tschechien stets die Kontrolle. Der deutliche Punktevorsprung von 24 Zählern untermauert die tschechische Dominanz.

Was es bedeutet

Tschechien startet mit einem wichtigen Heimsieg in die Vorrunde der Gruppe B und untermauert seine Ambitionen auf das Achtelfinale. Die Mannschaft von Athanasopoulos, die sich in den letzten Jahren durch zwei VNL-Teilnahmen (2025, 2026) international etabliert hat, zeigte die erhoffte Heimstärke. Für Athanasopoulos war es der dritte EM-Sieg gegen sein Geburtsland Griechenland nach 2021 und 2023.

Für Griechenland ist die Aufgabe nach der Auftaktniederlage nicht leichter geworden – bereits am 22. August trifft das Team von Apostolos Ikonomou auf die Ukraine. Tschechien spielt ebenfalls am 22. August um 19:00 Uhr gegen Österreich.

Fazit

Tschechien präsentierte sich beim EM-Auftakt vor heimischer Kulisse wie erwartet stark und ließ sich auch durch den zwischenzeitlichen Satzverlust nicht aus dem Konzept bringen. Die Mannschaft von Giannis Athanasopoulos zeigte Moral und Abgeklärtheit. Griechenland konnte im zweiten Satz andeuten, dass mit ihnen zu rechnen ist, muss aber an der Konstanz arbeiten, um in dieser starken Gruppe mit Serbien, der Ukraine und Bulgarien zu bestehen.

Rivalität seit 2012

Czech Republic W vs Greece W Direkter Vergleich· 9

Czech Republic W und Greece W trafen 9 Mal aufeinander — Czech Republic W gewann 9 Mal, Greece W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2012 zurück. Czech Republic W führt den Direktvergleich mit 9 Siegen aus 9 Begegnungen an. Insgesamt fielen 32 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.56 pro Spiel (27 für die Heimmannschaft, 5 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (33%). In 9 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Czech Republic W ist in den letzten 9 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2017.

Unentschieden
0
·
0
Siege
Tore gesamt
32 · 3.6/Spiel
Beide getroffen
3/9 · 33%
Über 2,5
9/9 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 23. Aug. 2026